Chile-Reisebericht :Chile, Nordtour, 3 Wochen

San Pedro de Atacama ... Part 2

Atacama Part 2

Ja, wer es so richtig tourilike mag, der bucht eine Ganztagestour - also so wie wir heute.... Aber von Anfang an. Um 06:00 Uhr war wecken. Da es um die Zeit schon wirklich kuschelig warm
draussen ist,also so um die 0 Grad rum, macht es natürlich einen Heidenspass durch den Garten zur halboffenen Dusche zu tapern. Dann schnell das lukulische Frühstück eingeworfen, Butterkekse
und Wasser dazu, und schon konnte es losgehen. Wir wurden direkt am Hostel abgeholt und schon, mit nur einer 4-tel Stunde verspätung ging es los.Die Gruppe war sehr übersichtlich so ca. 10 Leute. Erster Stop war die Salar de Atacama, also die Salzwüste. Das ist schon gigantisch. Sie hat eine Ausdehnung von 60 x 90 km. Man fährt da durch, wie durch eine Schneelandschaft. Mittendrin liegt
eine Lagune in der Flamingos herumvegetieren. Recht interessant und schön ... Danach ging es weiter zu den Lagunen Miscanti und Meniques. Selbige liegen auf 4200 Metern, was unseren eh schon
angeschlagenen Körpern, wir haben uns in Santiago wohl die Schnodderseuche zugezogen, besonders zuträglich war. Aber die Lage der beiden Lagunen ist schon wirklich sehr schön. Umgeben von Vulkanen, das hatte schon was. Abends ist uns übrigens aufgefallen, dass wir vergessen hatten uns mit Sonnencreme
einzucremen, was dann zur Folge hatte, das wir beide weisse Augen hatten zum verbrannten Gesicht ...huuaaaaa. Egal, dann ging es wieder den Berg hinab zum Mittagessen in einem Einheimischendorf. Das war richtig lecker... soweit wir uns erinnern. Weiter ging es dann zu einem geografischen Breitengrad. Und zwar, ist das der Breitengrad, auf dem alle Wüsten liegen. Ausserdem wurde da
ein alter Inka Laufweg gefunden ( die Details erspare ich uns an dieser Stelle ...). Auf dem Rückweg nach San Pedro haben wir dann noch einen kurzen Stop in Hoconao gemacht. Kirche ankucken ...
wie auch immer, gegen 17:30 Uhr waren wir zurück. Sind dann noch schnell mit Yvonne, eine Deutsche, die wir kennengelernt haben, essen gegangen und dann war schnell schlafen angesagt ....

die Strasse in den Salzsee ...

die Strasse in den Salzsee ...

jo und so sieht das aus der Nähe aus

jo und so sieht das aus der Nähe aus

Flamingos im Anflug ...

Flamingos im Anflug ...

gelandet ...

gelandet ...

Salzkristalle

Salzkristalle

alles voll Landschaft

alles voll Landschaft

Lagune Miskanti

Lagune Miskanti

ohne Worte ...

ohne Worte ...

cool .. oder ???

cool .. oder ???

dieser geografische Breitengrad ... mit Inkatrail ...

dieser geografische Breitengrad ... mit Inkatrail ...

Glockenturm in einem Dorf .. halt.

Glockenturm in einem Dorf .. halt.

Am Dienstag dann haben wir noch einen drauf setzen können... Der Wecker ging um 3 Uhr, jawohl morgens. Denn heute sollte es zu den Geyser del Tatio gehen. Also zu den berühmten Geysiren. Das mit dem duschen am Morgen haben wir uns geschenkt, man lernt ja dazu..., und das Frühstück haben wir abgewandelt, heute
gab es Schokokekse mit Wasser. Um 4:30 Uhr wurden wir abgeholt, also so ca.. Der Bus war dann schon um einiges grösser. Bei der Buchung der Tour hatte man uns schon gesagt, dass es wirklich kalt da oben ist, aber was bedeutet schon kalt. Wir waren dann 2 Stunden unterwegs und es ging wieder auf 4200 Meter.Irgendwie war es schon eigenartig, um so weiter wir fuhren, umso kälter wurde es im Bus. Egal, umkehren war ja nicht mehr. Am Nationalpark angekommen haben wir erfahren, dass es draussen -7 Grad sind. Wir
hatten zwar alles an, was irgendwie wärmen konnte, aber eben kein Daunenzeug dabei. Selbst dran Schuld. Ich war froh, als gegen 08:30 Uhr die Sonne über den Berg kam und ich doch aus dem gefrohrenen Zustand wieder so langsam auftaute. Richtig Gefühl in den Fingern hatte ich gegen Mittag wieder. Aber jetzt ...
Wir waren also zum Sonnenaufgang auf diesem Geysirfeld. Auf den Werbeprospekten waren da meterhohe Fontänen zu sehen, bei uns hat es nur gequalmt und ab und an fing das Wasser mal an zu brodeln. Na ja, ist halt so wie beim tauchen, wenn man die Walhaie endlich mal sehen will. Aber es war trotzdem herrlich, die Natur ist schon ein Hammer, das ist unbestreitlich. Also mal bei Bilder kucken ...
Dann gab es noch ein Frühstück, wobei auch Eier in den Quellen gekocht wurden, wohlbemerkt in einer Plastiktüte. Dann ging es weiter zu einigen Pools, in denen man hätte baden können. Ein paar Leute haben das auch gemacht, aber sie wollten dann auch nicht wieder raus aus dem Wasser... lach. Anschliessend ging es wieder in ein Einheimischendorf, mit Möglichkeit Empanadas zu kaufen und heissen Tee. Darauf haben wir verzichtet, wir sind dann lieber in San Pedro zu einem Italiener gegangen. Es ist hier halt, wie in allen Tourigebieten: Pizza und Pasta, also das was alle wollen.... Schade eigentlich.

Camping bei -7 Grad ... kann man machen, muss man aber nicht.

Camping bei -7 Grad ... kann man machen, muss man aber nicht.

die Geysire ...

die Geysire ...

alles voll davon ...

alles voll davon ...

spuckender Geysir.

spuckender Geysir.

schon wieder einer ...

schon wieder einer ...

da hinten geht langsam die rettende Sonne auf.

da hinten geht langsam die rettende Sonne auf.

Eier kochen im Geysirwasser

Eier kochen im Geysirwasser

an den gekochten Eiern konnte man sich die Hände wärmen ...

an den gekochten Eiern konnte man sich die Hände wärmen ...

der Swimmingpool

der Swimmingpool

Benita`s Specialeffectfoto.

Benita`s Specialeffectfoto.

von wegen die Wüste ist trocken

von wegen die Wüste ist trocken

eine Kirche halt.

eine Kirche halt.

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Die Reise
 
Worum geht's?:
wir haben leider nicht genug Urlaub übrig, um ganz Chile zu durchqueren, deshalb haben wir uns für den Nordteil entschieden ...
Details:
Aufbruch: 29.10.2013
Dauer: 4 Wochen
Heimkehr: 28.11.2013
Reiseziele: Chile
Der Autor
 
Andreas Bohm Benita Guschker berichtet seit 8 Jahren auf umdiewelt.
Bild des Autors
Andreas Bohm über sich:
Hi,
wir das sind Benita und Andreas, reisen für unser Leben gern. Berufstechnisch ist sie im sozialen Bereich angesiedelt, er macht irgendwas in der erneuerbaren Energie Welt. Wir sind mittlerweile begeisterte Backpacker ... und es macht immer wieder Spass auf eigene Faust eine neue Tour zu planen.