Frankreich-Reisebericht :Wege zur Romanik - Dorfkirchen im Burgund

Frust und Lust am letzten Tag

Am Morgen ist es wieder dunstig, aber nach Wetterbericht soll es mittags sonnig werden. Wir beschließen Golf zu spielen. Ulrike ruft an und macht ohne Probleme für 11 Uhr eine Startzeit aus. Wir sind natürlich um 10.45 dort und können starten - bei Nebel!

Es ist sehr naß, und vor allen Dingen, ist das Fairway durchsetzt von (durch Würmer o.ä.) ausgeworfene Erde, so dass Ulrike schon allein deswegen anfängt zu fluchen. Der Boden ist total weich und auch damit kommt sie nicht klar.

Die ersten Abschläge gelingen auch mir nur mit Slice, und wenn der Ball neben dem Fairway aufkommt ist er fast nicht zu finden. So verliere ich (und finde auch) zwei rote Bälle. Danach läuft es bei mir besser, Ulrike ist dagegen permanent beim Fluchen. Mir tut es schon leid, dass wir gestartet sind.
Aber im Laufe der 18 Löcher schalte ich ab und werde immer besser, einen Ball sehen wir durch den Bunker aufs Fairway rollen und finden ihn trotzdem nicht. Die Abschläge sind nicht gemäht, und die Grüns einigermaßen ok. Dafür ist die Vielfalt der Fauna beeindruckend.

Die Parklandschaft muß bei Sonne traumhaft sein. Nur erleben wir bis zum 18. Loch keine Sonne. Erst als wir nach langem und ausführlichem Putzen der Gerätschaften wieder am Corteline sind, kommt sie ein wenig zum Vorschein. Wir mußten noch einmal zum Platz umkehren, da Ulrike sich einen Unterziehpulli kaufen wollte (und auch hat). Nach dem Duschen und einem Tee/Kaffee fahren wir noch zu Leclerc, um noch soviel aufzutanken, dass wir morgen nach Luxemburg kommen. Dort kaufen wir dann noch zwei Gläser foie gras de canard (je14€).


Nach dem Frust kommt dann die Lust und wir harren auf das Amaryllis, wo wir für 19.00 Uhr reserviert haben.

die amuses bouches kannten wir ja schon vom Sommer

die amuses bouches kannten wir ja schon vom Sommer

Wir entscheiden uns für das menu 'L'Eveil Des Sens' à 67 €uros

x Le foie gras de canard de la « Ferme d'Andignac »
Poêlé, minestrone de légumes
Bouillon d'estragon au beurre demi sel.

x Le homard bleu
Fumé aux herbes, pulpe de cerfeuil tubéreux
ou
x Le saint pierre des côtes bretonnes
Poché aux aromates, artichauts onctueux et croquants

x Le bœuf de Charolles « Jean Denaux »
Rôti au sautoir , pommes dauphines au pistou de roquette
ou
L'agneau du Quercy
La selle en croûte de ris d'agneau, champignons et jardin de pousses

x Sélection de fromages frais et affinés

x Bulle de sucre pomme granny smith
ou
x After eight XXL
ou
Trilogie de figues
(x) gewählt

Bulle de sucre pomme granny smith

Bulle de sucre pomme granny smith

Bulle de sucre pomme granny smith

Bulle de sucre pomme granny smith

Schon im Sommer hatten Gäste uns auf diese Nachspeise aufmerksam gemacht. Diesmal habe ich sie probiert und gerätselt, wie man sich herstellt. Auch am Nebentisch wird gerätselt. Der Ober erklärt es uns, und erscheint wenige Minuten später und velautet, dass der Chef des Amaryllis uns einlädt in die Sterneküche, um uns zu zeigen wie man den 'Zuckerapfel' macht. (kann man sich das bei einem Sternekoch in Deutschland vorstellen?.

© Herbert S., 2013
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Im Sommer haben wir die Idee geboren - bei Chantal und Gilbert in Chalon-sur-Soane das Häuschen mieten und noch einmal durchs Burgund streifen. Nach zehn Jahren erkennen wir vieles wieder, aber finden auch manches Neue.
Details:
Aufbruch: 05.10.2013
Dauer: 8 Tage
Heimkehr: 12.10.2013
Reiseziele: Frankreich
Der Autor
 
Herbert S. berichtet seit 11 Jahren auf umdiewelt.
Reiseberichte von Herbert sind von der umdiewelt-Redaktion als besonders lesenswert ausgezeichnet worden!
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Herbert über sich:
Bin begeisterter Reisender - teils mit Leihwagen in Mexiko, USA, Indonesien, Thailand, Arabien, Namibia, Südafrika, Türkei,... teils mit kleinem Wohnmobil in ganz Europa, aber besonders in Großbritannien und Skandinavien. Es gibt also noch viel zu berichten. Aber es kommt soviel hinzu.