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Ecuador, Peru, Bolivien, Chile, Argentinien, Urugay, Brasilien
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Der Grenzuerbergang von Ecuador nach Peru war in zehn Minuten bewaeltigt: zwei Mal kurz Schlange stehen, Stempel in den Pass eintragen lassen, fertig. Dass es sich gelohnt hatte, dem Tip unseres Reisefuehrers fuer die Grenzuerberquerung zu folgen, zeigte uns auch das Gespraech mit einer anderen Deutschen: Sie hat einen beruechtigten Grenzuebergang benutzt, den man mit dem Taxi ueberqueren muss. Dabei muss man wohl durch ziemlich schlechte Gegenden fahren, und der Taxifahrer stellte sie dort vor die Wahl: 160 Dollar extra bezahlen oder aussteigen. Sie hat natuerlich gezahlt...
Die ersten beiden Tage in Peru verbrachten wir in Piura. Im Reisefuehrer heisst es, Piura waere eine ¨stolze koloniale Stadt¨, deren ¨historischen Gebaeude in Ordnung gehalten werden und deren neue Gebauede mit den alten harmonieren¨. Konnten wir nicht finden. Ehrlich gesagt war es sogar ziemlich haesslich dort. Wegen dem peruanischen Nationalfeiertag mit vollen Bussen und Hotels und weil wir noch unsere Peru-Route planen mussten, sind wir aber doch zwei Naechte geblieben.
Seit gestern sind wir nun in Chiclayo, einem sehr viel schoeneren Ort mit einer grossen Plaza und einer breiten Einkaufs-Allee quer durch die Innenstadt.
In Chiclayo gibt es einen ¨Hexenmarkt¨ mit allen moeglichen Kraeutern, Tinkturen und so weiter und so fort. Dieser freundliche (wohl selbst ernannte) ¨Schamane¨ zeigte uns ein paar davon und hat uns dazu noch aus der Hand gelesen. Was er gesagt hat, verraten wir aber nicht! Getrocknete Lama-Foeten kann man hier uebrigens auch erwerben, sie waren aber leider ausverkauft...
Von Chiclayo aus sind wir nach Sipan gefahren. Dort war vor mehreren tausend Jahren ein Kultort einer Prae-Inka-Kultur mit Tempel und Grabstaetten fuer die Elite der Gesellschaft. Die Ueberreste einiger Pyramiden sind noch da, sehen aber auf den ersten Blick aus wie normale Erdhuegel - sie wurden aus Lehmziegeln gebaut und im Laufe der Zeit vom Regen immer mehr zerstoert. 1987 wurde in Sipan mit Aysgrabungen begonnen, die immer noch weitergehen. Seit 2008 gibt es ein Museum ueber die Machuca-Kultur, aus der die Staette stammt. Bisher mit Abstand das beste Museum, das wir hier gesehen haben - vor allem die kurzen (und trotzdem total informativen) Texte waren mal eine gute Abwechslung!
Eine der Pyramiden mit Mauerresten im Vordergrund
Hier kann man sich die frueheren Pyramiden noch vorstellen
So sahen die Pyramiden vor langer, langer Zeit mal aus
Das Grab eines ¨Priester-Kriegers¨ mit Repliken seiner Inhalte
Die echten Grabbeigaben aus Kupfer und Keramik
Diese kleinen Ton-Maennchen wurden als Begleiter auch mit in die Graeber getan
Goettermasken
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©
Bettina Printz,
2009
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