Anmeldung:
Was meinen Sohn Ralf und mich schon immer gejuckt hat, einmal bei einem Fliegenfischer-Kurs mitzumachen.
Gesagt getan, Ralf fand dann auch die Adresse, wir meinen die beste unter den Vereinen die Fliegenfischer-Kurse anbieten, den IFFT im Tessin.
Wir waren sehr begeistert, aber lassen wir doch die Bilder sprechen.
Petri Heil allen Teilnehmern und Petri-Jüngern.
Zum Reisebericht sei kurz erwähnt, der Text stammt von meinem Sohn Ralf,
die Bilder von mir, Georg.
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Reisebericht-Extras:
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zum Gästebuch dieses Reiseberichts |
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Summary
die Dauer: In einem 3-tägigen Intensivkurs (Freitag bis Sonntag) wurden wir in die hohe Kunst und Philosophie des Fliegenfischens eingeweiht.
Von dem IFFT Team,
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wurde uns sehr eindrucksvoll und erfolgreich gezeigt, was dieses Hobby so interessant und faszinierend macht. Dabei sind der Respekt vor der Umwelt und vor dem Fisch, das Beobachten der Natur und das der vorhandenen Insekten die Grundvoraussetzungen und eines der Erfolgsrezepte, um Forellen oder Äschen mit der Fliege zu überlisten.
IFFT Switzerland - International Flyfishing Club Ticino
die Anglerausrüstung: Eine komplette Ausrüstung für das Fliegenfischen wurde uns zur Verfügung gestellt, sowie ein Fischerpatent für 2 Tage war im Kurspreis inbegriffen.
der Ort: Biasca, Regione Bellinzona e Alto Ticino
das Hotel: Hotel Al Giardinetto in Biasca, Tessin
http://www.algiardinetto.ch
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Freitag, 16. Mai 2008, nur das Wetter lies zu wünschen übrig.
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der 1. Tag:
Die Wurfschule und das Training machten wir auf dem Fußballplatz von Biasca. Wir waren alle so begeistert bei der Sache, dass auch ich meine Fotokamera im Hotel vergessen habe.
Vielleicht kann ja Diego einen Link zu seinen Bildern herstellen.
der 2. Tag:
Der Tag 2 begann, wie der Tag 1 aufhörte: Mit Regen. Mit sehr viel Regen. Daher gab es bis Mittag Theorie, die weit weniger grau war, als das Wetter.
Nach dem Mittagessen ging es dann endlich ans Wasser. Dort duften wir feststellen, dass Üben auf dem Fußballplatz zwar eine gute Vorbereitung war - aber nicht viel mit dem tatsächlichen Fischen im Wasser zu tun hatte.
Aber was soll's: Ein Meister ist noch nicht vom Himmel gefallen - und ein Fliegenfischer auch nicht. Nur der Regen, der fiel weiterhin vom Himmel. Aber das störte nicht weiter, denn gute Laune war uns der beste Regenschutz.
Abends fuhren wir dann gemeinsam in ein sehr nettes Grotto ... Nicht in irgend ein Grotto, sondern "ins Grotto al Sprüch", das sogar in einem Reiseführer von Marco Polo zu finden ist. Dort heißt es:
Grotto al Sprüch, in LuLudiano, auf der beschaulicheren rechten Seite des unteren Bleniotals, gibt es eine urige Grotto-Romantik unter einem mächtigen Granitblock, hausgemachte Würste und keine in Plastik eingeschweißte Speisekarte.
http://www.grottospruch.ch
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Frau Wirtin - salute
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Die für das Tessin so typischen Grotti sind rustikale Lokale, die meistens an stillen, abgeschiedenen und schattigen Orten liegen. Sie verfügen über eine eigenständige Küche und einen geräumigen Vorplatz mit Tischen und Bänken aus Granit, wo man in der Frische und Kühle unter den Bäumen Produkte und Gerichte der einheimischen Küche geniessen kann: Wurstwaren aus eigener Produktion (besonders Salami und Mortadella), Minestrone, Risotto, marinierte Fische, Vitello tonnato, kalten oder warmen Braten mit Salat und Bratkartoffeln, Kaninchen, Pilze, verschiedene Hart- und Weichkäse; zum Dessert Zabaione, Brotkuchen und Pfirsiche im Wein. Aus dem Boccalino, dem typischen Tessiner Krug, trinkt man Merlot oder Nostrano, gespritzt mit Gazzosa.
Man mag hinzufügen, dass das Trinken in einem Grotto wichtig ist. Um nicht zu sagen: sehr ernst genommen wird.
Weiteres belegen teilweise die nachfolgenden Bilder. So wurde im Verlaufe des Abends Thomas, einer unserer Lehrer, der Tochter der Wirtin versprochen, die Deutsche sowie die Schweizer Geschichte komplett neu erfunden - und hier wie dort Brüderschaft getrunken.
Alles in allem: Es war wunderbar. Nur der Kopf am nächsten Morgen war es nicht.
der 3. Tag:
Also begann der dritte Tag nicht nur mit Regen, sondern auch mit einem Kater.
Egal, wir waren trotzdem guter Dinge und fuhren wieder ans Wasser. In der ersten Stunde haben wir uns allerdings eher gefragt, was die Fliegenrute mit uns macht, als wir mit der Fliegenrute. Man munkelt, dass einige der Kursteilnehmer Forellen gefangen und wieder ausgesetzt haben. Das waren aber durchwegs die, die man gerade nicht sah. Aber: Wo ein Angler ist, da ist das Anglerlatein nicht weit. Dahingehend: Georg und Ralf haben insgesamt 24 Forellen und 13 Äschen gefangen - und sie haben es noch nicht einmal erzählt.
Resümee:
Ein verregnetes Wochenende - mit viel Sonnenschein. Wir haben viel gelernt und in einer netten Truppe die Grundzüge des Fliegenfischens und die hohe Schule des Weintrinkens erlernt. Beide Lehren werden uns hoffentlich ein Leben lang begleiten und viel Freude bereiten.
Jetzt die versprochenen Bilder, die mehr aussagen als tausend Worte.
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Unser Fischwasser: Der Ticino.
Man sagte uns, hier gäbe es auch Fische.
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Georg beim Werfen, einer unserer Lehrer, Thomas, beim Zusehen.
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Ciccio, der andere Lehrer, bei der Manöverkritik.
Man beachte die Sonnenbrille am Morgen nach dem Grottobesuch.
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Unser Lehrbuch: All das erlernte zum geneigten Nachlesen.
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Thomas erklärt uns eine Fliegenrute und zeigt, wie schnell so ein fragiles Meisterwerk der Technik brechen kann.
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Da der Fliegenfischer als solcher gerne mitten im Wasser anzutreffen ist, muss er das Nötigste auf Brust Rücken tragen.
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Diego beim Ausfüllen unserer Fischerpatente.
Daneben, der zuständige Tessiner Mounty.
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Das sind sogenannte Watstiefel. Wozu sie gut sind, merkt man erst, wenn man ohne Watstiefel bis zu den Knien im Wasser steht.
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Rutenvergabe. Dem Betrachter wird nicht verborgen bleiben: Der Dresscode des Fliegenfischers taugt nicht für eine Abendveranstaltung.
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Zwei Mützen, ein Hut und jede Menge Fliegen (sehr klein).
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Elvis war Fliegenfischer!
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Ciccio beim Werfen.
So sieht das dann aus, wenn’s einer kann.
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Und wieder, der Michael Schuhmacher der Fliegenrute: Ciccio
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Zum Vergleich: Slowhand Kratzert beim Wurfversuch.
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Hatte ich nicht gerade noch eine Rute in der Hand ...?
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Große Politik im Grotto. Grad schön wars!
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Das Grotto-Bilderrätsel: Wer hat alle Trinkspiele verloren und musste sich die Haare abrasieren lassen?
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Junge Männer, hoch motiviert.
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Die beiden Lehrer Thomas und Ciccio bei der Demonstration der perfekten Handhaltung beim Überkopf-Wurf.
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El Presidente spricht. Das Volk lauscht.
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Um ein für alle Mal mit einem weit verbreiteten Vorurteil aufzuräumen: Fliegenfischer können sehr wohl schwanger werden.
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Georg fängt eine kapitale 5-pfündige Forelle (nicht im Bild).
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George Thomas Clooney beim Rollwurf.
Bis zu dieser Perfektion hat er sich viele graue Haare wachsen lassen müssen.
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Die Dame links lernt schnell.
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Beat zeigt uns, was auf einem Stein im Wasser so alles heranwachsen kann.
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Merke: Seltsam angezogene Menschen am Wasser sind entweder Fliegenfischer oder Taucher (nicht im Bild).
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Slowhand Kratzert beim Angeben_1.
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Slowhand Kratzert beim Angeben_2.
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El Presidente Diego sichert Beweismaterial.
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das Ende ist erreicht.
Wem es gefallen hat, der kann sich ja noch in unserem Gästebuch verewigen.
Servus und Petri Heil
sagen
Ralf und Georg aus München
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Schreib einen Kommentar ins Gästebuch
| diego caccavale | ||
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Hallo Georg + Ralf! Ein Toller beitrag! Echt Toll!Schon ein Monat vorbei und so viele erinnerungen, schone erinnerungen. Bald kommen auch ein paar Bilder von unserer seite, die schon im Member bereicht sind. Bis bals und Tessiner Grüsse. El Presidente! | ||
| Thomas Diener | ||
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Danke Ralf und Georg aus München! Habe mich sehr amüsiert über eure Kommentare! Auch die Bilder sind sehr gelungen. Würde mich über ein Wiedersehen freuen und grüsse euch. Thomas | ||
| Peter Fretz | ||
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| Hallo Ralf und Georg. Super eure Bilder und den Komentar dazu. Auch ich hatte Spass an der Truppe.Habe kurz darauf bei Ciccio eine Ausrüstung besorgt. Jetzt fehlen nur noch die Fische. Würde mich freuen Euch wieder mal zu treffen. En liebe Gruess und Petri Heil Peter | ||
| Ralf und Georg | ||
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Wer in die hohe Kunst des Fliegenfischens einsteigen will, braucht einen guten Lehrmeister. | ||
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