Bolivien-Reisebericht :Eine Weltreise

Bolvien 13.09.-18.10.06: Lago Titicaca 03.10.-06.10.06

Der Titicacasee liegt auf 3750m und ist damit das hoechste schiffbare Gewaesser der Welt. Er ist der grosste See Suedamerikas und gehoert zu 60% Peru und zu 40% zu Bolivien.


Auf der drei stuendigen Fahrt nach Copacabana merke ich, dass mein Hintern Busfahrten nicht mehr gewoehnt ist.

Eine Faehrueberfahrt unterwegs

Eine Faehrueberfahrt unterwegs

Copacabana ist ein Ort direkt an den Ufern des Titicacasees mit netter Athmosphaere, vielen Hippies und guten Bars. Jeder Tag geht hier mit einem fantastischen Sonnenuntergang ueber dem endlos wirkenden See zu Ende.

Copacabana

Copacabana

Sonnenuntergang ueberm Titikakasee

Sonnenuntergang ueberm Titikakasee

Am folgenden Tag unternahmen wir einen Tagesausflug auf die Copacabana vorgelagerte Isla del Sol. Ihren Namen traegt die Insel ganz zu recht, da sie der Ort mit den meisten Sonnenstunden in Bolivien ist.

Mit dem Boot zur Isla del Sol (3Stunden)

Mit dem Boot zur Isla del Sol (3Stunden)

Als wir ankommen, liegt auf der Isla del Sol fruehlingshafte Stimmung in der Luft. Bei angenehmen Temperaturen wird die -nach La Paz sehr gut tuende- Stille nur von Bienensummen und leichten Windboehen unterbrochen. Wir geniessen einen schonen, vier stuendigen Track quer ueber die Insel mit faszinierenden Ausblicken und verpassen ueber eine frische Forelle unser Boot. Gleucklicherweise faehrt noch ein Weiteres an diesem Tag und so treffen wir gegen Abend wieder in Copacabana ein. Diesen traumhaften Tag lassen wir auf einem nahe gelegenen Huegel mit Blick ueber Stadt und auf den See bei einem abermals atemberaubenen Sonnenuntergang ausklingen.

Isla del Sol

Isla del Sol

Blick auf das bolivianische Festland

Blick auf das bolivianische Festland

Die Ruinen waren eher weniger spektakulaer

Die Ruinen waren eher weniger spektakulaer

Endlich wieder Trekken!

Endlich wieder Trekken!

Pause mit schoenem Blick

Pause mit schoenem Blick

Ein Gipfelkreuz nach bolivianischer Art

Ein Gipfelkreuz nach bolivianischer Art

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang

Aus zwei Gruenden haben wir uns fuer einen Trip nach Puno auf der peruanischen Seite des Sees entschieden: Zum einen gefaellt uns Bolivien so gut, dass wir langsam in Probleme kommen unser 30Tage-Visum einzuhalten und zum anderen ist es nur von Puno aus moeglich die schwimmenden Schilfinseln der "Uros" zu besuchen.
Der International Bus bringt uns in drei Stunden nach Puno. Puno ist eine haessliche, grosse, hektische Stadt und kann nicht annaehernd mit dem Flair von Copacabana mithalten. Auch der auf der bolivianischen Seite kristall-klare See ist hier mit gruenen Algen bedeckt.
Schnell organisieren wir uns einen Bootstrip zu den Uros. Der einzige Unterschied zum "Touri-Normalprogramm" besteht darin, dass wir uns auf einer der Insel absetzen lassen, um dort in einer Schilfhuette zu uebernachten.
Die Uros nutzen den Schilf fuer alles. Sie bauen damit ihre schwimmenden Inseln, ihre Haeuser und Boote. Damit aber noch nicht genug: Sie nutzen ihn als Brennmaterial und ratet mal, was sie essen! Aber auch hier haben mit dem Tourismus westliche Gueter Einzug erhalten und so findet man an manchen Schilfhuetten Solaranlagen, deren Strom fuer Radio und Fernseher benutzt wird. Die Kinder haben schnell begriffen, von Touris Geld fuer Fotos zu verlangen und begruessen einen mit ausgestreckter Hand und den Worten "Money, money!?".
Gekakt wird uebrigends auf einer extra "Scheissinsel", die gelegentlich auf dem Festland entleert wird.

Eine Insel der Uros

Eine Insel der Uros

Alles aus Schilf!

Alles aus Schilf!

Schilf schmeckt besser als es aussieht, was noch nicht "gut" heissen soll

Schilf schmeckt besser als es aussieht, was noch nicht "gut" heissen soll

Eine Uro-Frau

Eine Uro-Frau

Der Touriausflug an sich war eher weniger spannend, aber die Uebernachtung auf der Insel war genial. Als alle Gringos weg waren, konnten wir von Uro-Kindern umringt, Gitarre spielend am Wasser sitzen und auf die Lichter Punos schauen.

Unsere Huette - sehr gemuetlich!

Unsere Huette - sehr gemuetlich!

Hier von innen

Hier von innen

Johannes und die Uro-Kinder

Johannes und die Uro-Kinder

Nach einer sehr gemuetlichen Nacht, brachten uns Boote und Busse wieder zurueck nach La Paz.
Wir haben jetzt wieder ein neues 30 Tagesvisum, dafuer aber keine Gitarre mehr - die liegt noch im Bus.

© Morris B., 2006
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Die geplante Reiseroute: Argentinien - Peru - Ecuador(+Galapagos) - Peru - Bolivien - Chile - Argentinien - Neuseeland - Australien - Indonesien - Singapore - Kambodscha - Vietnam - Laos - Thailand
Details:
Aufbruch: 12.07.2006
Dauer: 8 Monate
Heimkehr: 06.03.2007
Reiseziele: Argentinien
Peru
Ecuador
Cuzco
Bolivien
Salar De Uyuni
Neuseeland
Australien
Indonesien
Singapur
Kambodscha
Vietnam
Laos
Thailand
Der Autor
 
Morris B. berichtet seit 11 Jahren auf umdiewelt.
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