Bosnien und Herzegowina-Reisebericht :Balkan, Adria und Ägäis mit dem Wohnmobil

Vom Shkodra-See nach Bosnien-Herzegowina


Freitag, 30. Juni: Karpen ► Shkodra (Albanien) 129 Tageskilometer
Sehr früh am Morgen werden wir wach. der stürmisch kühlende Wind hat sich gelegt. Es ist schön früh am Morgen unerträglich schwül-heiß. Man kann sich kaum bewegen, der Schweiß tropft aus den Kotletten. Wir sitzen noch eine ganze Zeit nach dem Frühstück und schauen einfach aufs Meer.
Wir raffen uns dann doch auf und bezahlen und holen den hinterlegten Reisepaß. Die Frau an der Rezeption holt ein Bündel aus der frei zugänglichen Schublade ihres Tisches vorm Haus und schmeißt eine bunte Kollektion von einigen Pässen und Ausweisen auf die Tischplatte. Wir dürfen uns praktisch etwas aussuchen, so hatten wir das auch noch nie. Das erinnert uns gleich daran, dass da noch eine Geschichte um meinen Reisepaß offen ist.
Der alte drahtige Herr der uns gestern herzlich begrüße, verabschiedet uns auch wieder ebenso. Er ist wohl der Inhaber dieses besonderen Platzes und Franzose.
Kurz vor der Zufahrt auf die Schnellstraße bestaunen wir noch einmal die steile neue Brückenkonstruktion, die wir auf dem Hinweg schon einmal genutzt hatten. Fahrzeuge mit ein wenig Hecküberhang werden hier an der Auffahrt vollkommen scheitern.

Weiter fahren wir heute nur Schnellstraße und Autobahn, denn die Gegend haben wir auf der Hinreise schon erkundet. Die sehr rabiate Fahrweise der Einheimischen fällt wieder auf.
Es steht heute auch außergewöhnlich viel Polizei an der Strecke. Jede Abfahrt, jede Kreuzung ist mit Uniformierten besetzt. Dann wird der gesamte Verkehr angehalten. Ein Konvoi großer schwarzer Limousinen und Geländewagen mit Blaulichtbegleitung fährt vorüber, dann dürfen wir weiterfahren. Wir kommen gut voran. An der Straße nach Shkodra stehen viele Obst und Gemüsehändler. Sie haben alle ein Sofa, oder Autositze im Freien oder unter ihrem Planenverschlag stehen. Darauf sitzen oder liegen sie und warten auf Kundschaft.
Nun laufen wir auf dem Platz ein, wo hoffentlich noch mein Reisepaß liegt. Die Inhaberin kommt uns schon lachend entgegen. Sie hatte uns auch noch hinterher telefoniert. Auf dem Platz bei Tirana waren wir auch schon wieder weg und die junge Frau dort war sich nicht sicher wohin wir gereist sind. Die Rücksendung des Dokuments nach Deutschland wäre sehr aufwendig und teuer, haben sie sich erkundigt. Da sagte ihre Tochter, dass sie das alles lassen sollte, wir würden uns sicher melden. Da sie unsere Reispläne kannten, machte man sich nur Sorgen, dass wir nicht über die griechische Grenze kommen. Wir erklären, dass wir immer Reisepaß und Ausweis dabeihaben und das dies deshalb für uns kein Problem war. Wir lachen über die Episode herzlich und ich bekomme mein Reisepaß zurück. Für diesen Aufenthalt wird kein Paß einbehalten, wir haben genügend Vertrauenswürdigkeit bewiesen. Wir fühlen uns sehr zu Hause hier.

Es ist jetzt Mittag und erbarmungslos heiß. Kein Schattenstellplatz ist zu bekommen. Wir spannen nach längerer Zeit wieder mal unser Sonnensegel auf. Ich muß mich setzen, in dieser Hitze geht es mir gar nicht gut. Dann gehen wir in den Pool und stehen die ganze Zeit unter dem Pavillon hinter dem Wasservorhang im Schatten. Nur so lässt es sich aushalten. Als uns endlich die „Gartenzäunchen“ an den Händen und Füßen gewachsen sind, verlassen wir gut runtergekühlt das Wasser.
Wir streben zum Mittagessen in das Gartenrestaurant neben dem Platz. Es gehört wohl auch den Platzbetreibern.

Hier sitzt man gut im Schatten eines gepflegten Parks mit schönen Wasserspielen, Pflanzen und alten Bäumen. Der sehr freundliche Junge Kellner im Frack empfiehlt uns als vorspeise Rucolasalat mit Käse, Kirschtomaten und Balsamicocreme. Danach essen wir Risotto mit Artischocken und Seebarsch und trinken frischgepreßten Orangensaft. Eigentlich wollte der Kellner uns in die voll klimatisierte Gaststube komplimentieren, das wäre sicher gut für ihn. Aber wir entscheiden uns für die Natur, wir sind schließlich Camper.

Nach dem Mittag sitzen wir mit unseren Stühlen im Schatten, verharren mit einem Buch bis zum Abend. Gegen 19.ºº Uhr wird es endlich erträglicher. Wir nutzen noch einmal ausgiebig den Pool und suchen danach ein zweites mal das schöne Gartenrestaurant auf. Wir müssen unseren Bargeldbestand an LEK abbauen, morgen fahren wir nach Montenegro weiter. Wir speisen abermals vorzüglich bei Kerzenschein in der Abendkühle.
Zur Verdauung drehen wir danach eine Runde. Da fällt uns auf dem Platz ein alter Mercedes 608 auf, der vorhin da noch nicht stand. Vor dem ehemaligen Edeka-Verkaufsmobil sitzt ein junges Paar aus München. Der junge Mann ist Kraftfahrzeugschlosser und hat das gute Stück aus dem Schrott heraus gerettet und mit viel Zeit und Mühe wieder flott gemacht. Die beiden haben sich zwei Wochen Zeit für ihre Reise genommen, recht wenig. Wir reden recht lange und können ihnen einige Tips für die weitere Tour geben.

Samstag, 01. Juli: Shkodra ► Skutarisee (Shkodrasee) ► Blagai (Bosnien-Herzegowina) 307 Tageskilometer
Morgens vor der Weiterfahrt haben wir ein kurzes Gespräch mit dem Nachbarn aus dem Vogtland. Am Kreisverkehr vor dem Ortsausgang drehen wir noch eine zweite Runde um den Wegweiser Wien – Prag – Berlin zu fotografieren.

Schnell sind wir dann am Grenzübergang Albanien/Montenegro. Hier haben wir zum ersten mal eine längere Warteschlange. Das haben wegelagernde Romafrauen erkannt und drängen sich bettelnd um die Autos. Eine Frau schlägt mit einem Münzstück hart gegen das geschlossene Fahrerfenster. Nach etwas mehr als einer Stunde sind wir durch und haben freie Weiterfahrt. Gleich nach dem Grenzübergang biegen wir auf eine kleine Nebenstraße ab, die schnell steil nach oben führt. Schmal und eng führt sie in Serpentinen auch durch kleine Weiler, ein Dorf und viele Riesenkuhfladen. Hoch oben auf dem Bergkamm sind wir wieder auf einer etwas breiteren Straße. Ein atemberaubender Ausblick auf den Shkodrasee tut sich auf. Ab dem Ort Koštanjica wird die Straße wieder ganz schmal und wir fahren durch einen dichten Wald aus Eßkastanienbäumen. Schön schattig, hier machen wir Mittagsrast.

Aus den Wäldern heraus geht die Straße wieder am nackten Fels, am Abhang entlang. Im See sehen wir einige bebaute kleine Inselchen liegen. Die Fernsicht ist allerdings wegen des heißen schwülen Wetters sehr getrübt. Auf dieser kleinen Straße hier oben ist kaum Verkehr. Doch drei mal müssen wir unter komplizierten Rangiermanövern bei Gegenverkehr ausweichen. Wir auf der Seite des Abhangs, die anderen auf der Felsenseite. Es wird um jeden Zentimeter gefeilscht. Langsam geht es abwärts, unten auf dem Wasser sind quadratkilometerweise Seerosenfelder zu sehen.

Im Dörfchen Gornja Seoca mit weit verstreuten Höfen und Weinfeldern werden selbst gemachte Weine, Säfte, Honig in allerlei verschiedenen Flaschen und Behältern zum Kauf angeboten. Wir lassen uns gleich von einer sehr geschäftstüchtigen Frau in ihren Garten locken und müssen alles kosten. Keine Ahnung woran es lag – Hitze, Alkohol oder Verkaufstalent, wir verlassen das Grundstück mit einer Flasche überteuerten Weißwein. 7,- €, da war wohl Mindermengenzuschlag dabei. Am Ortseingang von Virpazar kommt uns in der ersten schmalen Gasse steilabwärts ein einheimischer PKW mit Anhänger entgegen. Wir möchten zurück, doch dicht hinter uns tuckern plötzlich schwere Motorräder und machen keine Anstalten zu weichen. Ich steige aus und signalisiere, das wir zurückfahren müssen. Doch die zwei schweizer Biker bleiben stur und begründen dies im tiefsten schwitzerdütsch: Wir fahren nicht zurück, wir sind Touristen. Der Anhängerfahrer bleibt auch stur. Wir stehen mittendrin, aber haben die besseren Karten: Klimaanlage, Klo, Bett, Essen und gut gekühlte Getränke. Die Motorradfahrer nehmen ihre Helme ab und gehen nach vorne. Wir denken: gleich gibt es Haue. Das Spielchen geht noch eine ganze Weile, dann gibt der Einheimische auf, hinter ihm ist noch frei. Auf unserer Seite hat sich schon einiges angestaut. Im Ort angekommen preist uns ein deutsch sprechender Mann gleich seinen Campingplatz in der Nähe an. Andere bieten Bootstouren auf dem See.

Es herrscht erstaunlich viel Touristengetrubel. Wir finden am Ortsausgang einen Parkplatz. Zuvor müssen wir direkt auf den Gleisen eines Bahnübergangs eine ganze Weile nach Vorfahrt anstehen. Kurze Zeit später kommt ein Güterzug, ein sehr grenzwertige Erlebnis. Wir spazieren noch ein wenig im Ort herum und werden immer wieder von ein und dem gleichen sehr lästigen Schlepper eines Restaurants angequatscht.
Ein kurzer Einkauf in dem kleinen gut klimatisierten Supermarkt, und weiter geht’s auf einem langen Damm mit einer gut ausgebauten Fernstraße über den Seezipfel mit den Seerosen. Unterwegs noch ein Fotostop an einer Burg. Über Podgorica und Nikšić kommen wir auf breiter Schnellstraße gut voran. Dann bei Petrovici kurz vor der Grenze zu Bosnien-Herzegowina doch noch schlechte kleine Straße. Ein klein wenig Wartezeit haben wir an der Grenze. In der Gegend um Fatnica sehen wir noch viele vom Krieg zerstörte Häuser. Eine sehr arme einsame Gegend hier. Wir erinnern uns an so manchen Ortsnamen aus den Nachrichtensendungen in den neunziger Jahren. Das macht uns sehr nachdenklich.
In einem Tal vor Stolac wird es lieblich, viele Wassermühlen, alte Stauwehre, Mühlgräben entlang des Gebirgsflusses.

Wir sammeln auf unseren Touren immer ungewöhnliche Ortsnamen. In Pest und Colera waren wir schon, aber auch hier möchte man nicht hineingeraten. Naja, an der Schreibweise müssen sie noch arbeiten. Vielleicht kommen wir auch mal nach Flagranti.
Bei Buna fahren wir eine kleine Straße nach Blagaj in der Nähe von Mostar und sehen jede Menge Autocamps ausgewiesen. Wir folgen jedoch einer Empfehlung der Berliner von vorgestern. An den angegebenen Koordinaten finden wir nichts. Vielleicht ein Zahlendreher. So beschließen wir zum zuletzt gesehenen Camp direkt an der Bunabrücke in Blagaj zurückzufahren, ein kleines von Walnussbäumen bestandenes Gartengrundstück am Fluß.
Als wir die steile Abfahrt herunterkommen begrüßt uns ein freundlicher Opa. Er spricht nur serbokroatisch, eine Verständigung wird schwierig. Er telefoniert kurz mit seinem Handy und reicht Frank den Hörer weiter. Es ist der Sohn des Mannes am Telefon. Er sagt es ist sein Grundstück, auf dem wir stehen. Seinen Vater hat er als seine Vertretung dort, weil er zur Zeit bei der Hochzeit eines Freundes eingeladen ist. Sein Vater würde uns alles zeigen. Morgen früh sei er selbst wieder hier.

Wir werden noch vor dem Wasser des glasklaren Flusses gewarnt: Man kann hier baden, aber - auch bei der heute herrschenden Tagestemperatur von 35° hat das Wasser nur 7°, wie auf einem kleinen Schild zu sehen ist.
Gut dann ist alles geklärt und wir laufen über die Brücke auf die andere Seite und entscheiden uns für ein Abendessen am Fluß.

Auf der Terrasse eines Lokals direkt am Wasser essen wir Fisch und Fleisch. Ein kurzer Regenschauer geht nieder. Wir sitzen unter großen Schirmen. Es ist dunkel geworden, wir beenden den Tag in erfrischender Abendkühle und schlafen gut am Fluß Buna.

Sonntag, 02. Juli: Blagai ► Mostar ► Blagai (Bosnien-Herzegowina) 0 Tageskilometer dafür Taxikilometer
Wir möchten heute nach Mostar, uns die legendäre Brücke und die Altstadt ansehen. Vorher frühstücken wir ausgiebig und schauen einer britischen Jugendgruppe beim packen zu. Die sind neben einem slowenischen Wohnwagen und uns die einzigen Gäste hier im Garten am Fluß. Mehr passen auch nicht hin.
Der Platzeigentümer ist auch eingetroffen, wirkt allerdings stark verkatert. Sein Zustand verbessert sich jedoch von Stunde zu Stunde. Er spricht auch schon wieder.
Der Bus nach Mostar fährt zu für uns ungünstigen Zeiten, deshalb lassen wir uns ein Taxi kommen. Er erklärt dem Taxifahrer, wo er uns rauslassen soll und wir bekommen noch Infomaterial, eine Restaurantempfehlung und einen Stadtplan von ihm. Wir fahren 20 Minuten und sehen, die Entscheidung nicht mit dem eigenen Auto zu fahren, war richtig. In der Nähe der Altstadt ist kein Parkplatz zu bekommen. Wir werden bis fast direkt an die Brücke gefahren.
In der wirklich malerischen sehr gut sanierten Altstadt sind schon enorme Touristenströme unterwegs.

In den Häusern sind viele kleine Lädchen. Bunter Tücher, tolle Kleider, Blusen, Silberwaren, Emaillierte Sachen, Schmuck, Handgewebtes. Da werde auch ich schwach, und kaufe mir ein schönes leichtes Kleid. Frank hat sein Herz an eine Lederkappe der jugoslawischen Armee verloren, die als stilgerechte Staffage für sein altes Moped genutzt werden soll.
Wir schlendern durch die Gassen. An der Brücke angekommen haben wir einen schönen Blick auf den Fluß Neretva, der tief unten liegt. Es haben sich viele Menschen angesammelt um den Brückenspringern zuzusehen. Ein mutiger braungebrannter junger Mann, nur in Shorts, steht schon auf der steinernen Brüstung und macht Anstalten in die Tiefe zu springen. Ein anderer feuert durch lautes Rufen an und sammelt Geld in seiner Mütze. Der Braungebrannte setzt zum Sprung an- und nimmt sich wieder zurück. Der andere ruft lauter und sammelt weiter. Das Spiel geht mehrmals hin und her.

Dann geht alles sehr schnell: Der Mann in Shorts tritt flink wieder hinter die Brüstung in die Menschenmenge zurück, neben ihm kommt gleich jemand mit Neoprenanzug hervor, steigt sofort auf die Brüstung und springt. Trotz des Mogelns braust frenetischer Beifall.
In einem Brückenturm ist eine Ausstellung eines neuseeländischen Reporters mit Fotos aus der Zeit des Bürgerkrieges zu sehen. Die Zerstörung der Brücke und der Altstadt und das Leid aber auch die Hoffnung der Bewohner Mostars sind auf den Bildern zu sehen. Bedrückend und ergreifend. Wie konnte in einer modernen entwickelten Gesellschaft ein solcher Konflikt mit absoluter Intoleranz und Fanatismus ausbrechen, der alles auf Null setzt und soviel Leid über die Menschen bringt. Beim Blick aus den Fenstern des Brückenturmes können wir uns wieder sammeln.

Als nächstes steuern wir das von unserem Platzeigentümer empfohlene Restaurant an. Das Personal ist in Tracht. Wir bekommen einen Schattenplatz zugewiesen. Unser Kellner spricht hervorragend deutsch. Aufgrund der Restaurantempfehlung bekommen wir einen Gratisdrink. Die Grillgemüseplatte und frisch gepresster Orangensaft munden uns vorzüglich. Wir sind wieder einmal wie genudelt. Inzwischen haben sich alle Lokale und Gastlichkeiten gut gefüllt.
Während wir hier so gemütlich sitzen, Schlängeln sich Reisegruppen aus verschiedenen Ländern mit Ihren Guides und Landesflaggen vorbei, darunter Japaner und Saudis.

Wir lassen die schöne Altstadt hinter uns und laufen zum Taxistand. Hier sehen wir noch viele große zerstörte Gebäude. Auf der Taxifahrt zurück regnet es kurz aber kräftig.
Als wir ankommen sehen wir, der Platzopa hat unsere Stühle mit den Polstern unter Dach gestellt. Unser Auto ist mit einer Bauplane abgedeckt, denn wir hatten die Dachluken offen stehen. Welch rührender Service, wir haben das Gefühl, hier sind wir gut aufgehoben.
Jetzt am Nachmittag machen wir uns zu Fuß auf den Weg um am anderen Ende des Ortes zur Bunaquelle und zum Derwish-Haus zu gelangen. Hier entspringt der Buna-Fluß aus einem Loch im Berg. Eine der gewaltigsten Karstquellen Europas.

Wir können mit einem Schlauchboot hineinfahren. Hier leben jede Menge Felsentauben. Eine brütet sogar auf einem kleinen Steinzipfel im Wasser der Höhle.
Es sind viele Touristen aus arabischen Ländern unterwegs wegen dem muslimischen Derwish-Haus direkt an der Quelle. Das sehen wir uns dann auch noch an, aber nur von außen. Der starke Besucherandrang und der recht hohe Eintrittspreis lassen uns vor einer Innenbesichtigung zurückschrecken. Wir laufen wieder zurück und ich schreibe noch einige Postkarten.
Der Platzeigentümer kommt zu uns und wir kommen gut ins Gespräch. Er erzählt, er arbeite auf Abruf als Fahrer für eine diplomatische Vertretung und dass er auch schon in Deutschland war. Mit den deutschen Autobahnen hatte er so seine Schwierigkeiten. Die gefahrenen hohen Geschwindigkeiten hält er für sehr gefährlich. Und die Wegweisung ist für Ausländer sehr verwirrend, man muß genau wissen wo alle größeren Städte liegen, sonst verfährt man sich. Dann gibt er noch einige Storys von seinen Gästen aus der Vergangenheit zum Besten.
Da wo heute morgen noch die Briten gestanden haben ist jetzt ein Zelt mit zwei Wanderern und noch ein tschechisches Paar mit PKW eingetroffen. Abend sitzen wir wieder lange draußen bei selbst Gekochtem und kühlem Wein.

© B. & F. S., 2017
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Dieses Jahr reisten wir, Birgit & Frank und unser Campingbus "Die blaue Zitrone“ 5289 km durch Albanien, Bosnien-Herzegowina, Griechenland, Kroatien, Montenegro und Slowenien. Wir fuhren entlang der Adria- und Ägäisküste, waren am Olymp , an Shkodra- und Oridsee.
Details:
Aufbruch: 11.06.2017
Dauer: 4 Wochen
Heimkehr: 07.07.2017
Reiseziele: Albanien
Kroatien
Montenegro
Griechenland
Bosnien und Herzegowina
Deutschland
Der Autor
 
B. & F. S. berichtet seit 15 Monaten auf umdiewelt.
Aus dem Gästebuch (1/1):
margit 1511805106000
Span­nend euer Bericht über den Epirus. Ich selbst war schon öfter dort und ich liebe diese Gegend, die soviel Ruhe aus­strahlt. Das Denkmal für die Pin­dos­frau­en bei Asp­ran­ge­li habe ich noch nicht ent­deckt und deshalb etwas ge­goo­gelt. Es ist den Frauen ge­wid­met, die den Kampf gegen die i­ta­lien­ischen In­va­so­ren unterstützt ha­ben.­
Habt wei­ter­hin so schöne Reisen und schreibt eure Berich­te.­
Gruß Mar­git­

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