Chile-Reisebericht :Abenteuer Südamerika

Von Argentinien nach Chile: Aufbruch in die Atacama Wüste

Nachtflug nach Calama im Zentrum der Atacama

Noch in Dunklen fliegen wir über die Anden, diesmal in Richtung Norden. Nach einem wunderschönen Sonnenaufgang über den Bergen landen wir problemlos in der Wüstenstadt Calama. Der Mietwagen hat zunächst kein Navi, was wir natürlich nachrüsten, da wir doch noch einige Kilometer fahren müssen. Nach San Pedro de Atacama ist es nicht weit. Die Strecke jedoch ist schon aufregend. Vorbei an Sanddünen, Felsenwüste und auf endlosen Straßen nähern wir uns der kleinen Stadt, die wie eine Oase mitten in der Wüste liegt. Unterwegs Autowracks von verunglückten Menschen, Kreuze zeugen vom Ausgang dieser Unfälle.

Die Stadt besteht aus flachen Lehmbauten, die wahr-scheinlich nur deshalb bestehen können, da es hier - wenn es hochkommt nur viermal im Jahr regnet. Hier tummeln sich Backpacker und es reiht sich ein Tourenanbieter neben dem nächsten. Anschauen müssen wir uns alles später, zunächst suchen wir unser Hotel, das ein wenig außerhalb des Ortskerns liegt. Ein bisschen schade, da wir ziemlich weit wieder zu Fuß zurückmüssen!

Da unsere Zimmer noch nicht bezugsfertig sind, machen wir Pause in der hübschen Loungegarnitur im Garten. Hier können wir in Ruhe im Schatten den Beginn unseres Aufenthalts in der Atacama Wüste genießen. Nachdem wir uns in unserem sehr hübschen Hotelzimmer, das in einem roten flachen Lehmbau liegt, eingerichtet haben, machen wir uns auf den Weg zu unserem Tourenveranstalter, um für die nächsten Tage gebrieft zu werden. Der Weg ist heiß und staubig, wir bekommen schon einmal einen kleinen Vorgeschmack auf die kommenden Tage. Da wir noch reichlich Zeit haben, gehen wir erst einmal etwas essen, das Frühstück im Flieger ist ja nun schon lange her. Eckhard und ich gehen noch einmal zurück zum Altiplanico, um Jacken zu holen, abends nach der Tour ins Valle de la Luna wird es sicherlich recht kühl in der Wüste werden.

Unbeschreibliche Landschaften, die uns zum Teil an Namibia erinnern.

Unbeschreibliche Landschaften, die uns zum Teil an Namibia erinnern.

Ein vollkommen lebensfremder Flecken Erde. Hier sollte man immer genug Wasser und Ersatzreifen dabei haben.

Ein vollkommen lebensfremder Flecken Erde. Hier sollte man immer genug Wasser und Ersatzreifen dabei haben.

Unser kleines Refugium, das Altiplanico etwas außerhalb des Zentrums von San Pedro de Atacama

Unser kleines Refugium, das Altiplanico etwas außerhalb des Zentrums von San Pedro de Atacama

© Petra Jaworski, 2016
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Die Reise
 
Worum geht's?:
In einer dreiwöchigen Reise, die in Buenos Aires begonnen und in Rio de Janeiro endete, bereisten wir Chile mit dem Ende der Welt in Patagonien, bestaunten die Atacama Wüste, befuhren die Panamericana, sahen den Titicacasee und bestiegen den Machu Picchu in Peru. Ein Traum, der mich immer noch gedanklich beschäftigt.
Details:
Aufbruch: 21.03.2016
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 13.04.2016
Reiseziele: Argentinien
Chile
Bolivien
Peru
Brasilien
Der Autor
 
Petra Jaworski berichtet seit 14 Monaten auf umdiewelt.
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Petra über sich:
Ich habe das große Glück, bereits vieles von der Welt gesehen zu haben. Mit meiner Familie haben wir alle Kontinente vielfach besucht und mit der letzten großen Südamerikareise im Frühjahr einen jahrelangen Traum erfüllt. Es macht mir ungeheuren Spaß, diese Reisen später dann digital in Fotobüchern, Filmen und Reiseberichten zu verarbeiten und so noch lange von den Erinnerungen zehren zu können. Vielleicht interessiert sich der ein oder andere für unsere Reise, ich würde mich freuen und bin für Fragen immer offen.
Viel Spaß beim Lesen!