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Ecuador, Peru, Bolivien, Chile, Argentinien, Urugay, Brasilien
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Nach einem Zwischenstop in einem kleinen Staedtchen namens Tupiza (ein sehr schoener, aber kurzer Aufenthalt) hiess es: Auf nach Argentinien! Schon Tage vorher machten wir uns zusammen mit unserer "Reisegruppe" Sevonne, Phil und Ishai einen Spass daraus, uns auszumalen, was in Argentinien alles besser ist als in Bolivien, mit dem wir trotz toller Landschaften und einigen netten Begegnungen nie 100%ig warm geworden sind. Die Busfahrt machte dann zumindest die Unterschiede im Lebensstandard mehr als deutlich: Bis zur Grenze in einem alten, total ueberfuellten und schlecht riechenden Klapperbus, bei dem man Angst hatte, von den lose hin und her schwingenden Gepaeckklappen erschlagen zu werden. Danach (fuer natuerlich deutlich mehr Geld) in einem Luxus-Bus mit Air Condition, Unterhaltungsprogramm, Snacks und Getraenken umsonst, Beinfreiheit und allen moeglichen anderen Bequemlichkeiten.
Über die Grenze ging es ohne Bestechungsversuche oder sonstige Komplikationen. Selbst unsere Medikamente und unser tief im Rucksack vergrabener, kleiner Nahrungsmittelvorrat wurden uns nicht abgenommen. Der Grenzbeamte wurde von Rucksack zu Rucksack nachlässiger beim Durchsuchen. Anscheinend sahen wir nicht aus wie Leute, die heimlich Lebensmittel einschmuggeln. Er machte sogar Spässchen mit uns und fragte Phil, ob sein roter Poncho (siehe Foto im Uyuni-Reisebericht) nicht eigentlich für Mädchen ist.
So kamen wir gluecklich und zufrieden auf der anderen Seite der Grenze an. Nur von den angeblich recht spektakulaeren Landschaften im Norden Argentiniens bekamen wir nicht allzu viel mit, da es mittlerweile dunkel geworden war.
Der letzte Abend in Bolivien: Im Hostel veranstalteten wir ein (mehr oder weniger) traditionelles Abendessen zum Beginn des Sabbat. Waeren sie streng religioes, haetten die anderen am Samstag uebrigens nicht im Bus reisen duerfen...
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