Ecuador-Reisebericht :Südamerika mit eigenem Fahrzeug

Ecuador: Quito

Quito

Es geht weiter durch die Berge. Wir passieren die zwei höchsten Berge Ecuadors. Den erloschenen Vulkan Chimborazo (6310 m). Und den noch aktiven Vulkan Cotopaxi (5897 m). Leider ist aufgrund des schlechten Wetters keiner auch nur ansatzweise zu sehen. Weil es sich so ergibt, fahren wir zum Eingang des Parque National Cotopaxi um dort zu übernachten (mal wieder in einer Höhe von 3300 m). In der Früh ist oft besseres Wetter. Hatten aber kein Glück, der Berg blieb verborgen, der Park geschlossen. Schade.
Auf dieser Etappe haben wir etwas sehr typisches für diese Region gesehen. Man ißt hier Meerschweinchen. Wir haben es schon in Peru mitgekriegt, aber nie gesehen. Hier auf dem Weg nach Quito bruzzeln sie in jedem Dorf auf einem revolverartigen Grill mit bis zu acht Tieren. Laut meinem Reiseführer werden jährlich 50 Millionen verzehrt. Und auch extra dafür gezüchtet. Bis jetzt haben wir es noch nicht probiert.
Quito:
In dem Stadtteil La Mariscal gibt es das Hostal Zentrum, dass von dem Hamburger Gert geführt wird. Er ist 86 Jahre alt!!! Es ist, wie der Name schon sagt, recht zentral. In die Altstadt sind es 30 Minuten Marsch. Und er hat Platz für unsere Fahrzeuge.
Hoch in den Anden zwischen nebelverhangenen (Vulkan)gipfeln liegt Quito auf 2850 m. Die historische Altstadt, Unescu Welterbestätte, ist mit Fassaden aus dem 17. Jahrhundert, malerischen Plazas und prächtigen Kirchen und Kathedralen gespickt.
Für mich eine der schönsten Städte, die wir bis jetzt gesehen haben. Leider kann man das Flair kaum fotografisch einfangen.

Vier Meerschweinchen (Cuy) am Drehspieß.

Vier Meerschweinchen (Cuy) am Drehspieß.

Basilica del Voto Nacional

Basilica del Voto Nacional

Plaza Grande

Plaza Grande

Altstadtgasse mit Blick auf den Hügel Panecillo mit Jungfrau von Quito Statue

Altstadtgasse mit Blick auf den Hügel Panecillo mit Jungfrau von Quito Statue

Schön restauriertes Kolonialgebäude

Schön restauriertes Kolonialgebäude

bunte Häuser unter Gewitterhimmel

bunte Häuser unter Gewitterhimmel

Indigenas verkaufen Obst

Indigenas verkaufen Obst

© Karin Grasser, 2016
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Wir wollen mit unserem Auto plus Wohnanhänger von Montevideo runter nach Feuerland. Auf der Panamericana dann über Chile, Bolivien, Peru und Equador hoch nach Kolumbien.
Details:
Aufbruch: 01.12.2016
Dauer: 4 Monate
Heimkehr: 24.03.2017
Reiseziele: Italien
Deutschland
Brasilien
Argentinien
Uruguay
Chile
Bolivien
Peru
Ecuador
Kolumbien
Der Autor
 
Karin Grasser berichtet seit 10 Monaten auf umdiewelt.