Chile-Reisebericht :Chile, Nordtour, 3 Wochen

Pisco Elqui

Pisco Elqui

Heute ist Mittwoch und es geht weiter nich Pisco Elqui. Das Frühstück haben wir mal wieder genossen und dann sind wir frohen Mutes zu FUss zum Busbahnhof gestiefelt. Dort angekommen, ist uns der Bus grad vor der Nase weggefahren. Egal, dann warten wir auf den nächsten. Gleich noch Tickets für unsere letzte lange Fahrt nach Valparaiso geholt und dann hiess es warten. 1,5 Stunden später kam der Bus. Wir also rein und los. Wir haben uns da noch ein bischen gewundert, warum im Bus alle Fenster offen waren, aber die Antwort sollten wir ca. 1 Stunde später erhalten. Plötzlich und unerwartet wurde es wirklich sehr heiss im Bus. Im Valle del Elqui herrscht halt ein bischen anderes Wetter. Strahlend blauer Himmel und mit Sicherheit 35 Grad, oder mehr. In dem Tal wird der Grossteil der Weintrauben angebaut, die wir alle so gern in unseren
Supermärkten kaufen. Es bietet sich hier ein ziemlich bizarres Bild, wenn man es zum ersten Mal sieht. Ringsum die Hänge sind einfach nur Wüste und das Tal ist grün. Wie das zusammenhängt, erfahren wir später. Wie auch immer, nach 2 Stunden Fahrt waren wir in Pisco. Ein kleiner verschlafener Ort, mit mehreren Hotels und Restaurants. Aber man sieht nicht all zu viel Touristen durch die Gegend laufen. Kein Wunder, die Sonne brennt auch unglaublich. Der Bus hat uns dann bis fast zum Hotel gefahren, das letzte Stück sind wir noch gelaufen. Untergekommen sind wir im Hostel EL Tesoro. Ein wirklich tolles Hostel, sehr empfehlenswert, nicht nur der Pool im Garten. Nach einem kleinen Erkundungsgang durch den Ort wussten wir, das wir am besten Touren buchen sollten, das haben wir dann für den nächsten Tag auch gleich noch erledigt. Dann war
nur noch extremchillen angesagt und Pool antestung. Das mit dem Pool war dann auch so eine Sache, das Wasserwar schon ziemlich kalt... aber wirklich gut.

das Elqui - Tal

das Elqui - Tal

das auch ...

das auch ...

die Kirche von Pisco

die Kirche von Pisco

Am nächsten Morgen hatten wir Frühstücksbuffet. Das war nicht viel, aber sehr lecker... ich würde sagen das beste Frühstück bis hier her. Irgendwann hat uns dann unser GUide abgeholt zu einer Tour durchs Tal de Elqui. Jetzt ist das so ne Sache, wir sprechen kein Wort spanisch und er kein Wort englisch, oder deutsch. Aber flexibel wie die Leute mal sind, hat uns der Guide eine Dolmetscherin besorgt. Argentinerin, wie wir später erfahren. Die Tour war ganz nett, aber vor allem sehr interessant. Ein grosser Teil des Tales gehört wohl mittlerweile einem der fünftreichsten Chilenen. Der macht so ein bischen nebenbei Weinbau. Ok, noch zur Info, in dem Tal werden die Trauben für das chilenischen Nationalgetränk Pisco angebaut. Allerdings, nur noch zu 20 %. Die anderen 80% der Traubenernte gehen als Weintrauben Made in Chile in die Supermärkte. Wir haben uns schon gefragt, von welchem Wasser hier bewässert wird, zumal es in dem Tal seit 2 Jahren
eine Dürre gibt. Im April diesen Jahres wurde wohl zufällig festgestellt, das es in den Bergen noch einen unterirrdischen Gletscher gibt, sonst wäre das Tal wohl schon ausgetrocknet. Wer im Tal ein Grundstück kauft, erwirbt auch Wasserrechte mit dazu. Allerdings gibt es wohl auch immer wieder Wasserdiebstahl....
Wie auch immer, zu solch einem AUsflug gehört dann natürlich auch der Besuch ener Pisco Brennerei. Das war dann auch ganz interessant, aber nicht neu für uns. Auf dem Rückweg haben wir uns in einem Lokal absetzen lassen. So quasi zum Mittagessen. Ich eiss nicht mehr wie es hiess, aber das essen war wirklich sehr gut
und wirklich auch ziemlich teuer. Die letzten 1,5 km bis nach Pisco sind wir dann zu FUss gelaufen, durch die gnadenlose Hitze. Dann war wieder chillen angesagt, weil Abends gab es gleich noch eine Tour zum Sterne kucken. Da gab es dann ein Observatorium in den Bergen. Leider hatten wir Vollmond und konnten nicht wirklich viel sehen, aber Spass hat es auf jeden Fall gemacht, gegen kurz nach 12 waren wir wieder zurück, da war es dann schon wieder richtg kalt.

Kirche, gesehen beim Ausflug ...

Kirche, gesehen beim Ausflug ...

chilenischer Nachtisch ... hmmm ... legger

chilenischer Nachtisch ... hmmm ... legger

in der Pisco- Brauerei ...

in der Pisco- Brauerei ...

das auch ...

das auch ...

...

...

das Observatorium

das Observatorium

Am Freitag wollten wir endlich mal ein Trecking in die Berge machen, aber die Tour musste leider ausfallen. Es gab wohl, ein paar Tage bevor wir hier aufgeschlagen sind, einen Wettersturz. Da hat es in den Bergen nochmal geschneit und deshalb waren die Wege unpassierbar. Schade, aber nicht zu ändern. Die grosse Frage für uns: what nu??? Hm ... kurze Tour um wenigstens einmal den Fluss im Tal zu sehen. Aber wie das so ist, man komt an den Fluss offiziell nicht dran alles irgendwie privat. Also musten wir mal kurz einen
privaten Campingplatz betreten. Sehr schön gelegen, leider hatte uns der Eigentümer auch schon im Blick und hat uns schleunigst vertrieben. Also wieder zurück ins Dorf und an die nächste Tränke. Dort gabs nen richtig guten Annanassaft und einen typisch chilenischen Nachtisch, getrocknete Pfirsische wieder aufgekocht ... ( hab mir den Namen nicht aber nicht gemerkt ). Dann haben wir uns wieder ins sichere Hotel geflüchtet. Da war es ein bischen kühler ... Sonst war heute nix mehr weiter los. Nach essen war uns nicht so wirklich, ich glaube wir hatten in diesem Urlaub einfach schon zu viel davon. Am Abend haben wir dann noch ein bischen mit einer der beiden Eigentümerinnen des Hostel gequatscht. Das ist auch immer
ganz interessant für uns. Morgen geht es zu zurück nach La Serena. Obwohl man es hier gern noch ein bischen ausgehalten hätte.

der Fluss im Elqui- Tal

der Fluss im Elqui- Tal

der Pool im Tesoro ... vom feinsten aber schweinekalt ...

der Pool im Tesoro ... vom feinsten aber schweinekalt ...

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Die Reise
 
Worum geht's?:
wir haben leider nicht genug Urlaub übrig, um ganz Chile zu durchqueren, deshalb haben wir uns für den Nordteil entschieden ...
Details:
Aufbruch: 29.10.2013
Dauer: 4 Wochen
Heimkehr: 28.11.2013
Reiseziele: Chile
Der Autor
 
Andreas Bohm Benita Guschker berichtet seit 8 Jahren auf umdiewelt.
Bild des Autors
Andreas Bohm über sich:
Hi,
wir das sind Benita und Andreas, reisen für unser Leben gern. Berufstechnisch ist sie im sozialen Bereich angesiedelt, er macht irgendwas in der erneuerbaren Energie Welt. Wir sind mittlerweile begeisterte Backpacker ... und es macht immer wieder Spass auf eigene Faust eine neue Tour zu planen.