Bolivien-Reisebericht :Pampas, Anden, Amazonas, Guyanas

Im Speisewagen durch die Anden

Heute ist ein grosser Tag! Ich fahre Zug! Endlich! In meinem Reiseführer wird der Expresso del Sur fast schon als Luxuszug beschrieben. Das trifft natürlich nicht zu, aber er ist dennoch ein wunderbares Erlebnis, dass das Geld sicherlich wert ist. Der Speisewagen ist günstig und die Landschaft bis es eindunkelt wahnsinnig spektakulär. Der Zug ist sehr sauber und das Personal freundlich. Während ich mit einigen Mitreisenden mein Bier geniesse, hüpft (im wahrsten Sinne des Wortes) der Zug vorbei an gezackten Felsen in den schönsten Farben. Ich fühle mich in einen Wildwestfilm versetzt.

Die Heizung läuft auf Hochtouren, Kissen und Decken werden verteilt, nur das Willkommensgeschenk, ein Sandwich und Tee, scheine ich verpasst zu haben. Während der Wagen schön warm ist, spüre ich am Fenster, dass es draussen bitterkalt sein muss. Zum ersten Mal auf dieser Reise brauche ich nun meine Winterjacke.

Als mich die ersten Sonnenstrahlen wecken, erlebe ich eine total veränderte Landschaft. Die tiefgefrorene Hochebene mündet in einen See, in dem zahlreiche rosafarbene Flamingos zu sehen sind. Pünktlich erreicht der Zug Oruro.

Die Heizung läuft auf Hochtouren, Kissen und Decken werden verteilt, nur das Willkommensgeschenk, ein Sandwich und Tee, scheine ich verpasst zu haben. Während der Wagen schön warm ist, spüre ich am Fenster, dass es draussen bitterkalt ist. Zum ersten Mal auf dieser Reise brauche ich nun meine Winterjacke.

Als mich die ersten Sonnenstrahlen wecken, erlebe ich eine total veränderte Landschaft. Die tiefgefrorene Hochebene mündet in einen See, in dem zahlreiche rosafarbene Flamingos zu sehen sind. Pünktlich erreicht der Zug Oruro.

© Roland E., 2010
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Eine Reise mit Hindernissen
Details:
Aufbruch: September 2009
Dauer: 3 Monate
Heimkehr: Dezember 2009
Reiseziele: Brasilien
Argentinien
Bolivien
Peru
Guyana
Suriname
Der Autor
 
Roland E. berichtet seit 11 Jahren auf umdiewelt.