USA-Reisebericht :USA 2017 - Florida, NBA-Spiel in Atlanta und Heilig Abend im Zug nach New York

Flug nach Paris und weiter nach Fort Lauderdale

Punkt 5 Uhr werde ich von meinem Telefon geweckt. Ich habe gut geschlafen, wenn auch die Matratze die weichste Matratze meines Lebens war. Im Bad ist es ziemlich frisch heute Morgen, dennoch nehme ich eine Dusche. Um 5:30 Uhr mache ich mich auf den Weg. An der Rezeption ist Niemand, weshalb ich meine Chipkarte auf den Tresen lege, ich denke Sie werden sie finden.
Im Terminal 2 fahre ich wieder in die Parkebene 3 und suche mir einen breiten Parkplatz. Irgendwie ist das im Terminal 2 einfacher zu finden, als im Terminal 1. Ende Oktober habe ich für 11 Tage Parken 97,00 Euro bezahlt. Das bekommt man bei mehr Vorlauf auch günstiger.

Kurz vor 6 Uhr komme ich an den Air France Schaltern vorbei und da ist ganz schön was los, gut das ich das gestern Abend schon erledigt habe.

An den Securityschaltern ist gar nix los und ich komme ohne Wartezeit dran.

Da es keine Passkontrolle gibt, kann ich auf direktem Weg zu meinem Abflugsgate D26. Nach wenigen Minuten Wartezeit werden wir schon aufgerufen und das Boarding nach Paris beginnt.

Erst geht es aber mit Bus los und wir machen eine kleine Flughafen-Rundfahrt.

Da steht unser A319 der uns nach Paris bringen soll. Ich steige vorne ein, da ich auf 10F sitze.

Die Passagiere der Reihen 16-26 sollen hinten einsteigen.

Bevor ich das Flugzeug betrete wage ich einen kurzen Blich zum Piloten im Cockpit.

Die 15.- Euro extra haben sich gelohnt und ich habe am Notausgang in Reihe 10 ausreichend Beinfreiheit. In den normalen Reihen ist diese bei weitem nicht so üppig. Wobei man das bei 1 Stunde Flugzeit durchaus mal aushalten kann.

Mit knapp 25 Minuten Verspätung starten wir und nach erreichen der Flughöhe gibt es für jeden ein Croissant und ich nehme einen Cappuccino und einen Becher Wasser, kostenlos natürlich.

Kurz nach 8 Uhr sind wird schon auf dem Flughafen Charles de Gaules in Paris gelandet. Bis zum Ausstiegen mussten wir aber wieder eine recht lange Rundfahrt über den Flughafen unternehmen.

Dort wurden wir dann mit 2 Bussen abgeholt und zum Terminal gefahren.

Die Busfahrt endete im Terminal 2F, von wo ich mich auf den Weg zur Gepäckausgabe machte.

Einen Stock tiefer ist eine riesige Halle mit den ganzen Gepäckbändern.

Am Band 21 soll mein Koffer in ca. 10 Minuten ankommen.

Mit über 1/2 Stunde Verspätung kommen dann unsere Koffer und glücklicherweise ist meiner auch dabei.

Es ist jetzt kurz vor halb 10 und ich habe jede Menge Zeit, da mein Weiterflug erst nach 14 Uhr geht. Da Norwegian vom Terminal 1 startet, mache ich mich auf den Weg dorthin.

Nach mehreren Treppen/Rolltreppen bin ich am Airportshuttle im Terminal 2.

Dieser kommt alle paar Minuten und verbindet Terminal 2 mit Terminal 3 und dann mit Terminal 1. Dazwischen sind noch Ausstiege zu größeren Parkflächen (Park X und Park R).

Der letzte Halt ist Terminal 1, wo ich auch aussteige. Die Fahrtdauer betrug etwa 10 Minuten.

Meinen Flug von Paris nach Fort Lauderdale mit Norwegian habe ich Ende Oktober für 269.- Euro direkt bei der Airline gebucht. Der Grundpreis betrug 199.- Euro Oneway, es kamen dann noch 70.- Euro für Sitzplatzreservierung, Aufgabegepäck und Essen während des Fluges dazu.

Online war für diesen Flug kein Check-In für mich möglich. Der Check-In soll in Halle 5 sein. Weit und Breit ist kein Schalter von Norwegian zu sehen, weshalb ich mich zu den Check-In Automaten begebe.

Norwegian ist dabei und ich starte die Prozedur mit dem Auflegen meines Passes.

Am Ende bekomme ich die Gepäckanhänger und eine Bordkarte (die später aber wieder in diese getauscht wird) ausgedruckt.

Eine freundliche Dame erklärt mir, da der Norwegian Schalter in wenigen Minuten aufmacht und ich mich anstellen kann.

Nebenan wird gerade WOW Air nach Island eingecheckt, ich bin der Erste am Norwegian Schalter. Bevor wir aber zum Schalter dürfen, werden wir einzeln interviewt. Ich hatte das vorher schon mal im Internet gelesen, dass die Fluggesellschaften neuerdings USA-Reisende ausfragen. Ein richtiges Schema bei der Befragung konnte ich nicht erkennen. Die Dame blätterte meinen Pass (fast alle Seiten voll) mehrmals durch und fragte mich wo ich genau hinfahre und bei welcher Mietwagenfirma ich mein Auto gemietet habe und und und....
Mit geschrieben hat sie nicht, also der tiefere Sinn erschließt sich mir nicht.

Nachdem ich nun meinen Koffer los hatte, ging ich in Richtung meines Abfluggates. An der Passkontrolle, die ich wegen Verlassen des Schengenraumes passieren musste, bot man unter Anderem auch für deutsche Pässe eine automatisierte Kontrolle an. Leider funktionierte mein Pass aus irgendwelchen Gründen nicht und ich musste (zum Glück ganz vorne) zur normalen Grenzkontrolle wechseln.

Mein Abfluggate soll das Gate 43 sein und eine ewig lange Rolltreppe führt dorthin.

Oben angelangt geht es durch den Security Check für das Handgepäck. Hier war es richtig ruhig und entspannt.

Zwischenzeitlich kam auch gegen 13 Uhr unser Flieger an.

Er belegt die beiden Gates 43 und 44 und es wird schon eine Verspätung (geplant 14:10 Uhr) von 20 Minuten angezeigt.

Es ist jetzt schon 14:10 Uhr und eigentlich hätten wir schon starten sollen, um dann um 18:00 Uhr Ortszeit zu landen.
Plötzlich werden eine Menge Leute über den Lautsprecher ausgerufen, damit sie sich am Gate 44 melden sollen.
Die müssen Alle nochmal im Sinne der Sicherheitsvorschriften für die USA einer Kontrolle unterzogen werden. Dies geschieht sichtbar für Alle hinter der Glasscheibe am Gate. Das Handgepäck wird nochmal gecheckt, zum Teil müssen die Leute auch Kleidungsstücke ausziehen.

Wenige Minuten später werden zunächst alle Premium Gäste und dann die hinteren Reihen ab 27 zum Boarding aufgerufen. Allerdings stehen wird dann mindestens 20 Minuten oder eher länger im Gang zur Flugzeugkabine, bevor wird dann um 14:35 Uhr rein gelassen werden. Das ich mit Reihe 27 früher rein durfte, war dann beim Aussteigen wieder kein Vorteil.

Hier sind die Plätze 27 A-C, ich habe den Fensterplatz 27A, der bei der Sitzplatzreservierung ohne Aufpreis (obwohl mehr Beinfreiheit) zu buchen war.

Ich bin mit meinem Sitz echt glücklich und der Kasten an der Notausgangstür stört überhaupt nicht, ganz im Gegenteil. Der Nachteil bei diesen Sitze am Notausgang ist, dass es immer etwas kälter ist und dass man Essenstablett und den Bildschirm extra hochklappen muss. Ist aber nicht wirklich ein Problem.
Der Sitz 27C ist belegt, aber der Sitz 27B zwischen uns bleibt während des gesamten Fluges frei, was uns natürlich recht ist.

Am Nachbarterminal steht ein A380 der Thai Airways, der vermutlich nach Bangkok fliegt.

Nach dem losrollen des Flugzeuges steht ein Passagier auf und geht in eine Toiletten, die vergessen wurde zu verschließen, was die Flugbegleiter üblicherweise vor dem Start machen. Auch beim Cross-Check beim Verschließen unser Notausgangstür fiel die gleiche Person negativ auf, da sie zunächst fehlte und dann der Check von Weitem gemacht wurde,
Na da darf dann nichts passieren während des Fluges, wenn die so drauf sind,
Bevor wir letztendlich in den Himmel von Paris abheben vergeht noch eine Menge Zeit und es ist schon 15:30 Uhr, was bedeutet 1 Stunde und 20 Minuten Verspätung.

Der Pilot erklärt, dass wir, um stärkere Turbulenzen zu vermeiden, quer über den Atlantik, südlich des Bermudadreieckes und dann über die Bahamas nach Florida fliegen.

Am Bildschirm kann man alles Mögliche an Getränken, Essen und Snacks bestellen. Es muss dann mit Kreditkarte (Magnetstreifen durchziehen) bezahlt werden, woraufhin direkt an den Platz geliefert wird.
Da ich Hunger habe bestellt ich mir ein Sandwich (war nix) für $7 und eine Coke Zero (0,33 l) für $3.
Beides wird mir genau 4 Minuten nach der Bestellung serviert.

Der Flug verläuft total unproblematisch und ohne große Turbulenzen. Auch die lange Flugzeit macht mir wenig aus.
Es wird 2 Mal für die Gäste, die ein Essen reserviert haben, serviert.
Ich habe das Nice & Tasty Menü gewählt und bekomme Hühnchenbrust mit Grünen Bohnen und Kartoffelpüree. Dazu gibt es einen kleinen Salat und ein Nachtisch. Es stand auch noch eine Gericht mit Rindfleisch zur Auswahl. Vor der Landung gibt es dann noch ein Sandwich, einen Joghurt und ein Päckchen Orangensaft. Zu den Mahlzeiten gibt es auch kalte und warme Getränke (auch Wein oder Bier) zur Auswahl.
Ausserhalb der Mahlzeiten wird nur gegen Bezahlung serviert.

© 1000 Baht, 2017
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Von Frankfurt/Main mit dem Flieger nach Florida und weiter mit dem Auto nach Atlanta. Dort Nowitzki (Dallas Mavericks) gegen Schröder (Atlanta Hawks) schauen und anschließend mit dem Amtrak nach New York. Von dort Heimflug nach Frankfurt/Main.
Details:
Aufbruch: 15.12.2017
Dauer: 12 Tage
Heimkehr: 26.12.2017
Reiseziele: Vereinigte Staaten
Der Autor
 
1000 Baht berichtet seit 4 Jahren auf umdiewelt.
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Wohnort: Landkreis Karlsruhe