Bis nach Südamerika und noch viel weiter.... :-)

Reisezeit: Juni 2011 - Juni 2013  |  von Matthias Juranitsch

Galapagos Inseln: Isla Santa Cruz

TAG 8 - 26.07.2011

An diesem Tag endete also unsere fünftägige Tour mit der Ankunft auf Santa Cruz. Frühmorgens besuchten wir "Lonely George" im Charles Darwin Center und eilten eher stressig durch den Rest der Anlage, da ein Teil der Gruppe ihren Vormittagsflug zurück Richtung Festland erreichen musste. Hier zeigte sich wiederum, dass der Tip den ich bekam, am Anfang und am Ende individuelle Tage einzuplanen, goldrichtig war.

Lonely George ist eine Riesenschildkröte die 1971 gefunden wurde - Er ist der Letzte seiner Art (Riesenschildkröten von Isla Pinta). Bei den einzelnen Riesenschildkröten auf den einzelnen Inseln handelt es sich nämlich um eigene Spezies. Das Problem daran ist, das Paarungen zwischen verschiedenen Spezies nicht oder nur sehr schwer möglich sind (Biologen möchten mir an dieser Stelle meine Unwissenheit bzw Ungenauigkeit in den Ausführungen verzeihen) und so versucht man seit Jahren George mit genetisch kompatiblen Schildkrötenschönheiten von anderen Inseln zu verkuppeln,....bisher leider ohne Erfolg.

Da bis jetzt "nix ging" wurden George bereits von einzelnen Wissenschaftlern Homosexualität oder fehlende Libido nachgesagt,.....ich glaube eher, dass die Weibchen die sie ihm ins Gehege gesetzt haben strunzdumm und grottenhässlich waren,....ein fehlendes sexuelles Interesse also berechtigt scheint und ganz ehrlich, selbst wenn dem nicht so ist, unter dem Leistungsdruck unter dem der steht (letzter der eigenen Art, Sex mit anderer Spezies nur damit man nicht der Letzte bleibt, voyeuristische Wissenschaftler die einem beim Liebesspiel zuschauen, usw. ....)....da haben schon ganz andere "Probleme" gehabt ,...... auch die Idee des Klonen um die Spezies zu retten, steht im Raum,... bis es aber soweit ist bleibt George alleine,...also "El solitario George"

Hey "Lonely George",...jetzt lass mal den Kopf nicht so hängen....

Hey "Lonely George",...jetzt lass mal den Kopf nicht so hängen....

Am Nachmittag ging's dann mit dem verbliebenen Rest der Gruppe (Vincent, Selene und mir) und den neu an Bord eingetroffenen Touris ins Zentrum der Insel. Unser Ziel war "Los Gemelos" - eingestürzte Lavatunnel,...also wiederum (wie schon der Lavatunnel auf Floreana) ein Tunnel der entsteht wenn der Lavafluss erstarrt und im Inneren noch weiterfließt. Diese Lavatunnel sind über die Jahrtausende nicht stabil und stürzen dann irgendwann mal ein. Im Fall von "Los Gemelos" handelt es sich um riesige vor Jahrtausenden eingestürzte Tunnel die mittlerweile eine Art bewachsenen Krater bilden.

Wieder zurück in der Stadt auf Santa Cruz - Puerto Ayora musste ich mich dann von Vincent und Selene verabschieden, denn die Sulidae brach in den Norden auf, während ich noch für 4 weitere Tage auf Santa Cruz verweilen sollte. Wir haben auch vereinbart, dass wenn wir uns in Österreich oder der Schweiz mal wiedertreffen, noch am Flughafen vor dem Sicherheitspersonal den Albatrostanz aufführen würden (Kopf links, Kopf rechts, Kopf in die Höh,...wackel mit dem Hinterteil,...Eyyy Macarena )....auch auf die Gefahr hin, dass das Sicherheitspersonal uns daraufhin die Drogenfahndung oder das Antiterror-Sondereinsatzkommando auf den Hals hetzen würde.

Los Gemelos

Los Gemelos

Als Hostel wurde mir von der Bordbesatzung das Hostal Santa Cruz um 10 Dollar nahegelegt,.....ursprünglich wollte die Besitzerin 15 Dollar haben, nachdem ich aber leicht verwirrt in stammeligem Spanisch meinte, dass doch der Typ vom Boot gemeint hatte es koste nur 10 ,...lenkte sie schnell ein. Die Besitzer des Hostals waren sehr herzlich,.....4 Tage später ging die Besitzerin mit mir extra auf die Straße, winkte ein Taxi heran, machte dem Taxifahrer klar, dass die Fahrt nur 1 Dollar kosten dürfe (nicht mehr !!!), umarmte mich, schenkte mir noch einen Galapagosführer, Küsschen links und wünschte mir eine gute Weiterreise,.....so was nenn ich mal Kundenbetreuung.

Das Hostel war zwar unterster Standard aber echt ok (schon allein wegen der Besitzer),....einzig der Duschkopf machte mir das Leben schwer,....dazu aber später mehr, im Abschnitt "110 Volt - Duschkopf des Vergessens"

Für die nächsten 2 Tage sprang ich dann über meinen finanziellen Schatten und buchte zwei Touren um JE 150 Dollar (die ziehen einem hier für Touren das letzte Hemd aus),.....hat sich aber voll und ganz ausgezahlt (und bei einem Umrechnungskurs von Dollar zu EURO 1:0,70 ist das ja auch verkraftbar,...Gott save the low exchangerate!).

Mein Plan für den nächsten Tag war der Besuch der Insel mit dem am meisten verwendeten Postkarenmotiv der Galapagos Inseln - Pinnacle Rock auf Isla Bartolome. Wie es so beim Reisen ist, lernte ich beim buchen auch gleich Angela (UK) kennen. Gemeinsam mit Roman (CH) den wir am nächsten Tag kennenlernten ging es mittels Schnellboot Richtung Norden. Für den darauffolgenden Tag war dann mein erster Tauchgang im Meer geplant,....genau dafür hatte ich den Tauchkurs bei 6 Grad kaltem Wasser im März abgeschlossen,.....Tauchen auf Galapagos,....genial!,....aber dazu später...

Farbenvielfalt bei den Inseln vor Isla Bartolome (Pinnacle Rock)

Farbenvielfalt bei den Inseln vor Isla Bartolome (Pinnacle Rock)

TAG 9 - 27.07.2011

Das tolle an der Tour Richtung Pinnacle am kommenden Tag war auch, dass wir alle von unseren Hotels abgeholt werden sollten,.......hmmm?,.... der Typ von der Agencie sagte mir, ich würde um 5:30 Uhr vom Hotel abgeholt werden, also früh schlafen gehen und um 5 Uhr Tagwache.

Als es 5:30 Uhr wurde war ich aufgeregt und gespannt auf den kommenden Tag.........5:40 kein Bus,......5:50 kein Bus,......6 Uhr fährt durch Zufall der Besitzer der Agencia an meinem Hostal vorbei (er fährt mit einer Gruppe tauchen),...."da Bus will pick u up in a few minuts, si,...no hay problema,.....",.....puhh,....ich hatte schon befürchtet die haben auf mich vergessen,....also warte ich weiter,.....6 Uhr kein Bus,......6:15 kein Bus - ich werde unruhig,......6:25 kein Bus (normalerweise wär ich jetzt schon supergrantig, aber die Reise hat mich ruhiger gemacht),.....verdammt wo bleiben die denn?,......

...mit ecuadorianischer Pünktlichkeit werde ich um 6:35 Uhr (also mehr als einer Stunde Verspätung) endlich abgeholt (kommentarlos!). Als wir (Angela, Roman und ich) darüber sprechen erfahre ich, dass Angela um 5 Uhr abgeholt werden hätte sollen und Roman um 6 Uhr,.... Angela wurde 5 Minuten vor mir abgeholt und hatte sich einfach wieder hingelegt, Roman empfand die 15 Minuten Verspätung die ihn trafen nicht sooo arg. Dazu sei jedoch noch zu sagen, dass Puerto Ayora jetzt nicht die Größe von New York City aufweist, alle Hostals im Umkreis von rund 500 Metern in diesem kleinen Fischerdorf verteilt sind und somit die großzügige Verteilung der Abholzeiten einfach nur an Schwachsinn grenzt.....speziell wenn dann ja sowieso jeder im Bus im Zeitraum 6:15 bis 6:35 abgeholt wurde,....naja,....wir waren dann aber schließlich glücklich, dass auf uns nicht vergessen wurde und wir uns auf dem Weg Richtung Isla Bartolome befanden.

Anfahrt Richtung Pinnacle Rock

Anfahrt Richtung Pinnacle Rock

An Bord des Speedbootes gab's dann erstmal ein ausgiebiges Frühstück. Bisschen geplaudert, einige Fotos von den vorüberziehenden Inseln geschossen und ein bisschen gelesen steuerten wir 2 Stunden später auch schon auf die Bucht nahe des Pinnacle Rocks zu.

Die Insel ist landschaftlich eine der beeindruckensten Erscheinungen die ich auf Galapagos sah. Die Insel ist noch unheimlich jung (in Vulkanjahren ) - so fühlt man sich in die Steinzeit zurückversetzt. Die ganze Insel ein rot schimmernder Vulkanfels mit spärlicher Vegetation - einige Gräser hier und da - sonst nur Sand und Vulkanfelsen. Kleine Lava Lizards huschen über die Mars-ähnliche Landschaft.

Vulkanlandschaft auf Isla Bartolome

Vulkanlandschaft auf Isla Bartolome

Über einen Holzsteg geht es rund 30 Minuten auf den höchsten Punkt der Insel. Als wir oben ankommen verstehen wir warum dieses Motiv so oft für Postkarten und im Internet verwendet wird - ein traumhafter Ausblick über die Insel, die einzelnen gold schimmernden Buchten, dahinter nahe gelegene Inseln, ebenso jung in verschiedensten Braun-, Grün- und Rottönen schimmernd. Pinnacle Rock,...deswegen bin ich hier! Ein einzelner spitzer Fels am Ende eines wunderschönen Strandes.

Pinnacle Rock

Pinnacle Rock

Pinnacle Rock

Pinnacle Rock

Auf dieser Tour erfahren wir einiges über diese Insel, wichtig für mich ist jedoch in erster Linie die Aussicht, deswegen verzichte ich hier auf Ausführungen betreffend tektonische Plattenverschiebung, Vulkanismus etc.

Pinnacle Rock Beach

Pinnacle Rock Beach

Das Ende der Tour verbringen wird schwimmend und schnorchelnd am Strand von Pinnacle Rock, danach geht es nach einem Mittagessen leider schon wieder Richtung Santa Cruz. Noch lange sehen wir den Pinnacle Rock am Horizont hervorstechen - mit dem davor liegenden Hügel sieht er aus wie ein Seelöwe auf einer Klippe (Angelas Meinung) oder wie ein hochgehaltener Daumen (meine Meinung),....entscheidet selbst.

entscheidet selbst: "Seelöwe auf Klippe" oder "Thumbs up"?

entscheidet selbst: "Seelöwe auf Klippe" oder "Thumbs up"?

Auf der Fahrt zurück nach Santa Cruz chillen wir in der Nachmittagssonne während wir von Frigattenvögeln begleitet werden. Die Vögel kommen immer wieder näher an das Boot heran - nutzen die Thermik und gleiten friedlich und irgendwie beruhigend über uns dahin.

Frigattenvögel über uns

Frigattenvögel über uns

Abends gings dann noch schnell auf ein kurzes Getränk, denn auch am nächsten Tag hieß es um 5 Uhr aufstehen - Tauchen war angesagt. Dieses Mal trafen wir uns zum Glück direkt beim Tauchshop,...also kein "nervenzerfetzendes" Warten auf den Bus der nicht kommt.

TAG 10 - 28.07.2011

In aller früh fuhren wir wieder in den Norden von Santa Cruz und bestiegen das Boot welches uns in rund 40 Minuten zum Tauchplatz bringen sollte. Da es sich bei unserer Gruppe um Anfänger handelte wurde zunächst ein etwas einfacheres Gebiet gewählt (keine Strömungen, max. 17 Meter). Erst im zweiten Tauchgang befanden wir uns dann an den Flanken zu North Seymore.

Ich mach's kurz - Tauchgang 1 war spannend und lustig weil's mein erstes Mal im Meer war - zu sehen gab's einige Fischschwärme aber nichts Aufregendes. Tauchgang 2 WAR DER HAAAMMMMER!!!
Face to Face mit Haien, Schatten von Hammerhead-Sharks, riiiiieeeßige Fischschwärme von King-Angel Fischen und Baracudas,....uvm.

o.k.

o.k.

kleiner Rochen

kleiner Rochen

Die zwei Highlights für mich waren:

Mehrere Male sehen wir in kleineren Höhlen versteckt im Dunklen Haie kauern,....als wir in einer leichten Strömung einen Abhang aufsteigen und über eine Kante treiben,.....direkt vor uns! Im Freien liegend! Nicht mal 3 Meter von uns entfernt!,....ein Hai! (nein Mama es war nicht gefährlich ),....der Hai wird unruhig aufgrund der vielen Taucher vor ihm,.....er schwimmt schnell auf uns zu und taucht seitlich von mir weg......mir blieb in diesem Moment vor Aufregung der Atem weg,...erstmals ein Hai RICHTIG nahe,...vielleicht 1 Meter als er bei mir vorbeischwimmt....

......*schluck*

......*schluck*

Hi Hai!

Hi Hai!

....hmmm,...gelb gestreifte Fische,......was weiß ich wie die heißen

....hmmm,...gelb gestreifte Fische,......was weiß ich wie die heißen

Wie treiben so dahin,...unter uns ein Schwarm von mehreren hundert King-Angel Fischen,......der Schwarm erstreckt sich vom Schatten ganz weit rechts bis weit in den Schatten links.....wir lassen uns in der Strömung über dem Schwarm treiben,.....plötzlich erstreckt sich über uns ein Schwarm von mehreren hundert Barrcudas,....still treibt der Schwarm in die entgegengesetzte Richtung als der King-Angel-Fischschwarm,....von links nach rechts,.....und wir?,....wir schweben dazwischen,....über uns Barracudas,...unter uns King Angel Fische,......ein unbeschreiblicher Moment,.............. plötzlich zerstreuen sich in windeseile beide Schwärme,....es herrscht unübersichtliches Chaos,....ein Seelöwe jagt zwischen den Schwärmen nach Nahrung,....und wir?,......schweben unbewegt dazwischen......

Barracudas

Barracudas

King Angel Fisch

King Angel Fisch

Titel des Gemäldes: "Gefleckter Fisch auf geflecktem Hintergrund"; Fotografie digital; 2011

Titel des Gemäldes: "Gefleckter Fisch auf geflecktem Hintergrund"; Fotografie digital; 2011

TAG 11 - 29.07.2011

Der darauffolgende Tag war dann auch schon Tag 11 und somit mein letzter Tag auf den Galapagos Inseln. Vormittags unternahm ich einen kleinen Ausflug (zu Fuß) Richtung Tortuga Bay. Der Strand der sich anhört wie aus den Erzählungen "Die Schatzinsel" entsprungen ist unglaaaaaauuublich. 2 Kilometer langer blendend weißer Sandstrand mit beachtlichen Wellen,....ein Surferparadis aber zum Schwimmen verboten, daher auch total menschenleer!

Tortuga Bay

Tortuga Bay

Krabbe (noch mit allen Beinen,....also Jungfrau?)

Krabbe (noch mit allen Beinen,....also Jungfrau?)

Nur die Besucher von Tortuga Beach (nahegelegener in einer ruhigen Bucht eingebetteter Strand) überqueren diesen Strand. Kleine weiße Vögel jagen den Wellen hinterher um Würmer und ähnliches Getier zu erwischen, welche unter der Welle den Kopf aus Löchern im Sand gesteckt haben und beim Rückzug der Welle sich nun wieder in ihre Löcher zurückziehen.

weißer Vogel auf weißem Grund  - auf der Suche nach kleinen Würmern in der Brandung

weißer Vogel auf weißem Grund - auf der Suche nach kleinen Würmern in der Brandung

Neben dem Strand ein Wald voller Kaktusbäume,......oder nennt man die jetzt Kakbäume oder Baumkake.....ähhm,....sorry,...lassen wir das,.....na jedenfalls ist diese Mischung aus Bäumen und Kakteen nur hier zu finden. Danach gings mit Lena und Tanja (Norwegen,....aber eigentlich doch ursprünglich aus BRD,......4 Stunden Englischbrabbeln um dann drauf zu kommen das es auch auf Deutsch geht ) die ich beim Tauchen kennengelernt habe nochmals Richtung Charles Darwin Center und abends, wie schon den Abend zuvor in die Clubs von Puerto Ayora.....(GLG an dieser Stelle ),.....naja,....und somit war mein Abenteuer Galapagos auch schon zu Ende.

Den Morgen darauf ging es mit dem Flieger zurück nach Quito wo ich bevor ich nach Otavallo aufbrach noch weitere 3 Tage verbrachte. Von Otavallo, Cotacachi und meinen weiteren Stationen aber nächstes mal.

kein Baum - kein Katus,.....ein Kakbaum

kein Baum - kein Katus,.....ein Kakbaum

Den Morgen darauf ging es mit dem Flieger zurück nach Quito wo ich bevor ich nach Otavallo aufbrach noch weitere 3 Tage verbrachte. Von Otavallo, Cotacachi und meinen weiteren Stationen aber nächstes mal.

Tortuga Bay

Tortuga Bay

Unnützes Wissen, Erfahrungen und sonstige Absonderheiten:

Heute: "110 Volt - Duschkopf des Vergessens"

Im Hostel Santa Cruz auf Santa Cruz, und in den Hostels in Cotacachi und Tena fand ich ein Stück ecuadorianischer High-end-Technologie - den "Durchlauferhitzer-Duschkopf". Eigentlich ja keine blöde Erfindung - Wasser kalt wird in den Duschkopf geleitet und in selbigem erhitzt.

Problem 1 - Damit das aber funktioniert darf man nur gaaanz wenig Wasser aufdrehen, damit durch den Duschkopf nur gaaanz wenig Wasser durchläuft, welches dann erhitzt wird. Da diese Duschköpfe jetzt aber alle verkalkt sind wie Johannes Hester und somit sowieso schon kein Wasser durchfließt, beschränkt sich die Ausbeute an Aqua caliente, also Warmwasser (von heiß möchte ich hier garnicht reden) auf ein Minimum,...Wasserdruck wie ein tropfender Wasserhahn.

Problem 2 - die Dinger stehen zum Erhitzen des Wassers natürlich unter Strom (wie ein Teekocher)!!! In Cotacachi und Tena war das ok,.....gut isoliert wurde das wenige Wasser erhitzt - basta. Santa Cruz war da anders,..........viel weiß ich jedoch nicht mehr davon !,.......meine Erinnerung hüllt sich in einen Nebel,....Bilder flackern von Zeit zu Zeit auf,......

Ich versuchte bei dem viel zu niedrig angebrachten (wir erinnern uns - Ecuador: lauter kleine Menschen) Duschkopf ein wenig von dem Warmwasser abzubekommen,.....stieß dabei aber mehrmals mit dem nassen Kopf, einer Hand oder der nassen Stirn am Duschkopf an,.....ein elektrischer Schlag nach dem andern durchzuckte meinen Körper,......das Ding in Santa Cruz war nicht so toll isoliert und vermutlich kaputt,...denn es gab kein Warmwasser, dafür aber ständig elektrische Schläge,..... ich habe bedauerlicherweise in diesen Tagen beim Duschen rund dreieinhalb Monate an Kindheitserinnerungen durch 110-Volt-Stromschläge die durch meinen Kopf zuckten verloren ......

Bis zum nächsten mal, liebe Grüße
Matthias

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Ab Juni 2011 geht es einmal um die Welt,...so ist zumindest der Plan,…wie lange es tatsächlich dauert und wo es dann überall hingeht wird sich noch zeigen... Dieser Blog ist für alle, die wissen wollen wo auf der Welt ich mich gerade rumtreibe und was ich dort so erlebe. Das erste Jahr in Südamerika ist leider schon vorüber,...aber im Herbst geht's sofern alles klappt weiter in Richtung Asien und Ozeanien ,-) Freu mich natürlich über Nachrichten im Guestbook. Viel Spass beim „Mitreisen“!
Details:
Aufbruch: 15.06.2011
Dauer: 24 Monate
Heimkehr: Juni 2013
Reiseziele: Ecuador
Cotopaxi
Peru
Bolivien
Chile
Argentinien
Paraguay
Uruguay
Brasilien
Österreich
Der Autor
 
Matthias Juranitsch berichtet seit 13 Jahren auf umdiewelt.
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