Ab Baume-les-Dames wechseln sich wieder Kanal und Flussstücke ab.
Der Doubs hat uns verlassen und dient nur noch als Wasserreservoir. Ab l'Isle-sur-le-Doubs fahren wir nur noch im Rhein-Rhone-Kanal.
In l'Isle-sur-le-Doubs gibt es ideale Liegeplätze. Eine Mauer mit Pollern steht direkt unter einem Supermarkt mit Straßentankstelle. Man kann da liegen bleiben, aber die Hauptstraße ist sehr unruhig. Angenehmer, mit Strom und Wasser liegt man oberhalb der Schleuse, allerdings kostenpflichtig 7 Euro.
In der Ortsdurchfahrt Dampiere kann man anlegen, aber wirklich ideal scheint mir dieser Platz nicht. Die Schleuse 18, Dampiere ist nicht elektrifiziert. Hier freut sich der Schleusenwärter über Hilfe beim Drehen
Noch einmal treffen wir den Doubs vor Schleuse 17 Voujeaucourt. Hier quert er den Kanal. Bei hohem Wasserstand ist das eine gefährliche Stelle.
Nicht aufgepasst und man hängt im Wehr. Allerdings muss man schon sehr unaufmerksam sein, denn ein riesiges Schild an Schleuse 18 weißt die Bootsfahrer eindringlich darauf hin.
Wie die Bergziegen klettern wir von Schleuse zu Schleuse, bis endlich das komfortable Hafenbecken von Montbéliard in Sicht kommt.
Mömpelgard war bis Ende des 18.Jh. ein Fürstentum des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Auf einem schmalen Felsvorsprung über der Stadtmitte erhebt sich das Schloss der Erbin der Grafschaft und späteren Henriette von Württemberg.
Das Hafenbecken ist groß. Man kann mit aller Versorgung bei der Charterstation liegen, etwas oberhalb am VNF-Steiger ohne Versorgung oder gegenüber am Kai, direkt neben einem Supermarkt. Ab jetzt werden die Schleusen von einem Schleusenwärter von Hand gedreht.