Peru-Reisebericht :Südamerika mit eigenem Fahrzeug

Peru: Nazca

Andenüberquerung

Ich glaube, dass wir uns seit knapp zwei Wochen in einer Höhe zwischen 3500 und 4500 m bewegen. Keiner ist höhenkrank, aber man ist kurzatmig und man schläft schlecht. Um wieder in Richtung Küste und PanAm zu kommen, müssen wir die Anden überqueren. Die 650 km nach Nazca bedeuten zwei volle Tage Berg- und Talfahrt. Wir müssen drei parallel liegende Bergketten überwinden, insgesamt sechs Pässe, der höchste mit 4600 m.
Am zweiten Tag nachmittags sind wir schlagartig in der Wüste, keinerlei Vegetation mehr und 37 Grad. Schwer zu verkraften.......
Nazca ist unser Ziel, weil es hier die Nazca Linien gibt. Zwischen 600 v.Chr. und 900 n. Chr. hat das Volk der Nazca Figuren und Muster in den Wüstenboden und an die Berghänge gekratzt. Bis heute ein Rätsel, wie die das geschafft haben, und warum sie das gemacht haben. Einige sind so groß, dass man sie nur vom Kleinflugzeug aus sehen kann. Das ist sehr teuer, wir nutzen die Plattformen, von denen aus man ein paar Figuren sehen kann. Die bekanntesten sind der Affe, der Kolibri und der Astronaut. Wen es interessiert, kann es ja googeln. Unsere Bilder bringen es nicht rüber, leider.
Auf dem Weg nach Lima ist pure Wüste. Große Hitze und riesige Sanddünen. Und mitten drin die Oase Huacachina. Da müssen wir einen Stop einlegen.

Rauf und runter, rauf und runter. Der x-te Pass.

Rauf und runter, rauf und runter. Der x-te Pass.

Lamaherde auf 4600 m. Es hat um die 10 Grad und es gibt keine größeren Pflanzen mehr. Trotzdem leben hier Menschen und es gibt Dörfer.

Lamaherde auf 4600 m. Es hat um die 10 Grad und es gibt keine größeren Pflanzen mehr. Trotzdem leben hier Menschen und es gibt Dörfer.

Plattform zum Gucken

Plattform zum Gucken

Figur Baum

Figur Baum

Figur Hände (oder Frosch), die Wissenschaftler sind sich nicht einig.

Figur Hände (oder Frosch), die Wissenschaftler sind sich nicht einig.

Menschliche Figuren, in den Berghang gekratzt. Oder waren es doch Außerirdische? Auch diese Theorie wird diskutiert.

Menschliche Figuren, in den Berghang gekratzt. Oder waren es doch Außerirdische? Auch diese Theorie wird diskutiert.

Oase Huacachina.

Oase Huacachina.

Im Ecocamp Desert Nights. Die höchste Sanddüne der Welt mit 2000 m steht in der Nähe von Nazca.

Im Ecocamp Desert Nights. Die höchste Sanddüne der Welt mit 2000 m steht in der Nähe von Nazca.

© Karin Grasser, 2016
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Wir wollen mit unserem Auto plus Wohnanhänger von Montevideo runter nach Feuerland. Auf der Panamericana dann über Chile, Bolivien, Peru und Equador hoch nach Kolumbien.
Details:
Aufbruch: 01.12.2016
Dauer: 4 Monate
Heimkehr: 24.03.2017
Reiseziele: Italien
Deutschland
Brasilien
Argentinien
Uruguay
Chile
Bolivien
Peru
Ecuador
Kolumbien
Der Autor
 
Karin Grasser berichtet seit 10 Monaten auf umdiewelt.