Österreich-Reisebericht :Eine Reise durch die arabische Welt

Tag 1-2: Skifahren

Freitag, 17.02.2012

Berlin - München - Fieberbrunn

Yiiiiiiieeeeeehaaaaa! Es ist geschafft. Nachdem wir uns beide buchstäblich die Allerwertesten aufgerissen hatten und in den letzten Wochen eine um die andere Überstunde geschoben haben, ist nun heute eeendlich der Tag gekommen, auf den wir das letzte halbe Jahr hingearbeitet hatten. Unser erster Urlaub seit mehr als 6 Monaten. Freitag 14 Uhr war Schicht. Und es lagen eine kleine und eine große Weltreise vor uns. Heute ging's von Berlin nach München und weiter nach Fieberbrunn zum Ski fahren. Um es aber noch etwas aufregender zu machen, haben wir noch eine Stipvisite bei Resi und Michi eingelegt, die just heute die Übergabe Ihres neuen Eigenheimes hinter sich gebracht hatten und wir ganz schrecklich neugierig waren und uuunbedingt darauf anstoßen wollten. Ein wirklich hübsches Haus. Leider hatten wir nur eine halbe Stunde Zeit, da wir eine Mitfahrerin bis München hatten. Daher gab es neben einer schnellen Hausführung, einem netten Kaffeekränzchen und einem Gläschen Sekt auch gleich noch etwas Marschverpflegung mit auf den Weg.

Die Strecke nach München kennen wir nun schon und sie verging auch fix. Dann flott weiter Richtung Österreich und Fieberbrunn, wo Timo, Marianne, Oli und Stefan, der irgendwo eine Stunde vor uns rumgurkte, schon auf uns warteten. Ca. 30 km vor Fieberbrunn begannen die Schneeberge sich an den Straßenrändern immer höher aufzutürmen und kurz vor dem Ziel begann es zart zu schneien. Der Schnee war nun bereits frei gefräst worden und nun nur noch ca. 1 Auto breit frei geschaufelt. Gigantische Schneeberge links und rechts und auf den Dächern lag mind. 2m Schnee! Wir sind aus dem Staunen gar nicht mehr rausgekommen. Das Urlaubsfeeling stellte sich langsam ein und offen gesagt überkam uns das Gefühl, eher 1 Woche Skiurlaub zu machen, als in die Wärme zu fliegen.

Die Freude, unsere Freunde nach langer Zeit einmal wieder zu sehen, war groß. Nichtsdestotrotz hielten wir an dem Tag nicht mehr all zu lange durch und verabschiedeten uns nach einem Bierchen (super: endlich wieder Augustiner!!) und einem gemütlichen Plausch am Kachelofen ins Bett. Der Bauernhof war urgemütlich, die Zimmer ordentlich. Wir hatten eine Dusche im Zimmer, also auch bildlich gesehen, die stand da einfach so drin. WC und eine weitere Dusche befanden sich auf dem Gang, was aber keinen störte, da wir eh die einzigen Gäste waren, der Bauernhof hat nämlich nur 3 Gästezimmer.

Samstag, 18.02.2012

Fieberbrunn - Skiiiifaaaahreeeen!!!!!

Judeldiduuu...Skifoan und das bei strahlend blauem Himmel, Sonnenschein und Schneeverhältnissen, wie sie besser nicht sein konnten!!! Also in aller Frühe raus, im Gemeinschaftsraum frühstücken und ab zur Piste. Hier trafen wir dann auch noch René, der aus Wien anreiste, sowie Mario und Radek aus München. Kurz nach 9 standen alle auf den Ski und waren heiß darauf loszufahren. Perfektes Timing. Wie sich schnell rausstellte, hatten alle etwa ein Niveau, so dass lange Wartepausen ausblieben und wir ordentlich die Pisten hoch und runter rasten. Mittags gab's nen schönen Einkehrschwung auf ner Hüttn und wir nutzten die traumhaften Verhältnisse bis zum letzten Lift.

Am Abend trafen wir uns zunächst alle im Gemeinschaftsraum am Kamin und werteten den Tag aus. Da die Duschen mit den vielen Menschen leicht überfordert waren und der Enkel der Besitzerin sich unbedingt zu diesem Zeitpunkt ein heißes Bad einlassen musste und uns das ganze warme Wasser klaute, dauerte das Duschen eine ganze Zeit, aber die hatten wir ja. Danach gingen wir auf eine herzhafte Mahlzeit in die nächste Wirtschaft und stillten unseren Hunger. Am Abend am Kachelofen mixten Mario und René noch schicke Cuba Libre in improvisierten Gefäßen und Oli kam plötzlich mit nem selbstgemachten Schlehenschnaps um die Ecke. Das freute uns alle sehr. Die Stimmung stieg und wir fielen alle irgendwann leicht angetüdelt und müde ins Bett, wobei es sich René, Mario und Radek im Frühstücksraum bequem machten.

Sonntag, 19.02.2012

Fieberbrunn - Saalbach/Hinterglemm - München

Hmm... Guckn mer ma, dann sahn mer schon... schön wäre es. Es ist trüb und grau und die Wolken hängen tief und als ob es noch nicht genug Schnee gibt, es schneit. Na egal, aufstehen - Skifahren gehen. Da kennen wir nix! Zuerst aber einmal schön herzhaft frühstücken. Im Gemeinschaftsraum, dem Nachtlager von René, Mario und Radek, wurde wieder ein großzügig dimensioniertes Frühstück gereicht, mit Käse, Schinken, lecker Marmelade, Honig und natürlich Tee und Kaffee. Mehr braucht man nicht.

Dann ging's ab Richtung Saalbach ins Skigebiet. Mit 5 Autos ist es gar nicht so leicht, ne Kolonne zu bilden und so verloren wir uns bereits nach wenigen 100 Metern aus den Augen. Am Skilift haben wir uns wieder getroffen und auf ging's. Den Entschluss, die Runde Saalbach-Hinterglemm und wieder Saalbach zu fahren, hatten wir bereits gefasst und so ging's auch gleich flott los. Das Wetter besserte sich leicht, so dass wenigstens das Schneetreiben vorläufig aufhörte. Wir fegten wieder über die Pisten und standen plötzlich vor einer unerwartet langen Schlange an einem Lift. Da standen wir eine ganze Weile, bis uns allen klar wurde, dass der Lift wohl länger ausfallen würde. Also Ski auf die Schulter, den nächsten Berg hoch gestiefelt. Schnauf... Keuch... Japps...

Da uns durch diese unfreiwillige Pause etwas die Zeit davon lief und es auch keinen alternativen Lift gab, der die geplante Runde fortsetzen konnte, beendeten wir den Versuch und schaukelten uns mit einigen Umwegen und schönen Talabfahrten wieder Richtung Startpunkt. Zwischendurch gab's noch nen kurzen Drive-In beim Dönermann in Saalbach an einem kleinen Imbiss.

Irgendwann ging's dann wieder zurück zum Parkplatz, um nicht all zu spät die Rückreisen antreten zu müssen. Hendi, Marco, Oli, Marianne und Timo entschlossen sich allerdings noch, eine letzte Abfahrt zu wagen. Geht ja fix...dachten wir. Es begann wieder mehr zu schneien. Kurz vor dem Ziel, man erkannte schon die Häuser, bogen wir aus irgendeinem Grund falsch ab und Peng war es geschehen. Wir kamen an einem Parkplatz raus. Leider nicht unserer und duuuummerweise gab es auch keinen Lift, der uns wieder hätte nach oben bringen können. Das Wetter zeigte es uns jetzt noch einmal. Es stürmte, schneite und wir durften mit unseren Brettern und dicken Skistiefeln nun ne 3/4h durch den Schnee bergauf laufen, um wieder eine geeignete Piste zu erreichen. Alle nahmen es eher sportlich als genervt und so schafften wir das dann auch noch. Keuchend und durchgeschwitzt.

Die Rückreise Richtung München ging dann recht flott. Uli und Stefan erwarteten uns bereits mit einem schicken Abendessen und einem Weinchen. Wir unterhielten uns noch ein ganzes Weilchen und durften die Nacht in Ulis Wohnung verbringen, die sie uns für die Nacht überließ. Superservice.

Gute Nacht und bis Morgen. Dann geht's ab nach Dubai.

H&M

Massen an Schnee

Massen an Schnee

Jetzt geht's loohoos...die Freude ist groß!

Jetzt geht's loohoos...die Freude ist groß!

Toller Blick

Toller Blick

Jetzt wissen wir, wo diese google-Pins stehen!

Jetzt wissen wir, wo diese google-Pins stehen!

Hüttngaudi

Hüttngaudi

Die Ossis in Ösiland

Die Ossis in Ösiland

Stänkern...

Stänkern...

...niedergerungen...und trotzdem Spass dabei

...niedergerungen...und trotzdem Spass dabei

Die obligatorischen Gondel-Fotos...

Die obligatorischen Gondel-Fotos...

...und der obligatorische Gondel-Schnaps

...und der obligatorische Gondel-Schnaps

© H & M, 2012
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Wir sind mal wieder on tour und diesmal führt uns unsere Reise in die Vereinigten Arabischen Emirate und den Oman. Lest selbst...
Details:
Aufbruch: 20.02.2012
Dauer: 13 Tage
Heimkehr: 03.03.2012
Reiseziele: Vereinigte Arabische Emirate
Österreich
Oman
Der Autor
 
H & M berichtet seit 10 Jahren auf umdiewelt. H & über sich:
Touristen sind Reisende, die ihren Besitz verbrauchen, um sich den Besitz anderer anzusehen.
(Ernst Heimeran)



Wer die Abenteuerlichkeit des Reisens ins Blut bekommt, wird diese Abenteuerlichkeit nicht wieder los.
(Bruno Hans Bürgel)



Viel zu spät begreifen viele die versäumten Lebensziele: Freude, Schönheit der Natur, Gesundheit, Reisen und Kultur. Darum, Mensch, sei zeitig weise! Höchste Zeit ist's - reise, reise!
(Wilhelm Busch)



Reisen sind kurze, erlebnisreiche, aufregende, manchmal langweilige Abschnitte des Lebens, die sich aus Momenten zusammensetzen, die einem den Atem rauben.
(unbekannt)



Der Sinn des Reisens besteht darin, unsere Phantasien durch die Wirklichkeit zu korrigieren. Statt uns die Welt vorzustellen, wie sie sein könnte, sehen wir sie wie sie ist.
(Samuel Johnson)



Es gibt kein sichereres Mittel festzustellen, ob man einen Menschen mag oder nicht, als mit ihm auf Reisen zu gehen.
(Mark Twain)