Eine Bootstour durch Frankreich.
Beluga reiste vom Rheingau über die Mosel nach Toul, weiter im Canal Marne au Rhin bis Vitry-le-Francois,dann in den Canal de la Marne a la Saône und in die Saône.
Nach einem Abstecher in die Seille sind wir über den Doubs und den Canal Rhône au Rhin zurück in den Rhein gefahren.
Zu diesem stark gekürzten Bericht gibt es jetzt das gedruckte Buch mit vielen Tipps für Frankreichreisende.
Gleich die erste Schleuse gehört zur Gattung Ecluse terrible. Man kann nicht behaupten, die Schleuse wäre voll, sie ist übervoll. Das Wasser läuft über den Rand und zu allem Überfluss ist sie hinter den Pollern noch ein Stück aufgemauert.
Auch die nächsten Schleusen sind nicht anders. Das Wasser läuft über den Rand und man hat seine liebe Not die Boote in der Mitte zu halten. Wenigsten haben die keinen Absatz mehr.
Das Wasser im Kanal ist genauso dreckig wie das Wasser im Marne au Rhin sauber war.
Die Schleuserei ist weiterhin mühsam und zu allem Überfluss laufen wir einer Peniche, hinter der zwei Belgier schleusen, auf. Jetzt ist fertig mit Vorwärtskommen. An jeder Schleuse warten bis die Peniche weg ist, dann sind die Belgier dran und dann erst wir. Warten, rumdümpeln, weil es nirgends möglich ist anzulegen.
Der angebliche Hafen von St. Dizier entpuppt sich als lange Kaimauer neben einem riesigen Parkplatz. Es gibt Wasser und Strom aber kein bisschen Schatten oder Gemütlichkeit. Es ist laut und dreckig.