Brasilien-Reisebericht :me, myself and i in Südamerika

zack war ich in Brasilien

...der Tag an dem das Handy kaputt ging

Irgendwie bin ich in Brasilien gelandet. Nach 35 Stunden Fahrt von Montevideo (viel warten, Busverspätung und Co.) bin ich in Foz Do Iguacu gelandet. Irgendwie ist mir zu Ohren gekommen das es dort preiswerter ist. Ich hatte ja Zeit, also warum nicht. Ein Stempel mehr im Reisepass . Angekommen Regen, naja gut. Werde ja eh nass beim Wasserfall. Fahrer organisiert und los... angekommen in Bus rein und ab zu den Sehenswürdigkeiten im Park. Handy raus um selbstverständlich schöne Fotos zu machen... Mhh...warum reagiert das Display nicht?????????????? Es ist vom Bett gefallen...oh...jetzt sehe ich das der Display ein Spinnennetz hat...oh...es lässt sich nicht mehr entsperren.....oh Scheiße. OHNE HANDY... es will nicht mehr. Ich habe es gestreichelt, liebkost...angebettelt, angeschrien... NIX. Ruhe bewahren und die Schönheit der Iquazu Wasserfälle genießen. Nicht ganz geglückt...Jamie (mein Fahrer) mein Mistake in einem wirren Mix aus Englisch/Spanisch/Deutsch erklärt.... alles klar, er fährt mich zum Telefonladen. Angekommen... keiner spricht englisch... weitere Suche die sich lang zieht auf eine Stunde. Irgendwie was gefunden, gekauft in der Hoffnung das das Geld nicht umsonst ausgegeben ist. Das das neue Handy auch in Deutschland funktioniert. Hier in Brasilien*works*... und dann heftiger Regen, Donner ...Blitze ,mein Bett vibriert. Ich will hier weg. Irgendwie geschlafen... irgendwie organisiert das ich hier weg komme. Warten, mein Fahrer steckt in Paraguay fest. Eine Dame kommt auf mich zu... und fragt auf portugiesisch ob alles gut ist (glaube ich)... Beim erklären huschen mir deutsche Worte raus... bin einfach noch nicht wach. Dann diese heftige Umarmung von der Dame mit den Worten="...meine Mutter ist aus Deutschland." Zack brasseln alle Infos über ihren Lebenslauf auf mich ein, ihr Mann wird dazu geholt, die Schwägerin ...der Mann von der Schwägerin, die Cousine. Zum Schluss sitzen wir + den Angestellten vom Hotel in der *Lobby*. Ein Kauderwelsch in den vorhandenen Sprachen in einer 10er Runde. Total süß ...herzerwärmend. Der Abschied wird tränenreich. Sie sagt mir so viele liebe Worte für die weitere Reise. Und dann fließen bei ihr die Tränen, kollegial wie ich bin, mach ich mit. Seufzt. Witzig und einfach wieder so eine Situation die im Gedächtnis hängen bleibt. Wir fahren rüber... nach Argentinien. Jamie schleppt meinen Rucksack... ich finde eine Busverbindung und wir verabschieden uns. Trinkgeld für die ganze Fahrerei wird Lautstark nicht angenommen. Bus kommt in 9Stunden. Rucksack verfrachtet, ab in die Stadt im Regen , Hunger! Nur noch 7 Stunden ... und plötzlich wird der Himmel blau mit Sonnenschein. Alles klar... ich schau mir die Wasserfälle noch einmal von der anderen Seite an. Zur Touristeninformationen, check, passt alles von der Zeit. Massentourismus ... wir werden zusammen gequetscht. Alle latschen dahin, es wird wild über der Brücke überholt. Angekommen ...Fotos werden gemacht. Ich will wieder zurück. Wieder alle in den Wackeldackelzug. Argentinische Seite erst einmal abgehakt. Der Bus kommt pünktlich.... und es geht weiter nach Tucuman. Ich fühle mich krank... Fieber. Kein Ding, kaufe reichlich Zitronen ein und habe Tabletten bei. Es wird 2 Tage im Hotelzimmer vegetiert, geschlafen...gehustet.
Weiter nach Salta. Ich komme an... alles total süß , ich freu mich und entspannte und besichtigte die Innenstadt. Berge, ganz viel Berge. Andere Landschaften, die mein Augenlicht beglücken. Supi.

© Will Dannmalwech, 2015
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Meine Entjungferung. 1.Mal in Südamerika + 1.Mal alleine = ob das gut geht?
Details:
Aufbruch: 24.10.2015
Dauer: 8 Wochen
Heimkehr: 19.12.2015
Reiseziele: Argentinien
Uruguay
Brasilien
Der Autor
 
Will Dannmalwech berichtet seit 25 Monaten auf umdiewelt.
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Will über sich:
Worte über mich= ich bin nett .
Stecke voller Reisevorfreudeeuphoriebauchkribbelnherzrasennassehändekreisch. Über 11800km stehen nur noch zwischen meinem ersten, großen Abenteuer und mir im Wege. Neues Land, neue Kultur, raus aus seinem Alltag, null Spanischkenntnisse, komisches Denglisch (Mix aus Englisch und Deutsch), geladene Kamera, gepackter 60Liter Rucksack........*KRAAAAAAASSSSSSS*