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Eine Bootstour durch Frankreich.
Beluga reiste vom Rheingau über die Mosel nach Toul, weiter im Canal Marne au Rhin bis Vitry-le-Francois,dann in den Canal de la Marne a la Saône und in die Saône.
Nach einem Abstecher in die Seille sind wir über den Doubs und den Canal Rhône au Rhin zurück in den Rhein gefahren.
Zu diesem stark gekürzten Bericht gibt es jetzt das gedruckte Buch mit vielen Tipps für Frankreichreisende.
Einfahrt in die Seille
Reisebericht-Extras:
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In der Seille sind Freizeitskipper unter sich. Außer einem kleinen Ausflugsboot und einem größeren Rundfahrtschiff bis zu Schleuse 2, trifft man hier kein Berufsschiff mehr. Die Seille hat vier Schleusen, von denen nur eine Freycinet-Maß hat, die anderen drei sind nur ca. 30 m lang. Dafür tummeln sich hier unheimlich viele Bumsboote.
Wie ein kleiner Wiesenbach mündet das kleine Flüsschen unterhalb Tournus in die Saône. Es ist angeblich nur maximal 1,5 m tief, doch wir haben bis zur ersten Schleuse, die besetzt ist und von einem Schleusenwärter gedreht wird, 1,70 m Wasser unter dem Boot.
Gleich hinter der Schleuse ist ein Schwimmsteg, an dem die Boote "römisch-katholisch" liegen, d.h. mit dem Heck oder dem Bug am Steg, nicht seitlich. Die Anlage ist knallvoll, das meiste sind Charterboote.
Kühe auf dem Heimweg in La Truchere
Von Schleuse 1 bis 2 hat es durchgängig zwischen 2 und 6 m Wassertiefe. Im Schleusenkanal und direkt hinter der Schleuse 2 ist das Wasser flach und wir sind durch den Matsch gerutscht.
das einzige Ausflugsboot auf der Seille
Brücken in Ratenelle
auch die Seille hat "Nebenflüsse"
Schleuse 2 Cuisery
Die 3 Schleusen in der Seille werden von der Bootsmannschaft selbst bedient. Kleine Steiger liegen im Wasser, an denen man das Boot befestigen kann um zur Schleuse zu laufen. Wir knobeln meist wer aussteigt und wer das Boot fährt und erstaunlicherweise zieht immer mein Kapitän den Part der Schleusenarbeit.
Die Seille schlängelt sich durch eine ausgesprochen reizvolle Landschaft. Weiden, Felder, Wald und grasbewachsene Ufer an denen es überall möglich ist anzulegen.
Mühle Loisy
Auch auf der Strecke zwischen Schleuse 2 und 3 zeigt unser Echolot zwischen 3 und 4 m Wassertiefe. Erst im kurzen Schleusenkanal der Schleuse 3 Loisy gibt es aufgeregt Signal, doch auch hier haben wir noch 1 m Wasser unter dem Boot.
Die Seille bestätigt immer mehr den ersten Eindruck eines Wiesenbaches. Der Duft von Heu und frisch gemähtem Gras erfüllt die Luft und die vielen romantischen Uferplätzchen kann man schon nicht mehr einzeln beschreiben.
die erste Hühnerfarm
Eine Windung der Seille, durch einen kurzen Kanal abgeschnitten, führt nach Branges mit einer Charterstation und jeder Art Versorgung.
Schleusenkanal Branges
Schleuse Branges
Gegenverkehr
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©
Doris Sutter,
2005
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