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Die Busfahrt nach Tafí del Valle begann abenteuerlich: Resas Uhr hatte sich mal wieder verstellt und wir gerieten in ziemliche Zeitnot. Tina absolvierte einen regelrechten Bankautomaten-Marathon, weil keiner unsere Karte akzeptierte und wir im Hostel noch nicht bezahlt hatten. Waehrend der Busfahrt wurde die Liste der in Salta liegen gelassenen Gegenstände dann immer laenger... Wie gut, dass Marcos und Jimena aus Buenos Aires noch im Hostel waren und die Sachen erst mal für uns aufbewahren! Zwei vergessene Teile fielen uns allerdings etwas zu spaet ein und sie haengen jetzt vermutlich immer noch auf der Waescheleine im Hostel...
Tafí del Valle ist ein grosses Tal in der Provinz Tucumán, zu dem vor allem Argentinier am Wochenende gerne einen Ausflug machen. Der Ort selbst ist sehr klein und ganz schoen ruhig. Wir hatten beinah das Gefühl, die einzigen Touristen zu sein. Aber das tat uns ganz gut, zumal wir ja das erste Mal seit Längerem wieder alleine unterwegs waren.
Vor allem bei dem Ausritt, den wir für den nächsten Tag angesetzt hatten, hatten wir alle Zeit und Ruhe der Welt... Die Gruppe bestand nämlich nur aus uns beiden und dem Begleiter. Dieser war recht schweigsam, sodass die 2 ½ Stunden wahrhaft meditativ wurden. Das hat uns aber durchaus gefallen. Der Rest des Tages war eher ereignislos: Nachdem sich die Türen des Museums, das wir noch besuchen wollten, vor unseren Nasen schlossen, hatten sich alle touristischen Möglichkeiten in Tafí ausgeschöpft. Den letzten Abend in Tafí verbrachten wir also mit einem "to-go" Abendessen vor dem Hostelfernseher.
Die Hauptstrsse - hier steppt der Baer!
Das Kloster mit Museum - leider geschlossen
Der Hund lief beim Ausritt die ganze Zeit mit und legte sich dann dekorativ vor das Panorama
Die Pferde sind bei einem sehr, sehr alten Militaerposten stationiert
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