Ein Traum wird wahr, denn für fast ein Jahr,
lernen wir Kultur und Wort vom fernen Ort Lateinamerika kennen.
Trennen uns auch viele Meilen und ein Ozean,
klickst du unsern Weblog an, siehst du immer,
wo wir verweilen, und wir sind da, wenn auch nicht nah!
Am Donnerstag Morgen gings von Puno los mit dem Schiff Richtung der Grenze von Bolivien. In diesem Moment war der Wasserweg der einzige offene Weg, da die Straßen wegen Protesten schon mehrere Tage gesperrt waren.
Unser Boot hat sich schon am Morgen mit der Abfahrt verspätet und dann mitten auf dem Titicacasee ist der Motor mehrmals ausgefallen. Gott sei Dank waren unsere zwei Bootsburschen begnadete Handwerker, die so lang gebastelt haben, bis unser Boot wieder gefahren ist. Sind aber durch diese Verspätungen erst im Dunkeln an der Küste angekommen und wussten nicht genau, wann die Grenze nach Bolivien zusperrt. Ist sich aber trotz Zeitumstellung gut ausgegangen. Haben uns dann gleich mit ganz lieben anderen Pärchen (gemischt aus Neuseeland, England und Deutschland) zusammen getan, mit dem Bus verhandelt und uns zu einem günstigen empfohlenen Hostal in Copacabana fahren lassen. War dann echt voll super, für 5 Euro das Doppelzimmer mit eigenem Bad und Dusche mit heißem Wasser kann man echt nichts sagen! Sind dann abends noch zu sechst Essen gegangen und haben uns über unsere Peru-Erlebnisse ausgetauscht.
Genialer Sonnenaufgang überm Titicacasee
Zähneputzen mitten auf dem Titicacasee
Unser Boot von innen
Am Motor wird herumgebastelt...
Die schneebedeckten Berge Boliviens
Ankunft - Da das Wasser am Ufer sehr seicht war, wurden wir samt Gepäck mit kleinen Fischerbooten ans Festland gebracht.
Genialer Schnappschuss
Herzlich Willkommen in Bolivien
Hier bekommen wir unser Visa mit Stempel.
Copacabana - ein ganz nettes Dörfchen (das erste bolivianische nach der Grenze)
Nach einer Nacht im Hostal in Copacabana gings für uns am nächsten Tag zu Mittag weiter mit dem Bus nach La Paz. Spannend wurde es, als wir ein Stück mit dem Boot zurücklegen mussten, und unser Bus auf eine Fähre, die mehr aus zusammengezimmerten Brettern bestand, umgeladen wurde. Freitag Abend waren wir dann in La Paz am Friedhof angekommen, laut dem, der uns das Busticket verkauft hat, hätten wir bis zum Busterminal kommen sollen. Der Busfahrer meinte aber, dass er überhaupt nie bis zum Terminal fährt, aber genau deswegen haben wir fünf Bolivares mehr bezahlt. Umgerechnet sind das 50 Cent, also ärgerten wir uns nicht weiter und riefen beim nächsten Telefon Samuel an, bei dessen Eltern wir in Cusco geschlafen haben. Er sagte, dass er sich sofort auf den Weg macht und wir bloß nicht allein in ein Taxi steigen sollten! Also warteten wir eine knappe Stunde wo wir waren... Bei ihm zu Hause wars dann abwechslungsreich, wie von einer Studenten-WG zu erwarten.
s+m (28.06.)
Letzte Blicke auf den tiefblauen Titicacasee
Unser Bus wird mit der Fähre ans andere Ufer geschifft. Wir tukkern hinterher...
Erste Sicht auf La Paz - die höchstgelegenste Regierungssitz der Welt (3.200m - 4.100m)
Freitag Abend gabs für alle Palatschinken mit Eis
Samuel testet, ob der Palatschinken durch ist
Die ganze WG...drei Medizinstudenten, ein Freund, die Freundin von einem und wir zwei Turisten.
Sabbat Vormittag gibts in der Gemeinde wieder viele Kinder, die der Geschichte lauschen.
Anton, mit dem wir am Montag auch noch eine Stadttour unternommen haben, predigt über seine eigene Umkehr.
Wow, vegetarisches Essen kann auch gut schmecken...
Wir haben Spaghetti für alle gekocht.
Blick vom Küchenfenster
Samstag Abend hat Samuel für die Jugendstunde in der Gemeinde ein kleines Spiel vorbereitet.
Die friedliche in der Nacht
Auf unserer Shopping-Tour (alles ist so billig hier! treffen wir zufällig wieder unser deutsch-neuseeländisches Päärchen.
Hier am Witch-Market (Hexenmarkt) bekommt man alles, was irgendwie okkult angehaucht ist: von toten Lamaföten bis zum San Pedro Kaktus (Meskalin). Wir haben einen netten Kanadier getroffen, mit dem wir eine Stunde über unseren Glauben sprechen konnten!
In einem Gesundkostrestaurant gabs um umgerechnet zehn Euro zwei geniale Fruchtshakes, einen riesigen Salat...
...eine Suppe, einen Burger und ein riesiges Steak mit Garnitur wie am Photo!
Die hohen Mauer des Gefängnisses von La Paz, gleich ums Eck. Sehr makaber: Noch vor einigen Jahren war es für Turisten offen, wie ein Zoo...
Ein Teil der Skyline der Stadt und im Hintergrund der mächtige Illimani (6.439m)
Unsere Gemeinde ganz versteckt zwischen anderen Geschäften
La Paz (unten) und El Alto (oben)
Hier im Hintergrund blanke, trockene Felsen...und die Stadt wächst
Ausflug am Montag mit Anton, seiner Frau und ihrer kleinen Enkelin.
Hier lebten vor den Inkas Leute, die eine Kultur ähnlich der der Mayas pflegten.
Opa Anton und Enkelin Nicky
Blick durch die Mondlandschaft auf La Paz
Wir befinden uns am unteren Ende der Stadt gleich neben dem Zoo.
Dort sahen wir so exotische Tiere wie zum Beispiel Rehe.
Kleine Lamas...
...und auch ganz kecke Lamadamen.
Danach haben wir noch einen Sprung ins Regierungsviertel bei Nacht geschaut: Justizpalast