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Unsere naechste Station: Cusco. Eine super schoene Stadt mit riesiger kolonialer Altstadt und vielen Resten von alten Inka-Bauten. Wirklich die schoenste Stadt, die wir bisher auf der Reise gesehen haben! Und hier gibt es viel zu erleben: Museen, Restaurants, Bars, Ausfluege zu den Inka-Staetten und in die eindrucksvolle Natur in der Umgebung...
Blick auf die Plaza de Armas
Diese Mauern wurden von Inkas gebaut
Hier haben wir auch das obligatorische Cuy (Meerschweinchen) ausprobiert.
Sehr lecker ist es ja, aber leichte Ekelgefuehle muss man schon ueberwinden: Pfoetchen, Zaehnchen - alles dran! (An dieser Stelle Sorry an alle Tierfreunde - wir werden das Experiment nicht wiederholen!)
Auch unser Hostel war super: Fuer fuenf Euro pro Person haben wir in einem "Familienhostel" gewohnt, wo wir Wohnzimmer, Kueche und einen grossen Innenhof mit einer netten Familie und ihren zahlreichen Freunden sowie mit einem verrueckten Wollknaeuel namens Maná geteilt haben.
Maná ist sieben Monate alt, hat es aber schon faustdick hinter den Haengeohren. Die blaue Farbe kommt von einem Tortenguss, den sie verspeist hat.
In Cusco gab es ein Wiedersehen mit Fabio und David aus Italien. Mit ihnen haben wir unzaehlige Inka-Ruinen besichtigt und den sehr, sehr suessen Wein getrunken, den wir in der Brennerei in Ica gekauft haben. Sehr erstaunlich, was dabei raus kam, als David die Quechua-Namen der Inka-Staetten versucht hat unter Alkoholeinfluss auszusprechen (aus Sacsayhuamán wurde Quak Quak - wir anderen haben uebrigens den Wein besser vertragen...).
Altstadt-Bummel
Erinnerungsfoto auf der Inka-Ruine Puca-Pucará
Und noch eine Inka-Ruine - Sacsayhuamán
Man weiss nicht genau, wie die Inkas lange vor dem Zeitalter von LKWs und Hebebuehnen diese riesigen Steine bewegt haben!
Unser Guide Alex auf dem Inka-Thron (uebrigens sehr empfehlenswert!! Bei der Vier-Ruinen-Tour oberhalb von Cusco in Tambo Machay nach Alex fragen!)
Auf diesem Altar wurden Opferzeremonien zelebriert. Zusatzaufgabe: Wenn ihr euren Kopf um 90 Grad gegen den Uhrzeigersinn dreht, koennt ihr Kopf und Hals eines Lamas in der Oeffnung entdecken!
Pisac, eine - ihr ahnt es - Inka-Ruine
Religioeses Fest in Calca in der Naehe von Pisac
Da es so schoen war, blieben wir gleich ein paar Tage laenger als geplant. Okay, zu der Entscheidung hat wohl auch beigetragen, dass wir mehrere Tage fuer die Organisation des Machupicchu-Ausflugs brauchten: Fuer Eintrittstiket (15 Euro pro Person dank Studi-Ermaessigung), Zugticket (60 Euro fuer 1 1/2 Stunden, die einzige Alternative ist Laufen) und Busticket (10 Euro) muss man quer durch die Stadt zu lauter verschiedenen Orten rennen, Besuche bei Geldautomaten (maxímal kann man in Peru ca. 100 Euro auf einmal abheben) mit eingeplant.
Womit wir beim nervigeren Teil der Stadt waeren: Cuco ist mit Abstand der touristischste Ort, den wir bisher erlebt haben. In der Innnenstadt sind fast alle Schilder an Geschaeften und Restaurants auf Englisch. Es laufen mehr blonde Menschen rum als Einheimische - wobei es zur Abwechslung auch mal ganz nett sein kann, nicht so aufzufallen. Aber ueberall versuchen alle moeglichen Leute, einem das Geld aus der Tasche zu ziehen. Man braucht fuer die verschiedenen Museen und Inka-Ruinen ein 18-Euro-Kombi-Eintrittsticket. Fuer die wirklich interessanten Museen muss man dann aber extra zahlen, weil sie nicht zu dem Ticket gehoeren. Und fuer die Kirchen gibt es ein ebenfalls ziemlich teures Extra-Ticket. Fuer all das zahlt man uebrigens als Auslaender den doppelten Preis. Das inspiriert dann zum Beispiel die Taxifahrer dazu, von uns das zwei- bis fuenf(!)-fache des normalen Preises zu verlangen... Rund um die Plaza de Armas muss man sich etwa alle 1 1/2 Meter irgendwelchen Leuten erwehren, die Geld wollen fuer Touren/Massagen/haesslichen Schmuck/haessliche Muetzen/andere haessliche Sachen/notleidende Kinder/und ihr koennt euch denken wie es weitergeht. Unser Vorsatz, immer nett "No Gracias" zu sagen, ging dabei recht schnell verloren...
Aber wir waren schon ein bisschen traurig, als wir wieder weiter mussten!
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