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Ecuador, Peru, Bolivien, Chile, Argentinien, Urugay, Brasilien
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Nach einer Fahrt in einem völlig überheizten, aber ausgesprochen gemütlichen Nachtbus kamen wir am nächsten Morgen in Mendoza im Westen Argentiniens an. Hier ist eigentlich die wichtigste Weinregion Argentiniens, und Touren durch die Bodegas gehören zum Touri-Standardprogramm. Da wir aber in Peru und Nordargentinien schon verschiedene Bodegas besichtigt hatten, beschlossen wir, den Aufenthalt zu verkürzen und uns nur einen Tag lang die Stadt und ihren riesigen Park anzusehen. Lustigerweise trafen wir, kaum hatten wir das Hostel betreten, Dan wieder, einen Kanadier, mit dem wir schon in Salta im gleichen Hostel waren. Mit ihm und Giacamo aus Italien machten wir uns dann auf den Weg und schafften es irgendwie, insgesamt fast sieben Stunden ohne nennenswerte Pausen durch die Gegend zu laufen.
Im Park
Auf dem Weg zum Aussichtspunkt
Als wäre das morgendliche Laufprogramm nicht genug gewesen, ging es dann abends gleich unfreiwillig ähnlich sportlich weiter. Wegen unseres späten Mittagessens (um 17.30h waren wir fertig, und Giacomo kochte uns zum Nachtisch mit seiner winzigen aus Italien mitgebrachten Espresso-Maschine einen beinahe unerträglich starken Kaffee) wollten wir das Abendessen durch eines der legendären Cucuruchu-Eise von der Grido-Eisdielen-Kette ersetzen. Aber leichter gesagt als getan: Die richtige Strasse fanden wir schnell, aber die Hausnummer 2800 liess verdammt lange auf sich warten. Wann immer wir Leute nach der Eisdiele fragten, meinten sie aber, ja klar, Grido, das ist hier auf dieser Strasse. Schliesslich standen wir nach ca. 30 Minuten Fussmarsch in einem Vorort der Stadt tatsächlich vor der gewünschten Eisdiele, genauer gesagt vor ihrer vergitterten Tür. Dann stellte sich aber heraus, dass sie nicht geschlossen, sondern nur verschlossen war: Anscheinend ist diese Ecke der Stadt nicht ganz ungefährlich und es gab mehrere Überfälle auf den Laden. Daher werden spätabends die Türen verschlossen und die Eis-Liebhaber (von denen es bei Temparaturen um die fünf Grad ausser uns ohnehin keine gab) müssen sich auf die Strasse setzen. Wie beruhigend, dass wir in dieser Gegend stundenlang im Dunkeln rumgelaufen waren. Das Eis war aber trotzdem lecker!
So, und jetzt wird gelächelt für das Foto!
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