Peru-Reisebericht :Benji & Alex around the world

Peru

Von Quenca über Piura nach Lima 27.09 - 29.09

Um 22.00 Uhr ging es dann endlich los. PERU WIR KOMMEN. Durch die ganzen Horrorstories, die wir gelesen hatten, hatten wir zwar ein bissle en mulmiges Gefühl, aber wenigstens waren wir nicht alleine auf der Fahrt. Am Busterminal trafen wir uns wieder mit Emer und Kate, die noch zwei aus Liverpool und Australien im Schlepptau hatten. Also waren wir wenigstens schon mal sechs "Ausländer" im Bus. Leider konnte aber von denen auch keiner spanisch. Naja, wird schon schiefgehen... Nach ca. 5 Stunden erreichten wir dann die Grenze und mussten uns erst mal mindestens ne Stunden anstellen für den Ausreisestempel. Positiv daran war schon mal, dass das Büro geöffnet hatte (soll wohl nicht selten schon vorgekommen sein, dass Leute stundenlang an der Grenze warten mussten) und dass der Bus überhaupt an der Grenze gestoppt hatte und wir so keine Strafe für einen fehlenden Stempel in Peru zahlen mussten (beliebte Abzocke, die sich Busfahrer und Grenzbeamter dann teilen) Zu unserer Überraschung erhielten wir gleich am Schalter nebenan den Einreisestempel für Peru, sodass wir nicht noch ein zweites Mal stoppen mussten. War also alles ganz easy und unkompliziert und so saßen wir 1,5 Stunden später wieder im Bus. Perfekt.
Die anderen sind dann in Máncora ausgestiegen, wir fuhren weiter bis nach Piura. Eigentlich wollten wir auch noch nen Tag an den Strand, aber irgendwie entschieden wir uns dann doch dafür gleich weiter zu fahren. Es gibt noch so viel was wir in Peru sehen wollen und Strände werden wir wohl noch Einige sehen auf unserer Reise.

Piura 28.09

In Piura angekommen, hatten wir dann ca. 8 Stunden Zeit bis der nächste Bus nach Lima fuhr. Kar, dass er nicht am selben Terminal abfuhr und so machten wir uns erst mal wieder auf die Suche. Das beste an Piura war dann aber, dass der Ticketschalter nochmal in ner anderen Ecke der Stadt war als das Terminal selbst. Das Büro haben wir dann auch direkt gefunden, bei dem Terminal hatten wir mal wieder ein paar kleine Schwierigkeiten.
Leider gab es dann in der Luxusklasse keinen freien Plätze mehr. Die hätten wir uns bei der bevorstehenden 15 stündigen Fahrt gerne gegönnt (kostet nur ein paar Euro mehr). Also mussten wir uns mit der zweiten Klasse begnügen, was aber auch okay war.
Im Terminal selbst haben wir uns dann erst mal bissle frisch gemacht (so gut das eben auf einer öffentlichen Toilette geht), unser Gepäck abgegeben und uns dann aufgemacht um die Stadt zu erkunden. Piura hat aber leider nicht so viel zu bietet und das meisten hatten wir bereits bei userer Terminalsuche gesehen.
Nach einem frühen Mittagessen hieß es dann also warten, warten, warten...
Danke noch an Langs für die Karten, hat das Warten um Einiges erträglicher gemacht.

Von Piura nach Lima 28.09- 29.09

Um 15. 30 Uhr ging es dann endlich los und die zweite Klasse war dann auch okay. Unsere Sitze konnte wir auch auf 160° nach Hinten neigen ( natürlich nicht zu vergleichen mit den Bettsitzen der Luxusklasse ) und en Kissen gab es auch noch für jeden. Nach dem ersten Film gab es dann noch ein 3 Gängemenü. okay, vergleichbar mit dem Essen im Flugzeug, aber immerhin. So viel Luxus waren wir aus Costa Rica oder Ecuador nicht gewöhnt. fairerweise muss man aber sagen, dass die Busse dort auch nochmal Einiges günstiger waren. Aber den Empfehlungen zu folge sollte man in Peru die Busunternehmen sehr bewusst auswählen und auch besser ein paar Euro mehr investieren, da es doch wohl häufiger tödliche Unfälle gibt, da entweder die Busse komplett überholungsbedürftig sind oder auch die Fahrer nicht wirklich ausgebildet sind. Wir können uns auf jeden Fall nicht beschweren. Dass die Busfahrer alle wie die Verrückten fahren ist in Zentral- und Südamerika glaub normal. perfekt dazu passt auch der Hinweis zur eigenen Sicherheit die Vorhänge während der Fahrt geschlossen zu halten. (Der Tränenlachende Smiley fehlt einfach immer noch )
Bei Benjis Glück hatte der Typ auf der anderen Seite keinen Hunger oder irgendwie Magenbeschwerden oder Ähnliches, sodass er sein Essen gar nicht anrührte und letztendlich dann Benji schenkte.
Nach dem Essen gab es dann noch ne Runde Bingo und noch nen weiteren Film, bevor dann die Lichter ausgemacht wurden. Ab jetzt war Schlafenszeit.
Nach 15 Stunden kamen wir dann recht pünktlich in Lima an. Da uns 15 Sol zu viel für ein Taxi waren und wir den Taxifahrer gegenüber immer noch negativ gestimmt sind entschieden wir uns dann mit dem Bus zu fahren und den Rest zu laufen. Unser Hotel war dann zur Abwechslung auch mal wieder ganz schön uns nach dem Frühstück freuten wir uns über eine warme Dusche, die wir nach ein paar kleinen Reparaturarbeiten dann schließlich auch bekamen.

Foto gibt es leider keine mehr hierzu, da zwischenzeitlich mein Handy geklaut wurde und wir auf dieser Fahrt nur Handyfotos gemacht haben. Sorry.

© Benji und Alex AiZi, 2015
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Wir erfüllen uns unseren Traum - in 180 Tagen um die Welt :) oder zumindest fast... ;) USA, Costa Rica, Ecuador, Peru, Bolivien, Chile, Neuseeland, Australien, Tasmanien, Kuala Lumpur, Vietnam, Hongkong, Indien
Details:
Aufbruch: 08.08.2014
Dauer: 6 Monate
Heimkehr: 03.02.2015
Reiseziele: Vereinigte Staaten
Costa Rica
Peru
Bolivien
Chile
Neuseeland
Australien
Malaysia
Vietnam
Kambodscha
Thailand
Hongkong
Indien
Der Autor
 
Benji und Alex AiZi berichtet seit 3 Jahren auf umdiewelt.