Peru-Reisebericht :Die Weltreise, die zur Amerikareise wurde

Peru: Cusco

Die Fahrt im Exclusivabus

Die Fahrt im Exclusivabus

Hier wurde jeden Tag irgendetwas gefeiert

Hier wurde jeden Tag irgendetwas gefeiert

Die Gassen von Cusco

Die Gassen von Cusco

Der Blick über die Stadt

Der Blick über die Stadt

Die Fahrt zum Machu Picchu

Die Fahrt zum Machu Picchu

In den Ruinen lebten einige Lamas

In den Ruinen lebten einige Lamas

Geschafft!

Geschafft!

Shopinngtour auf den Märkten von Cusco. Die Mütze musste aus Platzgründen leider zu Hause bleiben.

Shopinngtour auf den Märkten von Cusco. Die Mütze musste aus Platzgründen leider zu Hause bleiben.

Mit dem bequemsten Nachtbus der ganzen Reise gings nach Cusco. Wir haben bei Exclusiva zwei Fullcama (Liegeplätze) gebucht. Außerdem hatten wir noch kleine Fernseher in den Vordersitzen. So ein Luxus.
In Cusco hatten wir über Airbnb ein gemütliches Doppelzimmer gebucht. Eigentlich hatten wir auch gerade so richtige Faulenzerlaune und genossen es einfach mal nichts zu tun. Das einzige was uns echt stresste war die Machu Picchu Planung und unser Kreditkartenchaos. Meine Kreditkarte wurde schon in Bolivien gesperrt, da ich in einem Laden mit Betrugsverdacht bezahlt hatte. So leiteten wir mein Geld auf Rahans Konto um, aber es kam einfach nicht rechtzeitig an. Zum Glück konnte Rahan noch mit seiner Bank sprechen. Die Machu Picchu Planung war auch nicht so einfach. Seit dem 1.7. gab es verschärfte Besuchsregelungen und wir stiegen da nicht so ganz durch. In dem Informationsbüro sprach man sehr schlecht englisch und spanisch zu kompliziert für mich. Wir kauften uns bei Perurail Zugtickets und tatsächlich kam der nette Mitarbeiter von Perurail mit uns ins Informationsbüro und klärte alles für uns. Nicht zu fassen, wie nett das wieder war. Das sollte man sich mal in Deutchland vorstellen, dass ein Bahnmitarbeiter seinen Arbeitsplatz verlässt und mit einem in ein Informationsbüro kommt, um zu helfen. Zum Glück war dann alles geklärt und wir konnten uns auf unseren Machu Picchu Tag freuen.
Da uns ja die Zeit ausging, haben wir wirklich einen faulen und teuren Weg zum Machu Picchu gewählt, aber ehrlich gesagt war das mal so entspannt. Mit dem Zug gings ganz bequem durch die schönste Landschaft. Es gab Panoramafenster und der Zug tuckerte langsam durch die Gegend. In Aguas Caliente musste man in den Bus umsteigen. Dort wurde uns klar, dass wir noch nie so eine krasse Tourisehenswürdigkeit besucht hatte. Hier gabs so viele Touris auf engstem Raum. Auf der anderen Seite waren wir trotzdem total begeistert von dieser Inkastätte. Zunächst war alles nur im Nebel versunken und ich war schon enttäuscht. Dann zogen die Wolken etwas ab und es war echt schön. Wir hatten einen netten Tourguide und mir wurde es immer unverständlicher, wie die Leute damals so etwas erschaffen konnten. Die Wolken, die doch noch ab und zu auftauchten machten diesen Ort noch mystischer.
Insgesamt verbrachten wir 6 Tage in Cusco. Nach dem Machu Picchu trafen wir doch tatsächlich Anna und Daniela wieder. Unabhängig verabredeten wir uns mit beiden zum Mittag. Wir wussten gar nicht, dass die beiden sich kannten. Es war so lustig, dass die beiden zufällig im gleichen Hostel waren. Daniela und Anna hatten wir schon in Patagonien kennengelernt und immer mal wieder getroffen. Wir mussten so lachen, als wir uns alle wiedersahen. Wir gingen lecker zusammen essen und Daniela brachte uns auf die Idee, uns massieren zu lassen. Das war so günstig und entspannend. So ließen wir die Sehenswürdigkeiten der Stadt einfach mal aus, ließen uns massieren, gingen Essen und Shoppen. Das tat wirklich gut, besonders weil die Abreise immer näher kam. Natürlich wollte ich alle lieben Menschen in Deutschland wiedersehen, aber auf der anderen Seite gabs in Südamerika noch so viel zu entdecken. Ich fühlte mich einfach wohl hier. Außerdem stresste mich der lange Flug. Aber es half nichts und der Tag der Tage kam. Abends verabschiedeten wir uns noch von Anna und Daniela. Am nächsten Tag gingen wir nochmal im Greens essen. Rahan meinte, dass es das köstlichste Restaurant von ganz Südamerika sei. Mir war aber vor Aufregung so schlecht, dass ich kaum was runter bekam. Dann ging alles ganz schnell. Aufeinmal saßen wir im Flieger nach Lima und dort verging die Zeit auch so schnell rum. Dann gings mit dem Flieger von Lima nach Amsterdam. Ich war so runter mit den Nerven und versuchte einfach Musik zu hören. Dann kam doch dieser Partyhit "Despacito". Dieses Lied begleitete mich schon die halbe Reise. Ich musste doch tatsächlich zu diesem bekloppten Partylied los heulen. Ich freute mich so sehr auf zu Hause, konnte mich aber nicht von meiner Reise lösen. Was für ein Gefühlskarusell. Zum Glück gabs im Flieger jede Menge Filme mit denen ich mich besser ablenken konnte. Nach einem kurzen Zwischenstopp in Amsterdam gings weiter nach Frankfurt. Natürlich konnte ich trotz über 12 Stunden Flug mal wieder kein Auge zu machen und war froh, als wir in Deutschland landeten.

© Nina Metz, 2017
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Im August 2016 machten Rahan und ich (Nina) uns auf den Weg, um die Welt zu bereisen. In unserem Reiseblog koennt ihr mitverfolgen, wo wir uns gerade befinden.
Details:
Aufbruch: 07.08.2016
Dauer: 11 Monate
Heimkehr: 10.07.2017
Reiseziele: Grönland
Island
Kanada
Vereinigte Staaten
Costa Rica
Panama
Chile
Argentinien
Bolivien
Peru
Der Autor
 
Nina Metz berichtet seit 14 Monaten auf umdiewelt.