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Am 30.4. bin ich (Bettina) in Quito angekommen. Am Flughafen wurde ich von meiner Gastmutter Yoyi empfangen, einer winzig kleinen, fröhlichen und sehr, sehr netten Ecuadorianerin.
Yoyi mit ihrem Idol, Rafael
Mit Yoyi und ihrer Mamita
Wie anscheinend ziemlich viele Ecuadorianer, verehrt Yoyi den Präsidenten Rafael Correa. Gestern hat sie sich ein grosses Poster von ihm gesichert, das jetzt das Wohnzimmer verziert. Die letzten Tage habe ich zum grössten Teil mit Yoyi und ihrer ziemlich grossen Familie verbracht. Am Samstag waren wir mit ihren kleinen Nichten und Neffen in einem Vorort von Quito schwimmen - eine wahre Oase ohne Lärm und Abgase, aber dafür mit Schwimmbad-eigenen Haustieren.
Das obligatorische Cuy (Meerschweinchen) musste ich bei unserem Ausflug fürs erste nur ansehen.
Auch den Sonntag haben wir mit Yoyis Familie verbracht - kein Vergleich mit deutschen Familientreffen, was Lautstärke oder die Menge des aufgetischten Essens angeht. Überhaupt wird hier unglaulich viel gegessen. Und Fleisch oder zumindest Fisch gehört zu den Mahlzeiten dazu.
Yoyi wohnt in einem Appartmenthaus im Zentrum von Quito. Vom Dach aus hat man einen tollen Blick auf die ganze Stadt und auf die Berge rundherum.
Gestern und heute konnte ich mich dann der Fürsorge meiner Gastmama entziehen und habe mir auf eigene Faust den historischen Stadtkern von Quito angesehen.
Festumzug mit traditionellen Tänzen
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