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Das Studium ist geschafft, die Koffer sind gepackt und der Puyehue scheint auch gnädig gestimmt.
Südamerika, wir kommen!
In den nächsten fünfeinhalb Monaten touren wir durch Argentinien, Chile und Peru - wer möchte, kann uns hier "begleiten" :)
Beste Grüße! Julia und Andi
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06.10.2011
Letzter Morgen, letztes Fruehstueck (jetzt werden wir Medialunas bestimmt doch vermissen), und dann gehts zum Busbahnhof - Chau, Argentinien!
An der Grenze in den Anden ging die meiste Zeit der Fahrt drauf, insgesamt ungefaehr drei Stunden...auf der argentinischen Seite alle raus aus dem Bus, das vorher ausgefuellte Formular (die vier Durchschlaege liessen schon Boeses ahnen) zum ersten Beamten, Stempel drauf, zum naechsten und so weiter. Dann alle wieder in den Bus, das Gleiche auf der chilenischen Seite nochmal, nur das hier noch Koffer- und Handgepaeckkontrollen dazukamen. Julia durfte gleich grossen und kleinen Rucksack auseinandernehmen, sieht wohl verdaechtig aus 
Insgesamt kamen wir mit mehr als zwei Stunden Verspaetung irgendwo am Stadtrand von Puerto Varas an. Andi wollte im Schreibwarenladen an der Ecke fragen, ob er uns kurz ein Taxi rufen kann - unsere argentinische Handykarte funktioniert leider in Chile nicht mehr. Die Kioskbesitzerin liess aber nicht mit sich reden: Taxi, von wegen, sie hat uns lieber gleich hoechstpersoenlich zum Hostel gefahren. Guter erster Eindruck!
Das Hostel war auch wirklich sehrsehr schoen, mit einem superguenstigen Doppelzimmer (YES!). Zwei Naechte konnten wir hier bleiben, dananach war leider alles ausgebucht, also sind wir in ein anderes Hostel gewechselt. Als wir dort am Tag vorher vorbeigeschaut haben, um uns anzumelden, meinte der Besitzer nach dem ersten Blick, ob wir nicht lieber Deutsch reden wollten...ein Muenchener, der seit 11 Jahren das Hostel in Chile besitzt.
Am Samstag haben wir uns dann unseren Mietwagen abgeholt. Der Vermieter, ein aelterer Herr und eigentlich Betreiber eines Outdoorladens, war wahnsinnig entspannt. Den Fuehrerschein brauchte er nicht sehen, ob wir um acht oder um zehn zum Abholen kommen, war ihm egal, und Beulen oder Kratzer im Auto sowieso...waren ja schon genug drin. Fuer unsere Fahrt zum Nationalpark war das aber auch genau richtig so, ueber Schotterpisten
durch winzige Doerfer (oder eher Haeuschenansammlungen). Am Nationalpark angekommen, eroeffnete uns der Parkranger, dass er leider "malas noticias" fuer uns habe: der Park sei momentan geschlossen! Aber nachdem wir ein wenig enttaeuscht geschaut haben und so einen langen Weg aus Deutschland auf uns genommen haben, hatte er doch etwas Mitleid und liess uns doch hinein. Zwar durften wir nur auf einen "sendero educativo" und einem einem Weg zur Bewirtschaftung gehen, aber immerhin. Einmal im Park angelagt haben wir dann doch ein paar der "unerlaubten" Wege genommen und so doch alles Wesentliche gesehen
. Die Rechnung dafuer bekamen wir dann auf der Rueckfahrt. Im Gegensatz zum Hinweg bestaltete sich die Rueckfahrt durch Puerto Montt etwas schwierig. Kurz gesagt wir haben eine kleine unorganisierte Stadtrundfahrt gemacht, aber naja. Fuer alle die mal in die Gegend kommen Puerto Montt ist kein Highlight!!!
Unser Hostel in Puerto Varas - ist es nicht toll!!!
Im Hostel kann man eine Hobbithöhle buchen.
Kirche.
Ein Trödelmuseum am Hafen, selbst das Auto ist Teil der Ausstellung.
Auf der anderen Seeseite sieht man bei schönem Wetter den Bilderbuch-Vulkan Osorno.
Eine Kuh versperrt den Weg zum Nationalpark.
Aber SIE konnte uns nicht aufhalten...und für alle Tierfreunde: "JA! Die Kuh lebt noch".
Ein Hauch vom Jurassic Park.
Dicker Baum.
Wo geht es wohl hier hin???
Hier versteckt sich ein Baumstamm.
Hiermit kennt sich der Deutsche schon eher aus - in einem wohlgeordneten Fichtenwald
Eine Farm im ländlichen Chile mit einem wunderschön blühenden Rhodedendron.
Unser erster Blick auf Puerto Montt und den Pazifik.
Warum zweimal fahren, wenn man stapeln kann
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