Peru-Reisebericht :Pampas, Anden, Amazonas, Guyanas

Das Mädchen vom Plaza de Armas (Cusco)

220 Dollar wollen sie für die eher unspektakuläre Zugfahrt von Puno nach Cusco. Das geht nicht, also halt wieder Bus. Seufz. Über Cusco gibt es nicht allzu viel zu erzählen. Es ist schlicht und einfach eine sensationelle Stadt. Ein "place to be". Ich allerdings habe andere Sorgen. Als ich Fotos von der Kamera auf einen USB-Stick übertragen lasse, stürzt der PC ab, die Fotos sind weg und auf meinem Chip der Digitalkamera sitzt nun ein Virus. Ich bin kein allzu guter PC-Benutzer, die Fotos sind weg, rund 50. Den Virus kriege ich in einem besseren I-Cafe wieder weg, aber kurz darauf ist die bereits schon vorher "angeschlagene" Kamera ist vollends im Eimer. Aber ohne Fotos weiterzureisen ist dann doch zu schade. Also ab in den Fotoshop, neue Kamera kaufen. Teuer sind die, viel teurer als in Europa.

Die neue Kamera ist zwar ein gutes Modell, ich hätte aber für die Hälfte des Preises in der Schweiz eine weitaus bessere bekommen. Zudem ist sie sehr langsam. Aber die Fotos sind richtig scharf, viel besser als auf meiner alten, drei Jahre alten Kamera. Sie schiesst sehr schöne Fotos. Ich bin glücklich, ich liebe es, Fotos zu schiessen.

Beruhigt sitze ich auf dem einmalig schönen Plaza de Armas. Doch nun habe ich einen unsäglichen Harndrang. Dreimal muss ich aufs naheliegende "Banho publico". Als ich nach dritten Mal wieder auf einer Bank auf dem Plaza sitze, kommt ein kleines Mädchen, dass Fingerwärmer verkauft. Sie meint: "Gringo, was ist das mit dir? Zuerst sitzt du da, dann dort und nun hier. So geht das doch nicht!" Ich liebe Peru.

© Roland E., 2010
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Eine Reise mit Hindernissen
Details:
Aufbruch: September 2009
Dauer: 3 Monate
Heimkehr: Dezember 2009
Reiseziele: Brasilien
Argentinien
Bolivien
Peru
Guyana
Suriname
Der Autor
 
Roland E. berichtet seit 11 Jahren auf umdiewelt.