Kolumbien-Reisebericht :Südamerika Teil II - die Panamericana - mit dem Wohnmobil

Kolumbien

127. Tag - Dienstag, der 25.2.2014 - Pasto - Kolumbien -

Wir verabschieden uns von Patricia und Hans und wünschen Ihnen viele Gäste. Dann geht's Richtung Tulcán zur Grenze. Wir sind um 9.15 da und die Ausreise aus Ecuador geht schnell und freundlich. Dann kommt Kolumbien. Wir stehen nur kurz an und haben dann den Einreisestempel für 90 Tage. Auch hier sind die
Zöllner sehr freundlich. Dann kommt noch die temporäre Einfuhr für das Auto. Wir müssen von allen Unterlagen Kopien anfertigen lassen und dann haben wir schnell das ausgefüllte Formular, der Zöllner nimmt noch einen Abdruck unserer Fahrzeugnummer am Rahmen und dann können wir weiterfahren. Wir haben nicht ganze zwei Stunden gebraucht. Wir biegen zur Wallfahrtkirche Nuestra Señora de Las Lajas ab. Es geht in Serpentinen auf den Grund des Tales, wo die Kirche steht.
Vom Parkplatz aus gehen wir dann zu Fuß hinunter, ziemlich viele Treppen.

Wir haben eine Kerze für das eine weitere gute Fahrt angezündet. Dann ging es die steilen Serpentinen wieder hoch. Jetzt haben wir noch ca. 2 - 2 ½ Stunden Fahrt vor uns nach Pasto.

die Wallfahrtskirche

die Wallfahrtskirche

Einfahrt in Pasto

Einfahrt in Pasto

Wir sind ganz überrascht, wie schön sich Kolumbien darstellt. Die Häuser sind bunt gestrichen und vor allen Dingen fertig gebaut, es gibt gute Straßen und es liegt kein Müll herum. In Pasto angekommen, verdichtet sich der Verkehr, es gibt viele Motorräder, aber wir kommen gut voran.

Wir finden auch gut unseren Stellplatz im Parque Ambiental Chimayoy. Wir stehen auf dem Parkplatz direkt unterhalb des Vulkans Galeras, der noch aktiv ist. Aber er ist in Wolken und nicht zu sehen. Es regnet auch stark.

direkt von unserem Stellplatz aus der Vulkan Galera

direkt von unserem Stellplatz aus der Vulkan Galera

der Vulkan fast wolkenfrei

der Vulkan fast wolkenfrei

128. Tag - Mittwoch, der 26.2.2014 - Popayan -

Für heute sind 285 km angesagt, und weil wir nicht so früh am nächsten Übernachtungsplatz sein sollen, geht's erst um 9. Uhr los. Wir fahren durch eine herrliche Landschaft mit Tälern und Bergen, und einer Flora mit den unterschiedlichsten Pflanzen und Bäumen.

tiefe Einblicke

tiefe Einblicke

Nach ca. 80 km werden wir von der Polizei angehalten und sollen die Versicherung für Kolumbien zeigen, können wir aber nicht, da Uwe sie noch besorgt. Also müssen wir auf Uwe warten. Nach zwei Stunden kommt er mit den Versicherungen für die ganze Gruppe, die inzwischen hier aufgelaufen ist. Mit dem Versicherungsschein können wir dann sofort weiterfahren.
Die Straße war bisher gut, jetzt kommen aber viele Baustellen und wir müssen oft warten, da es einspurig ist. So verlieren wir sehr viel Zeit und wir kommen erst um 18.30 Uhr als es schon dunkel ist am Übernachtungsplatz an der Straße und Tankstelle an.

Die Straße mit den Schirmakazien, kurz bevor wir angehalten wurden

Die Straße mit den Schirmakazien, kurz bevor wir angehalten wurden

129. Tag - Donnerstag, der 27.2.2014 - Alcalá -

Heute geht's um 7 Uhr los, wir haben 300 km zu fahren. Erst gibt es noch Kurven und kleinere Berge und dann wir die Panamericana breit, sie ist autobahnmäßig ausgebaut. Wir kommen so gut voran bis Buga, wo wir an einer Mall Pause machen, eine kleines Frühstück einnehmen und noch etwas einkaufen.

Wir fahren jetzt schon stundenlang durch Zuckerrohrfelder, das Zuckerrohr steht in jeder Wachstumsphase, es wird das ganze Jahr über geerntet. Es wird in Wagen zur Zuckerfabrik transportiert, die mindestens 5 Anhänger haben.

so wird das Zuckkerrohr zur Zuckerfabrik transportiert

so wird das Zuckkerrohr zur Zuckerfabrik transportiert

Dann geht's weiter nach Cartago und dann durch den kleinen Ort Alcalá zur Finca El Bosque de Saman. Die letzten Kilometer sind nochmal sehr schlecht, Loch an Loch, und dann haben wir es geschafft und nehmen unseren Stellplatz für die nächsten drei Nächte ein. Als wir uns einrichten, gibt es erstmal ein deftiges Gewitter mit Blitz, Donner und jeder Menge Regen, aber im Wagen sitzen wir trocken.

130. Tag - Freitag, der 28.2.2014 - Kaffee-Finca - Alcalá -

Heute gibt es einen Ausflug ins Dorf Salento. Leider kann ich nicht mitfahren, Montezumas Rache hat mich ereilt, bin mal gespannt, was Achim erzählt und welche Fotos er gemacht hat. Sie sind mit dem Bus in Valle del Cocora gefahren. Hier wachsen die riesigen Wachspalmen bis zu einer Höhe von 60 m. Das Tal liegt auf 3.000 m. Oft bildet sich hier Nebel, den die Gruppe auch hatte. Dann gings zu dem bunten Dorf Salento. Hier sind die Häuser bunt angestrichen.

die hohen Wachspalmen

die hohen Wachspalmen

die bunten Häuser in Salento

die bunten Häuser in Salento

in Salento

in Salento

131. Tag - Samstag, der 1.3.2014 - Kaffee -Finca -

Um 9 Uhr ging es los, wir machten einen Spaziergang durch die Finca. Sie ist 90 ha groß. Es gibt Bananen, Kaffee, Avocados und verschiedene andere Früchte und Nüsse. Die Avocados sind ziemlich groß und wir haben eine geschenkt bekommen. Sie muß jetzt noch zwei Tage liegen, und dann ist sie gut.

Uns wurde der Prozeß von der kleinen Pflanze bis hin zum Kaffeebusch erklärt. So eine Pflanze trägt in den ersten beiden Jahren keine Bohnen, dann in den nächsten vier Jahren wird sie abgeerntet.

die kleinen Kaffeepflanzen

die kleinen Kaffeepflanzen

der Kaffeebusch mit allen Wachstumsphasen

der Kaffeebusch mit allen Wachstumsphasen

Die Pflanze trägt Blüten, grüne und rote Kaffeekirschen.
Im Mai werden die roten Kirschen geerntet und im Oktober dann die nächsten.
Das Fruchtfleisch der Kirschen wird entfernt, die gewonnen Bohnen gewaschen und in Wasser stehen gelassen für einen Tag, so fermentieren sie. Danach werden wie getrocknet und die letzte Umhüllung wird entfernt.

der Manager erklärt uns alles ganz genau

der Manager erklärt uns alles ganz genau

hier werden die Kaffeebohnen gewaschen und sortiert

hier werden die Kaffeebohnen gewaschen und sortiert

Hier werden die Bohnen getrocknet. Der Rohkaffee wird dann nach Europa verkauft. Von 60 kg Kaffeekirschen bleiben am Ende 10 kg Rohkaffee, der wird noch geröstet und es bleiben 8 kg.

Hier werden die Bohnen getrocknet. Der Rohkaffee wird dann nach Europa verkauft. Von 60 kg Kaffeekirschen bleiben am Ende 10 kg Rohkaffee, der wird noch geröstet und es bleiben 8 kg.

Vorne links der Kaffee nachdem er gewaschen und getrocknet ist, dann der Rohkaffee und der kleine dunkle Haufen ist der gebrannte Kaffee.
Nach der Besichtigung gings zum Canopy-Fahren. Es gibt eine große Bahn über die Finca mit sieben Stationen. Wir wurden in ein Geschirr geschnallt, mit Helm und Handschuhen versehen und dann ging es los.

Vorne links der Kaffee nachdem er gewaschen und getrocknet ist, dann der Rohkaffee und der kleine dunkle Haufen ist der gebrannte Kaffee.

Nach der Besichtigung gings zum Canopy-Fahren. Es gibt eine große Bahn über die Finca mit sieben Stationen. Wir wurden in ein Geschirr geschnallt, mit Helm und Handschuhen versehen und dann ging es los.

fertig zum Canopy

fertig zum Canopy

und ab geht die Post

und ab geht die Post

Sechs Mann aus unser Gruppe haben sich zum Canopy getraut.

weit und hoch gehts durch die Kaffeeplantage - Es hat ziemlich viel Spaß gemacht und wir haben eine Stunde gebraucht, bis wir die Runde gemacht hatten.

weit und hoch gehts durch die Kaffeeplantage - Es hat ziemlich viel Spaß gemacht und wir haben eine Stunde gebraucht, bis wir die Runde gemacht hatten.

132. Tag - Sonntag, der 2.3.2014 - La Pintada -

Es hat die ganze Nacht geregnet und als wir dann abfuhren, mußten wir uns gegenseitig aus der Wiese schieben. Wir hinterließen tiefe Furchen im Rasen. Es ging dann wieder zurück nach Cartago. Danach geht's wieder kurvig stetig bergan und wir fahren durch Bananen- und Kaffeeplantagen.

Wir fahren bis La Pintada bis zu unserem Stellplatz am Schwimmbad. Wir stehen direkt an der Panamericana und der Verkehr rauscht vorbei. Am Abend gehen wir noch in den Ort und essen, da fängt es wieder an zu regnen. Zum Glück stehen wir diesmal nicht auf Rasen. Für die Nacht stecken wir die Stöpsel in die Ohren, damit es nicht so laut ist und verbringen so eine relativ ruhige Nacht.

es geht durch Kaffee- und Bananenplantagen

es geht durch Kaffee- und Bananenplantagen

133. Tag - Montag, der 3.3.2014 - Buenavista -

Da wir heute 395 km fahren müssen, brechen wir schon kurz vor 6 Uhr auf. Es geht weiter kurvig und berg-auf und bergab. Die Landschaft ist wieder sehr schön, alles ist grün

unser Ausblick

unser Ausblick

Unterwegs lassen wir dann noch unsere Autos waschen, damit sie für die Verschiffung sauber sind. 
Wagenwaschen ist angesgt

Unterwegs lassen wir dann noch unsere Autos waschen, damit sie für die Verschiffung sauber sind.


Wagenwaschen ist angesgt

Wir müssen durch die Stadt Medellin, kommen aber gut durch. Einmal verfahren wir uns noch, dann aber geht's stetig Richtung Cartagena. Wir fahren jetzt durch eine Landschaft, die nicht mehr so grün ist. Es gibt viele große Haziendas und viele Weiden mit großen Herden von Zeburindern.

weites Weideland

weites Weideland

Dann kommen wir zum Zooparque Los Caimanes. Hier werden wir zwei Nächte verbringen.
Wir stehen sehr schön direkt am Swimmingpool unter Bäumen.

so stehen wir bei den Kaimanen

so stehen wir bei den Kaimanen

134. Tag - Dienstag, der 4.3.2014 - Zooparque Los Caimanes -

Heute Morgen können wir mit der kleinen Bahn durch den Park fahren und uns die Tiere ansehen.

los gehts mit der kleinen Eisenbahn

los gehts mit der kleinen Eisenbahn

Hier werden jede Menge Kaimane gezüchtet, die in Wasserbecken aufgezogen werden. Ab einer bestimmten Größe werden sie geschlachtet und man kann im Restaurant Kaiman-Filet essen. Die Häute werden getrocknet und dann verkauft.

jede Menge Kaimane

jede Menge Kaimane

Es gibt die Kaimane in allen Größen von ganz kleine bis ziemlich groß.

Es gibt die Kaimane in allen Größen von ganz kleine bis ziemlich groß.

Es gibt die Kaimane in allen Größen von ganz kleine bis ziemlich groß.

Es gibt die Kaimane in allen Größen von ganz kleine bis ziemlich groß.

In den verschiedenen Käfigen werden Jaguare, Ozelots und auch ein Löwe gehalten. Da es so warm war, lagen diese alle faul rum

In den verschiedenen Käfigen werden Jaguare, Ozelots und auch ein Löwe gehalten. Da es so warm war, lagen diese alle faul rum

und der Löwe

und der Löwe

Auch gab es Zeburinder, die uns neugierig beäugten.

Auch gab es Zeburinder, die uns neugierig beäugten.

Ein einsames Nilpferd suhlte sich in einem Wasserloch und tauchte ab, als wir kamen.

Ein einsames Nilpferd suhlte sich in einem Wasserloch und tauchte ab, als wir kamen.

Am Ende der Tour hingen dann die Kaiman-Häute auf der Leine zum trocknen. Sie waren dick mit Salz eingerieben, damit die Feuchtigkeit rausgezogen wird.

Am Ende der Tour hingen dann die Kaiman-Häute auf der Leine zum trocknen. Sie waren dick mit Salz eingerieben, damit die Feuchtigkeit rausgezogen wird.

135. Tag - Mittwoch, der 5.3.2014 - Cartagena -

Heute ist unser letzter Fahrtag in Südamerika, wir fahren nach Cartagena knapp 400 km. Es geht nochmals durch die Landschaft der Viehzüchter und durch Alleen mit rosa blühenden Bäumen.

Am frühen Nachmittag sind wir dann in Cartagena und suchen uns den Weg zum Hilton Hotel. Dort stellen wir unsere Wagen auf dem Parkplatz ab und checken ein. Unser Zimmer liegt im 10 Stock und wir haben einen tollen Blick aufs Meer.

rosa blühende Bäume

rosa blühende Bäume

der Blick vom Fenster morgens um 6.30 Uhr

der Blick vom Fenster morgens um 6.30 Uhr

135. Tag - Donnerstag, der 6.3.2014 - Cartagena -

Heute Morgen haben wir dann gleich um 8 einen Termin beim Zahnarzt. Wir fahren mit dem Taxi hin. Es werden zuerst die Zähne gereinigt und um 13 Uhr soll ich wiederkommen.
Um 10.30 geht's dann erstmal in die Altstadt zum Notar, dort werden Formulare und Personalien aufgenommen, die für die Verschiffung nach Panama nötig sind.
Um 13 Uhr sind wir dann wieder beim Zahnarzt, der 4 Stunden an mir arbeitet. Zwei Wurzelbehandlungen muß ich über mich ergehen lassen. Am Montag muß ich nochmal hin.

Wir bleiben jetzt in Cartagena bis Mittwoch. Am Montag werden unsere Autos nach Panama verschifft und wir fliegen dann hinterher, bis dahin machen wir uns noch ein paar schöne Tage beim Zahnarzt.

136. Tag - Donnerstag, der 6.3.2014 - Cartagena -

Heute Morgen haben wir dann gleich um 8 einen Termin beim Zahnarzt. Wir fahren mit dem Taxi hin. Es werden zuerst die Zähne gereinigt und um 13 Uhr soll ich wiederkommen.
Um 10.30 geht's dann erstmal in die Altstadt zum Notar, dort werden Formulare und Personalien aufgenommen, die für die Verschiffung nach Panama nötig sind.
Um 13 Uhr sind wir dann wieder beim Zahnarzt, der 4 Stunden an mir arbeitet. Zwei Wurzelbehandlungen muß ich über mich ergehen lassen. Am Montag muß ich nochmal hin.

137. Tag - 142. Tag - bis Mittwoch, den 12.3.2014 - Cartagena -

Außer unseren Besuchen beim Zahnarzt gehen wir in die Altstadt, fahren am Abend mit dem Samba-Bus und gehen auch abends essen in die Altstadt, wir baden im Swimmingpool, lesen und entspannen und stehen stundenlang am Hafen, um die Autos reinzufahren. Am Montag verbringen wir 8 Stunden im Hafen, damit die Drogenpolizei unsere Autos untersuchen kann. Der Hund wird durch die Autos geführt, alles mußte ausgepackt werden, das war ein langer Tag.

im Hafen

im Hafen

im Samba-Bus bei Cola und Rum - vorne links der Sänger

im Samba-Bus bei Cola und Rum - vorne links der Sänger

die beleuchtete Festung

die beleuchtete Festung

die Altstadt von Cartagena

die Altstadt von Cartagena

Gertrudis von Boteo im Hotel Santa Clara

Gertrudis von Boteo im Hotel Santa Clara

auf dem Platz vor dem Uhrenturm

auf dem Platz vor dem Uhrenturm

der Uhrenturm

der Uhrenturm

hier am Hotelpool relaxen wir

hier am Hotelpool relaxen wir

auf nach Panama

auf nach Panama

unsere Route in Südamerika (letzter Teil)

unsere Route in Südamerika (letzter Teil)

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Unsere Tour durch Südamerika geht weiter
Details:
Aufbruch: 23.10.2013
Dauer: 7 Monate
Heimkehr: Mai 2014
Reiseziele: Argentinien
Chile
Bolivien
Peru
Ecuador
Kolumbien
Panama
Costa Rica
Nicaragua
Guatemala
Belize
Mexiko
Vereinigte Staaten
Kanada
Der Autor
 
Ingrid und Achim H. berichtet seit 12 Jahren auf umdiewelt.
Bild des Autors
Ingrid und Achim über sich:
Mein Mann Achim und ich machen Wohnmobilreisen und möchten, daß unsere Kinder wissen wo wir sind und so an unserer Reise teilnehmen können.