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Die Einladung einer Freundin in ihr Ferienhaus in Bruinisse machte uns die Entscheidung leicht, den rheinischen Karneval hinter uns zu lassen und die typisch niederländischen Städtchen im südlichen Küstenbereich zu besuchen.
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Zierikzee ist das Zentrum der Insel Schouwen-Duiveland in der Provinz Zeeland. Sie wird 'Denkmalstadt' genannt, da fast 80% aller Denkmäler, die es auf Schouwen-Duiveland gibt, hier stehen.
Geschichte
Aus einer kleinen Ansiedlung im 10. Jahrhundert entwickelte sich Zierikzee zu einer bedeutenden Stadt, in der Handel, Gewerbe und Fischerei blühten. Im 17. Jahrhundert erlebte die Stadt in Handel und Fischerei eine Zeit der Nachblüte, die im 18. Jahrhundert in eine Wirtschaftsstagnation und zu einem drastischen Einwohnerrückgang führte. Die grossen industriellen Entwicklungen gingen an Zierikzee vorbei. Im Gegensatz zu vielen anderen Städten blieben aber alte Gebäude erhalten. Die Vielzahl an Denkmälern ist ein wahrer Schatz für Zierikzee und zieht seit den 70er Jahren unzählige Touristen an.
der neue Hafen
Hafenstadt
Gründung, Blüte und Wohlstand von Zierikzee sind eng mit dem Wasser verbunden. Der Hafen hatte dabei eine strategische Funktion. Die Schiffe aus Zierikzee fuhren nach England und den Ländern an der Ostsee. Heute ist Zierikzee der Heimathafen einer Muschelflotte.
Der Hafen wird jedoch dominiert von den vielen großen und kleinen Yachten, die hier liegen. Zierikzee ist der grösste Durchgangshafen von Zeeland.
Stadttor am Innenhafen (ouwde haven)
Blick auf den 'oude haven'
Nordtor (dem Binnenland zugewandt)
Bollwerk-Reste am 'neuwe haven'
Die Stadtmauern, Stadttore und historischen Denkmäler sind größtenteils erhalten geblieben. Der alte Hafen, in dem noch immer einige historische Schiffe liegen, sowie das alte Gefängnis, in dem nun dass maritime Museum untergebracht ist, sind ganz sicher einen Besuch wert.
das alte Rathaus liegt in einer engen Gasse, so dass nur ein Zusammensetzen von 6 Aufnahmen die Fassade erfasst
Auch im Stadhuismuseum, dem zum Museum umgebauten alten Rathaus, sind Besucher gerne willkommen.
ouwde kerke
typisches ehemaliges Handelshaus
Den ehemaligen Wohlstand dokumentieren stattliche Handelshäuser, deren typischer Baustil hier noch häufig vertreten ist: meist fünfachsige Backstein- oder Putzfassaden mit einer durch aufwendige Stuckarbeiten (meist in Renaissancestil) betonten Achse.
Ein Stadtbummel in der geschäftigen Innenstadt bringt zum Teil auch Skurriles zutage
wie die musizierenden Blechtiere
oder die Kennzeichnung eines Hauses mit Neugeborenem!
Die kleinen Wohnstraßen sehen proper aus mit ihren überwiegend giebelständigen kleinen Wohnhäusern.
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