Ab sofort geht's nur noch abwärts.
Immer noch liegen 70 Schleusen vor uns, bis wir unser Etappenziel Vitry-le-Francois erreicht haben.
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Abwärtsschleusen ist eine einfache Sache. Wenn die Schleusen randvoll sind, wie diese, dann ist natürlich Umsicht beim Einfahren erforderlich, denn die Fender hüpfen gerne über den Schleusenrand. Aber es gibt kein Gezerre oder Getue mit den Tauen.
Die Stauhaltungen zwischen den Schleusen sind jetzt länger. Hier ist Zeit auch mal einen kleinen Imbiss zur richten, oder für Hausarbeit.
Die Fahrt ist gemütlich und wäre ereignislos, würde nicht ab und an eine Schleuse streiken und wäre nur mit Hilfe eines herbeigerufenen Schleusenmeisters wieder flott zu machen.
Gelbe Sumpf-Schwertlilien haben die Ränder des Kanals erobert, wetteifern mit quietschgelben Rapsfeldern und genauso gelbem Hahnenfuß. Die Natur belohnt den feuchten Frühling mit herrlichen Farben.
In den gelben Teichrosen tummelt sich der Froschkönig und ruft nach seiner Prinzessin.
Schleuse 38 und 39 bringen uns auf das Niveau von Bar-le-Duc. Zwei Klappbrücken werden gehoben und schon ist man am Anleger.
Wer Bar-le-Duc nicht kennt, darf sich von dem großen Bahnhof oder der Straße gegenüber dem halte fluvial nicht abhalten lassen.
Bei den letzten knapp 30 Schleusen nach Vity-le-Francois wechseln die Schleusenwärter mehrere Male. Und schon sind wir an unserem Etappenziel Vitry-le-Francois angekommen.
Der Hafen ist für uns eigentlich zu klein. Liegen wir in der Steganlage, kommt hinter uns kein anderes Boot mehr rein oder raus. Also müssen wir in der Einfahrt an der Mauer anlegen oder vor dem Hafen.