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Ecuador, Peru, Bolivien, Chile, Argentinien, Urugay, Brasilien
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Nachdem uns in Tucuman Julian bekocht und im Auto durch die Gegend gefahren hatte, ging es in Santiago del Estero ähnlich bequem weiter: Hier wohnten wir bei Resas früherer Gastfamilie, die uns gleich am Busbahnhof im Empfang nahm. Bei ihnen verbrachten wir ein paar gemütliche Tage mit langen gemeinsamen Mate-Trink-Sessions, vielem sehr guten Essen und ersten Wiedersehen mit Resas Freunden und Gastfamilie (im November wird sie noch mal wiederkommen und alles nachholen, was sie bei diesem Besuch nicht geschafft hat). Es war doch ziemlich schön, mal wieder in einem "Zuhause" zu sein statt in einem Hostel, zumal wir aufgenommen wurden wie lange verschollene eigene Töchter!
Für Familie Olmos kochten wir das einzige traditionelle deutsche Essen, das wir können (dafür aber gut...): Käsespätzle!
Sie haben zumindest so getan, als würden sie es mögen...
Hündchen Lola wollte auch was abhaben, wurde aber nach draußen verbannt und guckte sehnsüchtig zum Fenster rein
Im Garten. Der Pool war zu unserem Leidwesen jahreszeitbedingt noch nicht in Betrieb...
Tina und Virginia im Stadtzentrum
Zurück in Resas Lieblings-Hotdog-Imbiss: Die Sprüche von der Austauschschüler-Clique hängen noch!
Am Fluss
Im Museum
Der Reiseführer meint, die Inhalte in den Museen seien "interesting, but poorly presented". Wir meinen: Der zweite Teil stimmt!
Weblog-Session. Hier gibt es ÜBERALL Drahtlos-Netzwerke, selbst auf der Plaza!
Nach einigen Tagen in Santiago, das touristsch eher zu den weniger interessanten Orten in Argentinien gehört, fuhren wir dann zusammen mit Resas Gasteltern und dem fünfjährigen Agustin nach Cordoba, wo die Familie von Resas Gastvater wohnt. Der kleine Agus unterhielt uns während der gesamten viereinhalb Stunden Fahrt mit seinen Geschichten ("Wir sind alle wiedergeboren, ich kann mich noch genau an meine Zeit im alten Rom erinnern") und sogar mit kleinen selbst erfundenen Witzen, über die er selber sich stundenlang totlachen konnte. Auch in Cordoba wurden wir total herzlich aufgenommen und mit der leckersten selbst gemachten Pizza bekocht, die man sich vorstellen kann.
Kleine Pause für den Alleinunterhalter
Viele Gastgeschwister und -cousins!
Familienfoto
Am nächsten Tag wollten wir uns eigentlich die Stadt ansehen, die stolze zwei Millionen Einwohner hat und eigentlich wohl auch sehr schön ist. Die Bedingungen dafür waren aber leider recht ungünstig: Erstens war Sonntag, der Tag, den man zu Hause mit seiner Familie verbringt. Zweitens war es so eisekalt und grau draussen, dass offenbar selbst die wenigen Argentinier ohne Angehörige alle lieber irgendwo drinnen waren. In der Innenstadt waren selbst manche Cafes nicht geöffnet. Auch beim Museum standen wir vor verschlossenen Türen. So verbrachten wir nach einem sehr kurzen Stadtrundgang die Wartezeit bis zur Busfahrt nach Mendoza in einem Cafe mit W-Lan, einem Cafe ohne W-Lan und einem Restaurant.
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