Argentinien-Reisebericht :Wir sind dann mal weg...

Argentinien - Mexiko - Hawaii - Taiwan - Hongkong!

Buenos Aires bis Puerto Iguazu

Buenos Aires... endlich!!!!!

Nach etwa 20 qualvollen Stunden Reisezeit mit der extrem komfortablen IBERIA und ihrer liebenswerten und engagierten Flight Attendants (ein Schueler am letzten Tag vor den Sommerferien hat mehr Drive) - Kommentar Tom: und dann waren sie nicht mal huebsch - sind wir in Argentinien angekommen.
Trotz unseren duerftigen Spanischkenntnissen haben wirs bis zum Hotel geschafft. In den folgenden Tagen haben wir Buenos Aires erkundet. BA bietet genau das, was man von einer suedamerikanischen Stadt erwartet: Hektik, viele Menschen, viel Verkehr, Klimaanlagen die einem auf den Kopf tropfen und fiese Fussgaengerfallen (Loecher im Trottoir). Und trotzdem hat die Stadt ein gewisses Flair und charmante Fleckchen. Und das Geruecht, dass es in Argentinien viel Fleisch gibt, ist wahr: Man kriegt hier die groessten und zartesten Fleischmocken die man sich nur wuenschen kann!

Unser naechstes Ziel ist Rosario. Die Stadt gilt unter den Einheimischen als argentinischste Stadt Argentiniens. Obwohl hochgelobt kommt sie uns eher ein bisschen langweilig vor, bis wir abends unverhofft in ein Stadtfest reingeraten. Die Stadt praesentiert die Kulturen aller einstigen Einwanderer aus der ganzen Welt. Die jeweiligen Kulturvereine stellen ihre Trachten, Volkstaenze sowie ihre traditionelle Kueche vor. Ist doch klar, dass wir bei den Deutschen ein Bier trinken müssen! Der Geruch von Sauerkraut liegt in der Luft und Heino plärrt aus dem Lautsprecher. Weiter gehts zu den Brasilianern zu Fleisch und Samba und zuletzt zu den Libanesen auf einen Cabbab (nicht zu verwechseln mit dem grossartigen Kebab) der uns am naechsten Tag ein bisschen schwer auf dem Magen liegt.

In Posadas, weitere 8 Stunden Busfahrt noerdlich, schauen wir uns die Ruinen einer Jesuitenmission aus dem 17ten Jahrhundert an. Klingt zwar langweilig, ist es aber nicht: Die imposanten roten Steinmauern in der tiefgruenen Vegetation und die magische Atmosphaere koennten glatt aus einem Indiana Jones Film stammen.

Und schon wieder Busfahren, uff!!! Obwohl die Busse wirklich recht gemuetlich und geraeumig sind. Wenn sie nur nicht immer so saukalt waeren!! Diese Fahrt fuehrt uns nach Puerto Iguazu, wo die weltbekannten Wasserfaelle zu Hause sind. Hier sind wir seit dem Beginn unserer Reise das erste Mal nicht die einzigen Touristen. Heerscharen von Amis und Franzosen begleiten uns in den Nationalpark. Wie Schafe werden wir in den Viehtransporter aeehh wir meinen Zug gepfercht und anschliessend zum beruehmten Aussichtspunkt "Garganta del Diablo" geschaeucht. Aber der grandiose Ausblick auf die tosenden Wassermengen macht die Tortur vergessen. Der sogenannte Teufelsrachen ist ein u-foermiges Wasserfallsystem und ist etwa 80 Meter tief und macht einen heiden Laerm.
Abseits vom Touristenstrom geht es auf den Spazierwegen im Nationalpark gemuetlicher zu und her. Durch den Regenwald streifend beobachten wir diverse Schmetterlinge in den schillerndsten Farben, Echsen und verweichlichte (von Touristen gefuetterte und gehaetschelte) Nasenbaeren.

Morgen setzen wir unsere Reise nach Salta im Nordwesten Argentiniens fort und tauschen das feucht-heisse Klima gegen hoffentlich ertraeglichere Temperaturen aus.

Casa Rosada - Praesidenten Amtsraeume in Buenos Aires

Casa Rosada - Praesidenten Amtsraeume in Buenos Aires

Wie ueberquert man eine 6-spurige Strasse ohne bleibenden Schaden?

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"Iglesia de Nuestra Señora del Pilar" im Stadtteil Recoleta in Buenos Aires

"Iglesia de Nuestra Señora del Pilar" im Stadtteil Recoleta in Buenos Aires

Die imposanten Missionsruinen von "San Ignacio Mini". Der Kerli auf dem Foto ist imfall kein Jesuit.

Die imposanten Missionsruinen von "San Ignacio Mini". Der Kerli auf dem Foto ist imfall kein Jesuit.

Pflutschnass vo dae Wasserfaell und Martina isch imfall am zechalae (so gross isch si nie und nimmer)

Pflutschnass vo dae Wasserfaell und Martina isch imfall am zechalae (so gross isch si nie und nimmer)

Nasenbaeren - fettes Leben im Nationalpark

Nasenbaeren - fettes Leben im Nationalpark

Die Iguazufaelle erstrecken sich ueber 2km

Die Iguazufaelle erstrecken sich ueber 2km

© Martina Wüst Tom Fiechter, 2008
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Die Reise
 
Details:
Aufbruch: 02.11.2008
Dauer: 5 Monate
Heimkehr: 29.03.2009
Reiseziele: Argentinien
Mexiko
Vereinigte Staaten
Taiwan
China
Der Autor
 
Martina Wüst Tom Fiechter berichtet seit 9 Jahren auf umdiewelt.