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Was verleitet einem, mitten im Februar nach Lappland zu fliegen? Die Antwort ist schnell gegeben: Nordlichter, einsame Hütten, eingeschneite Wälder, Rentiere und endlich mal ein "echter" Winter. Begleiten Sie mich auf eine mehrtägige Schitour durch Nordfinnland und fahren Sie mit mir bis hinauf zum Nordkap.
Reisebericht-Extras:
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Der Winter in Lappland bietet jedoch nicht nur für Schifahrer einiges an Abenteuern. Auch Fahrten mit dem Auto sind für einen nicht Schnee erprobten Mitteleuropäer (bzw. selbst für Schnee erprobte) eine Herausforderung. Man kann eine Woche durch Lappland fahren ohne auch nur andeutungsweise Straßenasphalt zu sehen. Die Straßen sind von einer dicken Schnee- beziehungsweise Eisschicht bedeckt und ohne Spikes liegt man schon bei 30km/h im nächsten Straßengraben. Daher wird man in Lappland auch keinem einzigen Auto ohne Spikereifen begegnen. Und so geht es mit den wild bespikten Reifen mit über 100km/h über verlassene Landstraßen durch Lappland (man frage nicht nach dem Bremsweg).
An der norwegischen Küste angekommen ist Tromsø ein Pflichtstopp. Diese Stadt im Norden war früher der Ausgangspunkt der Nordmeer- und Nordpolexpeditionen und hat sich bis heute sein ursprüngliches Flair erhalten können. Bunte Holzhäuschen und ein für den Norden reges Leben, aufgrund der vielen dort lebenden Studenten, bieten eine willkommene Abwechslung von der Einsamkeit der finnischen Wälder.
Weiter nach Norden geht es auf der Europastraße 6 entlang der Fjorde bis zum Nordkap. Die E6 ist großteils die einzige Verbindungstrasse Norwegens aber trotzdem kommt es im Winter häufig vor, dass diese Straße aufgrund von Schneeverwehungen und Lawinen gesperrt ist. Oft gibt es über gewisse Abschnitte einen sogenannten Kolonnenverkehr. Das heißt, dass die Straße nur zu bestimmten Zeiten geöffnet ist und man zu dieser Zeit in einer, von einem Schneepflug eskortierten Kolonne diesen Straßenabschnitt passieren kann. Die Fahrplanzeiten für die Kolonnenabschnitte sind bei der Straßenwacht abzufragen.
Das Nordkap ist im Winter nur in den seltensten Fällen erreichbar. So war die Straße nach Skarsvågen, nahe dem Nordkap, erstmals seit einer Woche wieder geöffnet. Davor war das idyllische Fischerdorf nur per Schneemobil erreichbar. Das Nordkap selbst ist entweder nur per Schneemobil oder per Ski erreichbar, wobei sich ein Besuch dieses (fast) nördlichsten Felsens Europas auf jeden Fall auszahlt. Man sieht nichts von den Touristenmassen im Sommer sondern kann die Einsamkeit und ursprüngliche Wildheit der Landschaft in vollen Zügen genießen ... und wenn man Glück hat sieht man noch ein paar Wale unter sich im Nordmeer vorbeiziehen.
Das Tagebuch dieser Tour, sowie weitere Fotos, sind bei photos.eisenbach.at abzurufen.
Eisfahrbahnen in Finnland.
Tromsø ist wohl eine der schönsten Städte Norwegens.
Fjordlandschaft in der Abendsonne.
Einsam und verlassen - das Nordkap im Winter.
Mehr Infos: photos.eisenbach.at
| Heinz Weishaupt | ||
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| Toller Reisebericht.Macht neugierig. | ||
| Leonhardt | ||
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| In 5 Wochen (Mitte/Ende August) machen wir auch eine 8-Tägige Rundreise an Nordkap.....ich bin gespannt. Freu mich | ||
| Erwin Obermeier | ||
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Hallo an alle Leser, ich war bis vor nem halben Jahr Busfahrer und bin als solcher 11 mal am Nordkap gewesen. Bereits beim ersten mal habe ich mein Herz an diese einzigartige Landschaft verloren. Glückwunsch an euch und eure Reise. Wer will, dem kann ich einige Foto´s von meinen Touren schicken, um so einen Eindruck zu gewinnen. Generell aber gilt: Die Reise ans Kap gehört zu den absoluten Highlight´s in jedem Leben An alle liebe Grüße | ||
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