Frankreich-Reisebericht :Tour-de-Deutschland Teil 2: Elsass 2013

Heimsbrunn bei Mulhouse

Anreise ins winterliche Elsass

Am Gründonnerstag 2013 gingen wir pünktlich gegen 8 Uhr an den Start und erreichten gegen 11 Uhr den südwestlichen Zipfel von Baden-Württemberg ohne nennenswerte Verkehrsprobleme. Ein "ernstes" Problem gab erst an "unserem" Autohof in Hartheim-Heitersheim, wo wir seit vielen Jahren einen letzten bzw. ersten Tank- und Kaffeestopp auf unserem Weg von und nach Frankreich einlegen. Hier hatte die Tankstellen-Marke von Rot auf Blau gewechselt. Nix mit Tankkarte und nix mit McCoffee, sondern weiterfahren und über die mobilen Helferlein eine passende Tankstelle in Neuenburg ausfindig machen. Doch dort dauerte der Tankstopp etwas länger als geplant, denn irgendwie gab es technische Probleme an den Zapfsäulen und unser Gespann wurde zu guter Letzt auch noch von einem Tanklastzug "eingeparkt". Somit benötigten wir für die letzten 50 Kilometer etwas über eine Stunde und erreichten unseren ausgewählten Campingplatz in Heimsbrunn in der Nähe von Mulhouse bei einsetzendem Eisregen. Kein Spaß mit einem Wohnwagen-Gespann.

Trotz der in Frankreich üblichen Mittagspause kam Madame aus ihrem Häuschen, zeigte uns kurz und komplikationslos den Platz und forderte uns auf, die Formalitäten irgendwann am Nachmittag zu erledigen.

Für unseren Aufenthalt hatten wir uns einen Ausgangspunkt jenseits der deutschen Grenze ausgesucht. Ganz einfach, weil die Übernachtungspreise auf den Campingplätzen hier günstiger sind. Auf Baden-Württemberger Seite schlugen die Osterferien dann doch sehr zu Buche. Außerdem kommen wir als frankophile Menschen irgendwie nicht um dieses Land herum

Unser Domizil für die nächsten Tage war ein kleiner, unspektakulärer Campingplatz am Ortsrand von Heimsbrunn, südlich von Mulhouse. Die Parzellen waren großzügig und mit Hecken eingesäumt, die Sanitäranlagen mit Reminiszensen an eine vergangene Epoche, aber sauber
Und da außer uns "Hartgesottenen" kaum jemand auf die Idee kam, die eher winterlichen Osterfeiertage beim Camping zu verbringen, war es hier auch himmlisch ruhig

Heimsbrunn selbst ist ein nettes, elsässisches Städtchen am Tor zum Sundgau. Eine Region, die wir nach dem häuslichen Einrichten und einer Tasse Tee per Auto auf einer kleinen Rundfahrt erkundeten.
Über Altkirch, Ferrette und Hésingue ging es wieder zurück nach Heimsbrunn.

Leider war der Nachmittag von Dauer-Schneeregen geprägt, so dass wir eher wenig von dieser schönen Ecke gesehen, aber zumindest mal einen ersten Eindruck gewonnen haben. Zum Abendessen gab es dann Reste von zuhause, Käse und Baguette aus Frankreich sowie einen Tatort im TV. Die genauere Erkundung des Sundgaus und der "Route de la Carpe Frite" hatten wir uns für den folgenden Karfreitag vorgenommen.

Blick auf das elsässische Heimsbrunn

Blick auf das elsässische Heimsbrunn

Ein österlich geschmückter Kreisverkehr in Heimsbrunn

Ein österlich geschmückter Kreisverkehr in Heimsbrunn

© Ulrike S., 2013
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Einmal mit dem Wohnwagen entlang Deutschlands Grenzen reisen - die 2012 begonnene Tour geht an Ostern 2013 weiter mit einer Station im südlichen Elsass und dem 3-Länder-Eck Deutschland-Frankreich-Schweiz
Details:
Aufbruch: 28.03.2013
Dauer: 9 Tage
Heimkehr: 05.04.2013
Reiseziele: Deutschland
Frankreich
Der Autor
 
Ulrike S. berichtet seit 8 Jahren auf umdiewelt.
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Ulrike über sich:
Hallo liebe Weltenbummler,
Über ein anderes Forum bin ich hier auf diese Internetseiten gestoßen und seitdem begeisterte Leserin der wunderbaren Reiseberichte.
Ich selbst reise leidenschaftlich gerne. Nach unseren Familienurlauben mit drei inzwischen erwachsenen Töchtern, die wir immer in Ferienhäusern verbracht haben, stehen nun Reisen mit dem Wohnwagen und damit Camping zu zweit auf dem Programm. Unser bevorzugtes Reiseziel ist dabei Frankreich. Allerdings lieben wir auch den deutschen Norden (Ostseeküste) und wollen uns nun verstärkt der Erkundung der - inzwischen ja nicht mehr ganz so neuen - deutschen Bundesländer widmen.