USA-Reisebericht :USA 2017 - Florida, NBA-Spiel in Atlanta und Heilig Abend im Zug nach New York

In Daytona Beach und Umgebung

Das war mal wieder eine Nacht. Überall hat es gepoltert und es wurden Türen geschlagen. Zu guter letzt hat die ganze Nacht ständig ein Zug, der ganz in der Nähe vorbei gefahren ist, seine Sirene laufen lassen und ich bin ständig aufgewacht. Mit Ohrstöpseln ging es dann besser und ich habe es dann bis 6:30 Uhr im Bett ausgehalten. Ja der Jetlag macht mir in diese Richtung immer zu schaffen.
Auf dem Weg zum Frühstück habe ich diesen Pickup, der vor meiner Tür abgestellt ist, gesehen. Sieht irgendwie wie ein Müllcontainer aus.

Was ich gestern ganz vergessen hatte. Nachdem ich im Internet versucht habe heraus zu bekommen, bei welcher Bank man noch ohne die obligatorische Gebühr abheben kann, wurde ich bei der Citi Bank fündig. Gestern Abend habe ich dann noch einen Automat ganz in der Nähe gefunden. Allerdings wurden dort ebenfalls $4 zusätzlich fällig.
D.h. wenn man $400 abhebt, bekommt man $400 ausbezahlt, aber $404 abgebucht. Hinzu kommt noch die Gebühr, die die heimische Bank verlangt. Ich habe die DKB-Karte, da fallen dann keine zusätzlichen Gebühren an.
Als Umrechnungskurs wurde beim meiner Abhebung 1 Euro = §1,17372 angenommen.

Das Frühstück war identisch mit dem Travelodge Frühstück der Vortage, bis auf den Unterschied, das es hier Säfte gab, die waren in Riviera Beach aus.

Ich fahre Richtung South Daytona und nehme dann die Dunlawton Avenue, um über die Brücke auf die "Insel" zu kommen, wo sich der Strand befindet.

Die South Atlantic Avenue führt dann zum südlichsten Teil. Von hier sind es noch 4 Meilen bis zu meinem Ziel und es gibt den Hinweis, dass ab hier keine Verbindung (Brücke oder so) zum Festland mehr besteht.

Und hier möchte ich hin, den Leuchtturm von Ponce de Leon Inlet, allerdings sind es noch ein paar Kilometer zum Fahren.

Am Weg zum Museum finde ich noch einen Parkplatz am Fahrbahnrand mit Schatten, denn die Sonne brutzelt schon wieder kann schön, obwohl es noch nicht so spät ist. Dieser Weg gegenüber des Museums führt zu einem kleinen Aussichtsturm aus Holz.

Zum Turm sind es etwa 200 Meter Fußweg, also kein riesen Ding. Als ich mich nähere siehe auf dem Dach des Turms eine Menge Riesenvögel sitzen, die sich aber bei meinem Annähern verziehen und wegfliegen.

Oben hat man eine tolle Aussicht auf die umliegende Pflanzenwelt und von Weitem sieht man auch den Leuchtturm schon.

Wenn man von dem Trail zurück kommt, läuft man direkt auf das Marine Museum zu.

Vor dem Gebäude liegt diese riesige Muschel, mit dem eindeutigen Hinweis nicht auf diese zu klettern oder auf dieser zu stehen oder zu sitzen.

Unweit des Museums kommt man dann zu Leuchtturm. Auch hier gibt es Parkplätze, die kostenlos sind.

Das ist er nun in seiner ganzen Größe. Wer nach oben will kann dies tun.

Es gibt auch ein kleines Museum mit einem Souvenir Shop.

Da ich mir auch den berühmten Beach noch mal anschauen will, fahre ich einfach Richtung Norden. Auf der Strecke besuche ich auch meinen Lieblingsladen 7eleven, um einen Eistee zu kaufen. Gibt es auch ungesüßt und schmeckt trotzdem gut für $1 der große Becher.
Ich möchte zunächst in den Bereich des Main Piers und des Freizeitparkes. Bis dorthin sind es vom Turm immer Richtung Norden für etwa 12 Meilen.
Am Oakrigde Boulevard, direkt bei der North Atlantic Avenue, finde ich an der Straße einen Parkplatz. Kostenlos bis zu 4 Stunden in einem bestimmten Zeitrahmen, ich kann es gar nicht glauben. Ob ich da was falsch verstanden habe?
Von dort laufe ich direkt zu Strand und es bietet sich mir folgende Aussicht.

Auf diesem Turm macht eine Dame der Lifeguard ihren Dienst.

Von diesen Fahrzeugen gibt es mehrere am Strand, es werden Liegestühle und Sonnenschirme zur Vermietung angeboten. Im Hintergrund sieht man das Main Pier.

Und hier nochmal etwas größer.

Direkt daneben befindet sich ein Freizeitpark mit Achterbahn und vielen weiteren Vergnügungsmöglichkeiten.

Weiter nördlich am Strand ist der Zugang zum Ocean Walk Shoppes, mit allerlei Geschäften und Restaurant.

Im Innern ist alles schön bunt angemalt.

Neben dem Restaurant Sloopy Joes gibt es auch ein Filiale des Berühmten Restaurants BUBBA GUMP. Die Namensgebung erfolgte nach Personen aus dem Film Forrest Gump.

Diese Bank ist der Bank von Forrest aus dem Film nachempfunden und steht am Eingang zum Restaurant.

Ich habe mir für das Mittagessen einen anderen Laden rausgesucht. Dazu muss ich wieder zurück auf das Festland und die US 1 in Richtung Süden.
Auf dem Weg komme ich an meinem Hotel vorbei und stoppe kurz. Heute Morgen habe ich beim Frühstück ein kleines Heftchen gesehen, indem ein Coupon für $5 Ermäßigung für die Daytona Speedway Tour war, diesen kann ich heute noch gebrauchen.
Da werde ich heute zu Mittag Essen, China Sea Buffet, Sushi & Grill.

Irgendwo hatte ich gelesen, dass es hier das Lunch Buffet unter der Woche für $7,99 plus Tax gibt. Und tatsächlich es stimmt.

Und ich muss sagen, nicht schlecht der Laden. Das Sushi kannst du vergessen, aber das normale Essen war lecker und eine riesen Auswahl.
Zum Trinken gab es Eiswasser kostenlos, so dass die Rechnung bei §8,51 lag.

Nach dem Essen fahre ich in Richtung Westen. Neben dem Internationalen Flughafen befindet sich der Daytona International Speedway. Dies ist eine Rennstrecke mit einem als Tri-Oval mit drei überhöhten Kurven ausgeführten Kurs mit einer Streckenlänge von 2 1/2 Meilen (ca. 4 km).
Das bekannteste Rennen findet im Februar statt, Daytona 500, das wichtigste Rennen der NASCAR-Serie über 200 Runden bzw. 500 Meilen (805 km),

Dort werden mehrere Führungen pro Tag angeboten. Ich möchte gerne die ALL ACCESS TOUR machen, die 90 Minuten gehen soll.

Die Tour kostet $25 und die nächste (als ich ankomme ist es kurz vor 14 Uhr) findet um 14:30 Uhr statt.

Dank meines Coupons bekomme ich $5 Ermäßigung und zahle $20. Direkt vor den Ticketschaltern ist ein Infostand, da liegen die Heftchen mit der Ermäßigung ebenfalls aus.

Gegen 14:20 Uhr ruft uns Gary, der unser Guide sein wird und lässt uns Drill mäßig Aufstellung nehmen. Er fragt zunächst ab wer von woher kommt und meint als ich Germany sage, dass ich den Wettbewerb gewonnen habe und wohl der sei, der am Weitesten herkommt.
Wir nehmen in insgesamt 2 offenen Wagen, die von einem Ford Pickup gezogen werden, Platz. Pünktlich um 14:30 Uhr geht es los.

Tatsächlich fahren wir auch ein größeres Stück auf dem Tri-Oval und Gary erzählt seine Geschichten sehr lebhaft.

Auf der Zielgeraden sind die Ränge.

Hier befindet sich der Start- und Zielbereich. Die Fahrbahn sieht flach aus, ist es aber nicht, sondern stark abfallend. Und es ist schon wieder warm, 28 Grad und der Planet sticht.

Hier sieht man unser Gefährt mit dem wir mit etwa 15 Meilen unterwegs sind, die Rennfahrzeuge fahren etwa 200 Meilen im Rennen.
Nun sieht man auch besser, wie Strecke abfällt und Gary erzählt das Gerücht, dass Michael Jackson hier den Moonwalker Schritt erfunden haben soll.

Hier findet die Siegerehrung statt.

Natürlich kommen wir auch in den Boxen.

Und sehen den Fanbereich, den man während der Rennen gegen extra Eintrittsgeld besuchen kann. Laut Gary soll man hier dann durchaus berühmte Stars und Schauspieler zu Gesicht bekommen.

Nach einem kleinen Rundgang durch das Pressezentrum fahren wir aus dem Innern der Rennstrecke.

Es gibt verschiedene Eingänge zu den Tribünen, wir besichtigen den Toyota Eingang.

Das sind alles Nachbauten der Rennfahrzeuge.

Über solche Rolltreppen kommt man nach oben.

Dies ist der Nachbau eines Gewinner Rennautos.

Von oben kann man dieses "Welcome Daytona Beach" Schild, welches über der Straße vor dem Rennstadion angebracht ist, sehen.

Zum Abschluss befinden wir uns im Bereich des Triovalclub befinden. Hier soll es laut Guide ziemlich teuer sein, dafür aber gäbe es die besten Plätze.

Und tatsächlich er hat recht, man kann wirklich die gesamte Strecke sehen.

Am Ende werden wir in das Museum der Örtlichkeit entlassen. Auch hier (wie auch schon an Stationen vorher) will Jemand Fotos machen, um die später an uns zu verkaufen.

Nachdem die Tour 100 Minuten gedauert hat, fahre ich in Richtung Hotel.
Jetzt weiß ich, warum der Zug heute Nacht so laut und nah klang, die Bahnlinie läuft etwa 200 Meter von meinem Hotel vorbei.

Da ich Morgen weiter will und mein Tank schon ziemlich leer ist, gehe ich Tanken. Hier ist der Preis, soweit ich das bis jetzt beurteilen kann, mit $2,27 pro Gallone Benzin ganz ordentlich.
Ich denke es werden so $30 rein passen und gehe an die Kasse und bezahle vorab mal $40. Tatsächlich bekomme ich so 12 Gallonen rein und die Uhr bleibt bei $28 stehen. Ich gehe wieder rein und bekomme wieder $12 zurück. Eine Gallone entspricht etwa 3,79 Liter und ich komme mit etwa 2 Gallonen pro 100 Kilometer hin.

Ich fahre anschließend ins Hotel und lade ein bisschen Bilder hoch und schaue zeitversetzt die DFB-Pokal Spiele. Allerdings bin ich so kaputt und müde, dass ich gar nicht bis zum Ende komme und einschlafe.

Morgen will ich weiter Richtung Norden. Ich denke ich werde dann in Savannah/Georgia übernachten, voraus gebucht habe ich noch nichts.

© 1000 Baht, 2017
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Von Frankfurt/Main mit dem Flieger nach Florida und weiter mit dem Auto nach Atlanta. Dort Nowitzki (Dallas Mavericks) gegen Schröder (Atlanta Hawks) schauen und anschließend mit dem Amtrak nach New York. Von dort Heimflug nach Frankfurt/Main.
Details:
Aufbruch: 15.12.2017
Dauer: 12 Tage
Heimkehr: 26.12.2017
Reiseziele: Vereinigte Staaten
Der Autor
 
1000 Baht berichtet seit 4 Jahren auf umdiewelt.
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Wohnort: Landkreis Karlsruhe