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Unsere nächste Station: Ein kurzer Zwischenstop in Tucumán, um Resas ehemaligen Reiseleiter und Freund Julian zu besuchen. Nachdem wir bekocht wurden, Mate getrunken und zusammen alte Fotos angesehen hatten, drehten wir eine Runde durch die Tucumán, mit knapp einer Million Einwohnern die groesste Stadt in der Umgebung. Abends haben wir uns eine "Lightshow" im Haus der Geschichte angesehen, in der man die Entwicklungen bis zur Unabhaengigkeit Argentiniens nachvollziehen konnte. "Lightshow" war dann doch uebertrieben: Eigentlich war es vielmehr ein Hoerspiel, begleitet von Lampen. Wenn die Stimme wechselte, ging ein Licht aus und ein anderes an. Interessant war es trotzdem! Als am Ende als die Nationalhymne erklang, die Zuschauer mitsungen und danach euphorisch "Viva la patria" riefen, wurde ziemlich deutlich, wie patriotisch die Menschen hier sind.
In der Innenstadt feierten Schueler ihre "Schulwoche": Ohne einen wirklichen Anlass hat man eine Woche keinen wirklichen Unterricht und hat deshab Zeit fuer lustige Sachen - Paraden zum Beispiel
Die "Licht- und Ton"-Show. In diesem Haus wurde uebrigens die Unabhaengigkeit Argentiniens erklaert
Julian hat mit uns noch eine Stadtrundfahrt gemacht, die hoch über der Stadt an einem Aussichtspunkt endete und uns einen fantastischen Panoramablick ueber die Stadt bot. Der Wein, den ich Julian aus Cafayate mitgebracht hatte, musste vorerst noch geschlossen bleiben, weil wir nicht mehr fit genug waren, ihn an dem Abend zu trinken. Aber Resa kommt bestimmt nochmal bei ihm vorbei, wenn sie in Santiago ist!
Blick auf die naechtliche Stadt
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