Chile-Reisebericht :Chile, Nordtour, 3 Wochen

Valparaiso

Valparaiso

Am Sonntag hatten wir dann unsere letzte lange Fahrt. Es ging 7 Stunden von La Serena nach Valparaiso. Da wir erst Tickets für 11:20 Uhr bekommen haben, waren wir auch erst 18:30 Uhr am Busbahnhof. Dann schnell ein Taxi und ab zum Hostel. Untergekommen sind wir im Hostel ``Casa Aventura``. Es gehört einem chilenisch/deutschen Paar und ist in einem sehr alten Haus untergebracht. Das Zimmer war gross und absolut ok eingerichtet. Die Casa liegt direkt im alten Stadtkern, welches zum Weltkulturerbe gehört. Der Nachteil an der Lage: man muss ständig irgenwelche Berge oder Treppen steigen. Aber der Reihe nach. Christian, der Besitzer, hat uns dann schnell das Hostel gezeigt und wir sind sofort zum essen weiter gezogen, hatten wir doch seit dem Frühstück nix mehr im Magen. Beim Essen hatten wir Meerblick, das
hatte schon was. Danach das übliche: die Gruft.

Valparaiso von oben

Valparaiso von oben

bunte Treppen ... überall

bunte Treppen ... überall

Montag mussten wir ein bischen warten mit dem duschen, da das Hostel ziemlich voll war. Irgendwann kamen wir aber doch zum Frühstück und eine Stunde später sind wir dann auf Tour, quer durch die Stadt. Die schwer empfohlene Hafenrundfahrt haben wir uns auf Grund des Preises, die wollten doch wirklich 30.000 Peseten haben, geschenkt. Die Stadt ist ja berühmt für ihre Schrägaufzüge, die die untere und die obere Stadt verbinden. Leider konnten wir mit diesen Dingern nicht mitfahren, weil sie gerade bestreikt werden, genau wie die Müllabfuhr. Aber man kann neben den AUfzügen auch immer ganz locker die Treppen steigen. Das haben wir auch bei dreien gemacht, jeweils so ca. 150 Stufen. Bis wir beim letzten auf einen
Carabinieri gestossen sind, der uns wieder zurück geschickt hat, mit dem Kommentar: this area is to dangerous. Ok ... dann eben auch da wieder runter und weiter.In der Stadt gibt es unzählige Graffiti`s, da haben wir uns doch glatt ein paar davon angeschaut. Der Mercado Central ist seit dem Erdbeben von 2010 gesperrt,
den konnten wir also auch nicht besichtigen, Schade. Dann sind wir halt in die obere Stadt gewandert und haben dann eine Weile einer Filmcrew bei der Arbeit zugeschaut. Zwischendurch sind wir immer wieder in irgendwelchen Läden eingekehrt, um unseren Durst zu stillen und natürlich zur Nahrungsaufnahme. Weiter gibt es von dem Tag nicht zu berichten....

der Platz Sotomajor

der Platz Sotomajor

einer der Schrägaufzüge

einer der Schrägaufzüge

das grösste Grafitti der Welt ...19 x 15 Meter ( ungefähr ).

das grösste Grafitti der Welt ...19 x 15 Meter ( ungefähr ).

der Hafen ...

der Hafen ...

ein enges Haus

ein enges Haus

sogar die Hundehütten haben Grafittis

sogar die Hundehütten haben Grafittis

Grafitti um die Ecke ...

Grafitti um die Ecke ...

Dienstag: Heute war guter Rat ziemlich teuer. Eigentlich wollten wir ein Tour machen, die wurde aber leider abgesagt, also wieder irgendwas aus den Fingern saugen. Also sind wir erstmal eine gemütliche Runde mit dem Trolleybus gefahren. Die Dinger sind wirklich sehr antik und gelacht haben wir auch. An den Knöpfen stand in deutsch: Halt! Zum aussteigen hier drücken. Ob die Chilenen das jemals lesen konnten ??? Anschliessend haben wir die Stadt weiter erwandert und zum Abschluss sind wir auf eine alte Mole im Hafen gegangen. Zum Abendessen hatten wir uns mit Yvonne verabredet, die hatten wir ja in San Pedro kennengelernt, und zufällig war nun auch ihr Freund in Chile und in Valparaiso. Der Abend war lang und
sehr schön, so mit gegenseitig die letzten Geschichten austauschen und so ....

Strassenschlucht

Strassenschlucht

Gastransport

Gastransport

Blick von der Mole zur Stadt

Blick von der Mole zur Stadt

Trolleybus

Trolleybus

Mittwoch war unser letzter Fahrtag. Für heute hatten wir aber noch eine Tour beim German Pirat gebucht. Michael, ein Deutscher, der seit über 8 Jahren in der Stadt lebt hat die Tour veranstaltet. Der kennt sich wirklich gut aus und er hat viele Dinge auch noch mal aus seiner Sicht erzählt, das war schon echt gut. Mit an Bord waren Yvonne und ihr Freund und noch 2 Kanadierinnen. Es ging zuerst zu einem Weingut mit Verkostung.
Das war für uns beide jetzt nicht so berauschend, auch nicht die Weinprobe, aber es war wirklich gut gemacht. Dann ging es weiter zur Isla Negra.Dort steht eines der Häuser von Pablo Neruda. Die Besichtigung war auch nicht schlecht. Den Blick, den wir dort aufs Meer hatten, war wirklich einmalig. Weiter ging es zum essen in ein wirklich abgelegenes Fischerdorf. Hmm ... das war schon tierisch lecker... ohne Quatsch. Von dort sind wir in eine Feriensiedlung gefahrn, dort haben wir den 2. längsten Swimmingpool der Welt gesehen, ca 1 km lang. Kein Fehler... Das war schon unglaublich. Zum Abschluss durften wir uns noch ein Privatmuseum anschauen. Man, was man da alles sehen konnte ... herrlich. Unter anderem einen alten Zahnarztstuhl und Walknochen ... Dann aber nix wie zurück nach Valpo, wir mussten ja noch nach Santiago zurück. Die Tour ist wirklich sehr empfehlenswert!!!
Um 19:45 Uhr haben wir dann den Bus bestiegen ... wie gesagt, es geht zurück nach Santiago und das heisst der Urlaub ist so gut wie rum ... aber es ist auch langsam gut. So richtig zur Ruhe gekommen sind wir eh nicht. Das Haus spukt ja auch ständig im Kopf rum....

der Pablo Neruda Fisch

der Pablo Neruda Fisch

den Blick kann man lassen ... oder?

den Blick kann man lassen ... oder?

hier waren wir wirklich lecker Mittagessen ...

hier waren wir wirklich lecker Mittagessen ...

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Mikrotsunami ...

Mikrotsunami ...

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Die Reise
 
Worum geht's?:
wir haben leider nicht genug Urlaub übrig, um ganz Chile zu durchqueren, deshalb haben wir uns für den Nordteil entschieden ...
Details:
Aufbruch: 29.10.2013
Dauer: 4 Wochen
Heimkehr: 28.11.2013
Reiseziele: Chile
Der Autor
 
Andreas Bohm Benita Guschker berichtet seit 8 Jahren auf umdiewelt.
Bild des Autors
Andreas Bohm über sich:
Hi,
wir das sind Benita und Andreas, reisen für unser Leben gern. Berufstechnisch ist sie im sozialen Bereich angesiedelt, er macht irgendwas in der erneuerbaren Energie Welt. Wir sind mittlerweile begeisterte Backpacker ... und es macht immer wieder Spass auf eigene Faust eine neue Tour zu planen.