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Eintauchen in die wunderbare Welt Südamerikas, die Anden mit Zelt und Rucksack entdecken, und 6 Monate Zeit dafür - ein Traum für so viele, und für uns geht er jetzt in Erfüllung. Mit diesem Reisebericht wollen wir allen Zuhausegebliebenen zumindest ein paar wenige Eindrücke von unserer Reise geben, und bei manchen vielleicht das Fernweh wecken damit sie es uns gleichtun und diese traumhafte Welt entdecken.
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28. Mai 2008:
Zu Nasca gibts nicht wahnsinnig viel zu erzaehlen. Wir wollten so wenig Zeit wie moeglich hier verbringen, weils absolut keinen Grund dafuer gibt, hier laenger zu bleiben. Aber die Linien von Nasca wollten wir uns doch nicht entgehen lassen.
Wir sind also mit dem Nachtbus von Arequipa nach Nasca gefahren und um 6 Uhr frueh angekommen. Natuerlich haben schon wieder Verkaeufer an der Haltestelle gewartet, die Fluege ueber die Linien oder Hostels angeboten haben. Weils so frueh und doch noch dunkel war, sind wir mit einem von denen in ein Hostel gefahren, wo wir unsere Rucksaecke lagern und auch ein Fruehstueck kaufen konnten. Auch den Flug ueber die Linien haben wir gleich dort gebucht, weil der Preis in Ordnung war (180 Soles oder ca. 45 Euro pro Person) und die Agentur keinen schlechten Eindruck gemacht hat.
Um halb neun gings los. Zuerst bekommt man am Flughafen noch ein Video ueber die Geschichte der Linien vorgefuehrt, und eine knappe Stunde spaeter sassen wir schon in dem kleinen Flugzeug.
Unser kleines Flugzeug. Man sollte vor dem Flug besser nichts essen da das Flugzeug staendig Kreise fliegt, damit man die Linien von beiden Seiten aus sehen kann.
Mathias durfte Copilot spielen
Wuestenlandschaft so weit man sieht
Es geht dann alles ziemlich schnell, der Flug dauert immerhin nur eine gute halbe Stunde. Aber das Wetter hat gepasst, und am Vormittag hat auch der Wind noch keinen Sand aufgewirbelt, und so konnten wir alle Figuren deutlich erkennen. Die Ausmasse sind gewaltig, obwohl vieles einfach nur Linien in der Landschaft sind. Beeindruckend ist es aber allemal. Der Affe, der Astronaut, der Kolibri, es ist unglaublich, wie die Nasca-Kultur diese riesigen Scharrbilder zu stande bringen konnte. Bis heute gibts uebrigens keine allgemein annerkannte Theorie, wozu die Linien gut waren. Der seltsamste Vorschlag kommt sicher vom Autor von Daeniken, der die Linien fuer sowas wie die Bremsspuren von Ufos haelt, hihi.
Der Wal
Der Astronaut
Der Affe
Der Condor
Die Spinne
Der Kolibri
Die Haende
Nach einem halben Tag in Nasca wars dann aber auch gut, und wir haben uns weiter in den Norden auf den Weg gemacht.
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