Anmeldung:
Navigation:
Anmeldung:
Ecuador, Peru, Bolivien, Chile, Argentinien, Urugay, Brasilien
Reisebericht-Extras:
|
|
|
zum Gästebuch dieses Reiseberichts |
Von Uyuni aus machten wir eine dreitaegige Tour zum Salar de Uyuni, der hoechstgelegenen und (so glauben wir) auch groessten Salzwueste der Welt. Unsere Gruppe hatte sich schon vorher zusammen gefunden: Mit Sevonne, Phil, Ishai und Udi waren wir genau die erforderlichen sechs Personen. Phil und Sevonne hatten vorher schon ein wenig recherchiert und jede Menge Horrorgeschichten ueber Unfaelle, betrunkene Fahrer, schlechtes Essen und unertraegliche Kaelte gehoert. Entsprechend niedrig waren unsere Erwartungen, und entsprechend begeistert waren wir dann von der tatsaechlichen Tour: Guide Oscar und Fahrer Severino waren super, und sollten sie mal getrunken haben, haben sie es auf jeden Fall gut verborgen. Die Gruppe war super nett, und die Landschaft war einzigartig und wunderschoen! Und die Kaelte... Na ja... 15 Grad Minus sind schon kalt! Aber dank circa 20 Kleidungsschichten, Schlafsaecken und einem Haufen Decken konnten wir in unserem ungeheizten (!) Hostelzimmer immerhin gut schlafen.
Aber seht selbst:
Die erste, heute stillgelegte Eisenbahnstation Argentiniens. Sie wurde fuer Mineraltransport genutzt.
Wir lernten die verschiedenen Schritte der Salzverarbeitung, bis man es konsumieren kann. Wir durften den Leuten teilweise auch bei der Arbeit zugucken...
...diesem Mann gefiel es llerdings uebrhaupt nicht, dass wir Fotos von ihm machten, er wurde richtig boese!
Phils obligatorischer Kopfstand: Inmitten der Wueste starteten wir eine Fotosession...
...mit tollen Perspektiv-Fotos!
Ausblick von einer Wuesteninsel aus
Am naechten Tag sind wir viel mit dem Jeep gefahren und immer wieder ausgestiegen, um uns die Natur anzusehen...
...dabei war es nicht nur sehr kalt, sondern auch sehr windig...
Eine Lagune mit Pelikanen
...und noch eine...
...
...
Ja, Lagunen gab es einige. Bei der Namensgebung mangelte es aber offensichtlich ein wenig an Kreativitaet: "Blaue Lagune", "Gruene Lagune", "Rote Lagune", "Goldene Lagune",....
Unser zweites Nachtlager wurde uns schon im Vorraus als extrem kalt angekuendigt. Hier waermen wir uns bei Tee und einem Kartenspiel auf. In der Tat wurde es wahnsinnig kalt, 15 Grad minus. Das brachte uns dazu, so frueh wie moeglich in unsere Schlafsaecke zu kriechen. Mit im Bild: Roy, der mit einer anderen Gruppe unterwegs war. Ihn und Udi mussten wir leider nach der Tour verabschieden.
Phil und Roy schuetzen sich mit schicken Ponchos vor der Kaelte.
Am naechsten Morgen standen wir frueh und bei anhaltenen Minustemperaturen auf, um uns einen halbaktiven Vulkan in ueber 5000 Meter Hoehe anzusehen. Das war gewaltig! Der Lava-Dampf gefrohr beim Aufsteigen direkt und setzte sich am Boden ab.
Zum Aufwaermen sind wir danach zu heissen Quellen gefahren, das Wasser war 37 Grad warm... Ein ziemlicher Kontrast zu den 10 Grad Minus draussen!
Bei Minustemperaturen sollte man seine Waesche nicht draussen zum Trocknen aufhaengen! Phils festgefrohrene Badehose konnten wir gluecklicherweise mit heissem Wasser befreien und danach ohne Verluse nach Uyuni zurueckkehren.
Man kann wirklich sagen, dass die drei Tage eine richtig schoene Zeit waren! Als Resa zurueck in Uyuni allerdings die einzige Glueckliche war, deren Dusche auch warm war, haben wir gemerkt, dass es jetzt wirklich Zeit ist, aus der Kaelte rauszukommen!
Reiseberichte suchen:
