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Am Samstag ging es zusammen mit Pato nach Valparaiso, eineinhalb Stunden von Santiago entfernt und UNESCO-Weltkulturerbe. Die Stadt ist wirklich sehr schön. Sie besteht hauptsächlich aus Hügeln mit Holzhäusern in tausend verschiedenen Farben und liegt dazu noch am Meer. Allerdings merkt man schon, dass sie ihre besten Tage vorerst hinter sich hat. Vieles sieht beim genaueren Hinsehen unter der bunten Farbe schon ganz schön abgerissen aus. Kein Vergleich zum schicken Santiago!
Elegante Ecke im Bankenviertel
Diese Container kommen vielleicht noch vor uns in Deutschland an
Beim zweiten Blick wunderten wir uns dann doch über die Aufschrift dieses Gefährts
Mit einem dem Anschein nach auch schon nicht mehr ganz jungen Aufzug ging es auf einen der Hügel, wo wir ziemlich lange rumwanderten, ein Grafik-Museum und Open-Air-Gemälde bewunderten (siehe Fotos unten). Vor lauter Sightseeing vergassen wir fast, zu Mittag zu essen. Das holten wir dann in einem Fischrestaurant am Hafen nach, dessen Köchinnen genau aussahen wie die Mensafrauen in Lüneburg (und wahrscheinlich jeder anderen Mensa auch). Sie kochten allerdings etwas besser, zumindest bei Patos und Resas Essen gaben sie sich einige Mühe. Tinas "Meeresfrüchte-Garten" war dagegen nicht ganz so gut und blieb weitgehend unberührt... Mit dem Mittagessen wurden wir zu einem Zeitpunkt fertig, wenn deutsche Rentner schon lange ihr Abendessen beendet haben. Deshalb und weil das Wetter plötzlich von warm und recht sonnig auf grau und gefühlte 5 Grad abgefallen war, erschien uns die geplante Hafenrundfahrt doch nicht mehr so verlockend. Daher machten wir uns wieder zurück auf den Weg nach Santiago.
Im Aufzug
Das Männchen im Hintergrund ist eine Figur des berühmten Grafikers Lukas, dessen Museum wir besichtigt haben
Chilenische Hunde sind wirklich die faulsten Hunde der Welt...
Die Mauern unten wurden von Künstlern bemalt
Ein leicht freakiger Puppenspieler, der seine Figuren aus Abfall bastelt
"Die Krise machen die Reichen, das Volk die Revolution". Aber heute nicht, die Sonne scheint gerade so schön.
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©
Bettina Printz,
2009
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