Eine Bootstour durch Frankreich.
Beluga reiste vom Rheingau über die Mosel nach Toul, weiter im Canal Marne au Rhin bis Vitry-le-Francois,dann in den Canal de la Marne a la Saône und in die Saône.
Nach einem Abstecher in die Seille sind wir über den Doubs und den Canal Rhône au Rhin zurück in den Rhein gefahren.
Zu diesem stark gekürzten Bericht gibt es jetzt das gedruckte Buch mit vielen Tipps für Frankreichreisende.
Zwischen St.-Jean-de-Losne und Seurre mäandert die Saône in besonders romantischen Windungen. Um dieses wunderschöne Stück Fluss um 10 km abzukürzen, wurde eine schnurgerade Dérivation gebaut. Ein Kanal, wie mit dem Lineal gezogen und an Tristesse kaum mehr zu überbieten. Wahrscheinlich der langweiligste und hässlichste Teil der ganzen Saône.
Auch Seurre hat sich zu einem richtigen Skippertreffpunkt entwickelt.
Gleich im Unterwasser der Groß-Schleuse Seurre ist ein Anleger zum Wasserbunkern, dahinter der Wartesteiger für die Schleuse und dann kommt eine nagelneue Steganlage. Auch die alte Anlage hinter der Insel existiert noch und alles ist knallvoll.
Nach einer mehr als einen Kilometer langen Insel mündet backbord der Doubs (die Franzosen sagen Duh) und die Dheune in die Saône. Gleich zwei stillgelegte Schleusen kann man hier bewundern, eine kleine Penichen-Schleuse und eine, die für die Großschifffahrt bestimmt war. Sie wurden nach dem Ausbau der Schleuse Ormes nicht mehr benötigt.