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Endlich werde ich einen meiner grössten Wünsche erfüllen: Mit einem vollgepackten Rucksack durch verschiedene Teile Amerikas reisen.
Reisebericht-Extras:
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Nach der verspäteten Ankunft von Bettina, was sind schon 24 Stunden..., ruhten wir uns in Buenos Aires von der Reise aus. Schweizerdeutsch sprechen, ordentlicher Kaffee trinken und überraschend leckeres Essen geniessen...
Bereits befanden wir uns wieder auf dem Weg zum Flughafen. Das nächste Ziel: El Calafate.
Natürlich werde ich euch noch mehr von der lebendigen Stadt, am Ende meiner Zeit in Argentinien, berichten 
Ja, so habe ich mir den Süden vorgestellt! Der Wind weht durch staubige Strassen, in denen sich Ordnung und Unordnung abwechseln. Viele, holzige Hostels säumen die Stadt und die Hauptstrasse ist optimal auf den Tourismus eingestellt. Kleine Shops, Restaurants - Bergdorfstimmung kommt auf.
Unser erster Ausflug führte uns zum Perito Moreno. Einer der Gletscher die nicht schmelzen, sondern täglich wachsen und kalben (d.h. Stücke mit knacken und knallen abfallen). Bei strahlend blauem Himmel genossen wir eine Bootsfahrt zum Gletscher und spazierten, auf dem gut ausgebauten Gitterpfad, zum kalbenden Gletscher. Banntagsschüsse lassen grüssen 
An unserem letzten Tag mieteten wir ein Auto, welches uns innerhalb von einer Woche nach Trelew bringen wird. 1400 Kilometer! Verfahren nicht eingerechnet 
486 Kilometer, ein vom Winde begleiteter Radwechsel und 3 Stunden Schotterstrasse später, sind wir in Puerto San Julian angekommen. Müde, erleichtert und stolz!
Puerto San Julian; ein verschlafenes Fischerstädtchen direkt am Meer. Sonnenschein, Meeresluft und die Einsamkeit, entschädigten uns für den letzten Tag und wir genossen die Ruhe in vollen Zügen.
Nur der kaputte Reifen sorgte für Kopfzerbrechen...
Unser Reifen auf der...
...Routa 9.
Ist der Vorort von Comodoro Rivadavia und liegt DIREKT am Strand. Viele neue, teils enorme Häuser stehen in der Stadt, welche in den letzten fünf Jahren um das doppelte gewachsen ist.
Nach einer Nacht in der Hosteria an der Strandpromenade, zogen wir in ein Privathaus und machten für zwei Nächte die erste Couchsurf-Erfahrung. Tolle Sache!
Ja, das Reifenproblem hat sich natürlich auch gelöst
Dank unserer Couch-Familie, konnten wir ein Schnäppchen-Reifen auf unserer Weiterreise mitführen. Thank you, Diana and Brian!
Rata Tilly vom Aussichtspunkt.
Dies muss im Sommer der ultimative Ferienort sein! Wir haben uns mal wieder nahe am Meer einquartiert; was eindeutig unser Reiseschwerpunkt ist 
Bei einer Boots-Tour sahen wir die Delfine im Meer schwimmen und springen. Ich habe noch nie zuvor so viele, total verspielte Delfine gesehen. Es war wuuuunderschön!
Der praktisch menschenleere Strand in Playa Union.
Auf hoher See, in guter Gesellschaft.
Nachdem wir unsere Perle (Auto) in Trelew abgegeben hatten, stiegen wir in den Bus nach Puerto Madryn. Diese Stadt ist eindeutig auf Touristen eingestellt und überall ist das Buchen von Wal-Touren möglich.
Fotomontage! Aber da lagen wir falsch... Die Wale schwammen tatsächlich um unser Boot, als wäre es einer von ihnen. Wer in Patagonien ist, sollte dieses atemberaubende Erlebnis auf keinen Fall missen!
Nach all diesen unglaublichen Eindrücken wollten wir wieder zurück nach Buenos Aires fliegen und von dort aus in Richtung Norden fahren.
Das Streiken zweier Piloten und der Umbau des kleinen Flughafens in Buenos Aires reichten, um den Flugverkehr lahmzulegen. So warteten wir 1,5 Tage auf unseren Flug. In Buenos Aires herrschte das Chaos, Fernsehkameras inklusive.
Kurze Erholung und Planänderungen in der Hauptstadt. Schon sassen wir am Busbahnhof und... warteten! Fuhren aber pünktlich los, so dass wir nach 6 Stunden in Paraná ankamen.
Buckelwal zum Greifen nah!
Die Hauptstadt der Provinz liegt am gleichnamigen Fluss. Während unserem Ruhetag in Paraná blieb nicht viel Zeit um die Stadt zu erkunden. Bereits um Mitternacht bestiegen wir erneut einen Bus, der uns nach Mercedes brachte..
Erschöpft stiegen wir in Mercedes nach 8 Stunden aus und spürten die zurückgelegten Kilometer... Drückende Hitze hiess uns willkommen, Sommer im November 
Die kleine Stadt war sympathischer als erwartet und das Hostelpersonal kümmerte sich rührend um uns.
Ein extrem heftiges Gewitter vertrieb den Sommer über Nacht und wir packten unsere Pullover wieder aus (die Mütze blieb aus Trotz im Rucksack!).
Eine weitere Busfahrt brachte uns zu der Lodge im Reserva Provincial Esteros del Iberá. Ab in den Sumpf...
Das Dorf mit 600 Einwohnern besteht zu einem grossen Teil aus Posadas, für die an der Fauna und Flora interessierten Touristen.
Auf einem grossen Grundstück stand unsere Lodge, in der wir ein wunderschönes Zimmer bezogen.
Jeden Tag genossen wir zwei Ausflüge per Boot oder zu Fuss. Kaimane, Wasserschweine, Gürteltiere, Affen, Vögel (teils aggressiv, gäll Betti) und und und... konnten wir in der freien Wildbahn beobachten.
Auf der Posada wurden wir vor allem kulinarisch verwöhnt, was unsere Mägen aufatmen liessen.
Viel zu schnell verging die Zeit und wir stiegen... nein, dieses Mal in ein Taxi 
Abendstimmung auf der Posada.
Süsser Kaiman
Brücke über die Lagune nach Colonia Pellegrini
Die Freude über das Taxi hielt nicht lange an, denn 7 Stunden auf der Rückbank sind kein Pappenstiel (Ischialgie ahoi!). Zum Glück hat hier praktisch jedes Hostel ein Pool mit Liegestühlen und so konnten Schmerzen und Verspannungen schnell gelindert werden.
Wer in Iguazú ist, schaut sich natürlich die Wasserfälle an. Zwei Ausflüge sind möglich: Die brasilianische Seite oder die argentinische Seite. Beide Parkeingänge sind leicht mit dem Bus zu erreichen. Da wir keine Lust auf Grenzüberquerung und ewiges Warten vor dem Parkeingang hatten, entschieden wir uns für die argentinische Seite inkl. Bootsfahrt. Das Belächeln der Touristen im Bikini stellte sich als ungerechtfertigt heraus. Läck bin ich nass gsi!!!!
Wässerfälle von oben.
Auf dem Touri-Boot, noch trocken...
Wasserfälle von unten, Bootsansicht.
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