Anmeldung:
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Nach unserer erlebnisreichen und imposanten Alpenüberquerung haben wir als nächstes eine langersehnte Tour durch Österreich, Slowenien, Kroatien, Montenegro und Bosnien-Herzegowina unternommen.
Den Reisetermin Oktober 2007 hatten wir wegen der angenehmen Temperaturen und der wenigen Touristen gewählt.
So . . . und jetzt lehnt Euch zurück (evtl. mit einem Schluck Roten) und genießt diese Reise.
Nicht vergessen, es gibt auch ein Gästebuch.
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Reisebericht-Extras:
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zum Gästebuch dieses Reiseberichts |
Kroatien befindet sich an der Ostküste der Adria. Zur Landfläche gehört ein Teil der Dinariden und der Pannonischen Tiefebene. Die geographische oder tektonische Einteilung Europas schlägt die Gebiete südlich des Alpenhauptkammes und der Karpaten zu Südeuropa und Südosteuropa.
In kultureller Hinsicht befand sich Kroatien stets an der Grenzlinie zwischen westeuropäischen bzw. orientalischen Einflüssen.
Landschaftszonen
Nach Reliefformen und Klimazonen lässt sich Kroatien in drei Landschaftszonen einteilen. Diese Einteilung spiegelt sich teilweise in der Kultur und Lebensweise der Menschen wider.
Die pannonische Tiefebene
Die Pannonische Tiefebene besteht überwiegend aus Flachland, unterbrochen von einigen Mittelgebirgen, und wird über die Save und Drau und deren Nebenflüsse zur Donau hin entwässert. In diesem Teil des Landes herrscht gemäßigtes Kontinentalklima. Diese Landschaftszone lässt sich untergliedern in Nordkroatien und Slawonien. Nordkroatien umfasst das ostmitteleuropäisch geprägte Gebiet von der Kupa bis zur ungarischen Grenze: das Flachland längs der Save und Kupa um die Städte Zagreb, Karlovac und Sisak, das heute demographisch und wirtschaftlich das Zentrum des Landes bildet, das Gebirgsland des Zagorje (auf Deutsch auch Zagorien) nördlich der Hauptstadt Zagreb und das Mecrje im nördlichsten Zipfel des Landes zwischen Drau und Mur. Slawonien ist das Flachland entlang der Flüsse Save (Sava) und Drau (Drava) bis zur Donau (Dunav) im Osten. Zu diesem werden oft auch die Baranja (nördlich des Unterlaufes der Drau) und West-Syrmien (Zapadni Srijem) (der Ostzipfel Kroatiens zwischen Donau und unterer Save) gezählt.
Die dinarische Gebirgsregion
Die dinarische Gebirgsregion (auch Mittleres Kroatien oder Kroatisches Hügelland genannt) wird von Mittel- und einzelnen Hochgebirgen geprägt, die die Wasserscheide zwischen Donau und Adria bilden, wobei einzelne Täler auch vollständig abflusslos sind. Hier herrscht Gebirgsklima. Zu dieser Landschaftszone gehören das Gebirgsland des Gorski kotar zwischen Rijeka und Karlovac, die Hochtäler Lika und Krbava zwischen dem längs der Küste laufenden Gebirgszug des Velebit und dem Grenzgebiet zu Westbosnien, sowie ein Teil des Hinterlandes Dalmatiens (Dalmatinska Zagora, Biokovo-Gebirge).
Die adriatische Küstenregion
Die adriatische Küstenregion besteht zu großen Teilen aus verkarsteten Flächen. Sie ist von mediterranen Einflüssen geprägt. Die Breite des Küstenstreifens variiert stark. Während er an einigen Stellen (unterhalb des Velebit und des Biokovo-Gebirges) nur wenige Kilometer breit ist, reicht er an anderen Stellen weiter ins Landesinnere. Die Mehrzahl der in Kroatien in die Adria mündenden Flüsse ist jedoch relativ kurz; lediglich der Einzugsbereich der aus Bosnien und Herzegowina kommenden Neretva erstreckt sich weiter ins Landesinnere. Die adriatische Küstenregion lässt sich von Norden nach Süden untergliedern in die historischen Regionen:
* Istrien - die Halbinsel im Nordwesten der kroatischen Küste
* Hrvatsko Primorje (Kroatisches Küstenland) um Rijeka und Senj mit den Inseln der Kvarner-Bucht
* Dalmatien - die zerklüftete Adria-Küste ab etwa Zadar südwärts einschließlich der vorgelagerten Inseln und des gebirgigen Hinterlandes mit den historisch bedeutsamen Städten wie Dubrovnik (Ragusa) und Split.
Natur- und Nationalparks in Kroatien
Kroatien verfügt über acht Nationalparks und zehn geschützte Naturparks. Insgesamt stehen 450 Gebiete, davon 79 Sonderreservate (botanische, geomorphologische, ornithologische, Meeres- und Waldreservate) unter Naturschutz. Insgesamt sind 5.846 Quadratkilometer bzw. 10 Prozent der Festlandfläche Kroatiens geschützt, bei Zuzählung der geschützten Gewässer ergeben sich 6.129 Quadratkilometer.
Man kann sich wochenlang hier aufhalten und erlebt täglich immer wieder neues.
Nationalpark Plitvicer Seen, ein UNESCO-Weltkulturerbe
Zurück zu der herrlichen Seen- und Berglandschaft; hier wurden auch die bekannten Karl May Filme gedreht.
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Stellplatz auf dem Parkplatz 2, Camping ist nicht erlaubt, aber . . . wo kein Kläger (kein Wächter) da . . . bleibt man eben stehen.
Koord.: N 44°,53.058, E 15°,37.445
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Am nächsten Tag sind wir dann aufgebrochen in den Nationalpark Plitvitzer Seen. Die Fahrräder mitzunehmen ist nicht empfehlenswert, da man im Park mit spazieren gehen weiter kommt. Für fußkranke oder müde gibt es Besucherbusse oder aber die Boote auf den Seen.
Er ist der älteste Nationalpark Südosteuropas. Er wurde 1949 gegründet und befindet sich im hügeligen Karstgebiet Mittelkroatiens unweit der Grenze zu Bosnien und Herzegowina, direkt an einer wichtigen Nord-Süd-Straßenverbindung, welche das Landesinnere Kroatiens mit der Küstengegend verbindet. Das geschützte Nationalparkgebiet umfasst heute 296,85 km2. Davon entfallen etwa 90 % auf die Gespanschaft Lika-Senj und etwa 10 % auf die Gespanschaft Karlovac.
Die Plitvicer Seen wurden 1979 als eines der ersten Naturdenkmäler weltweit in das UNESCO-Weltnaturerbe aufgenommen. Jährlich besuchen den Park etwa 900.000 Besucher. Der Eintritt ist gebührenpflichtig.
Der Nationalpark (300 qkm) ist für seine kaskadenförmig angelegten Seen weltbekannt, von denen an der Oberfläche derzeit 16 sichtbar sind. Diese bildeten sich durch den Zusammenfluss einiger kleiner Flüsse, sowie durch den Zulauf unterirdischer Karstzuflüsse. Die entlang einer Fließrichtung angeordneten Seen werden durch natürliche Barrieren voneinander getrennt, eine Besonderheit und Merkmal von weltweit einzigartigen Naturvorgängen. Die besonders labilen Travertin-Barrieren entstehen durch ein Wechselspiel von Fließwasser, Luft und Vegetation.
Die unterschiedlichen klimatischen Einflüsse, sowie der große Höhenunterschied innerhalb des Schutzgebietes bewirken eine besonders vielfältige Flora und Fauna. Im Nationalparkgebiet sind vor allem viele endemische Arten vorzufinden. An den Seen existieren weiterhin alle Tierarten, die bereits vor dem Auftreten des Menschen dort beheimatet waren.
Die Plitvitzer Seen verdanken ihren Namen dem Naturphänomen an sich, das die Seen schuf. Die Natur bildete zunächst seichte Becken (kroat. plitina oder plitvak, plitko bedeutet seicht) und letztlich Seen, dadurch dass sich das Wasser in die Landschaft einschmiegte oder durch Travertinbarrieren immer höher aufgestaut wurde. Einige Wissenschaftler führen die Namensbezeichnung auf den Fluss Plitvica zurück, der in die Seen fließt. Eine nahegelegene Ortschaft trägt den selben Namen. Die Wassermassen der Plitvicer Seen setzen ihren Weg als Fluss Korana in nördlicher Richtung fort.
Im deutschsprachigen Raum sind die Plitvitzer Seen, wie schon einmal erwähnt, bekannt geworden unter anderem durch die Karl-May-Verfilmungen. Einige See- und Wasserfallaufnahmen wurden in diesem Nationalpark gedreht. Der höchste Wasserfall fällt höchst eindrucksvoll 76 m in die Tiefe.
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im Frühjahr zeigen sich die Wasserfälle mit ihrer ganzen Pracht.
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Gisela an einer Bootsanlegestelle des oberen Sees.
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Übersichtsplan der Plitvicer Seen. Auf kroatisch Plitvika jezera (Wasserfälle), diesen Nationalpark gibt es seit 1949, UNESCO-Weltnaturerbe seit 1979, u. a. Schauplatz der Winnetou-Filme.
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herrliche Seenlandschaft, durch die man wandern, mit dem Boot oder einem Besucherbus fahren kann.
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hier ein moderner Besucherbus.
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Unsere Reisezeit hatte auch den Vorteil, dass wenig Besucher im Park unterwegs waren. Ca. 3-4 Omnibusse, in den Hauptreisezeiten dagegen sagte man uns sind es pro Tag über 150 Busse.
Wir konnten die Ruhe geniessen, es gab nirgendwo Warteschlangen, einfach traumhaft.
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man geht auf Wanderstegen durch die einmalig schöne und zauberhafte Wasserlandschaft.
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herbstliche Verfärbung des Mischwaldes . . . und immer wieder Wasser, Wasser.
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Wer Zeit hat, sollte sich für dieses Naturerlebnis 2 Tage gönnen, vorausgesetzt es sind keine Besuchermassen unterwegs.
Autoparkplatz am Eingang 2, da camping nicht erlaubt ist, wurden wir am 2. Tag höflich aber bestimmt von 2 Parkrangern aufgefordert den Parkplatz zu verlassen. Also sind wir mit noch einem Schweizer Ehepaar auf einen freien Übernachtungsplatz ca. 5 Km entfernt gefahren. Leider habe ich mir die Koordinaten nicht notiert. Kaum standen wir, haben sich auch gleich noch 2 "Womos" dazu gesellt.
Nach 2 Tagen sind auch wir dann weiter gezogen. Im Landesinneren in Richtung Süden auf der gut ausgebauten Bundesstrasse 1.
Das nächste Ziel mit einem Besichtigungsstopp war dann der Nationalpark Krka.
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Übersichtsplan des Nationalparks Krka. Er liegt bei dem Ort Skradin ganz in der Nähe von Šibenik. Auch hier gibt es viele Wasserfälle und kleine Seen, als Nationalpark ernannt seit 1985.
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Auch diese Wanderung durch die herrliche Seenlandschaft, verbunden mit vielen Wasserfällen ist ein einmaliges Erlebnis. Unbedingt Zeit nehmen, man kann viel lernen, wie man auf dem nächsten Bild unschwer erkennen kann.
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Auf bebilderten Lehrtafeln in mehreren Sprachen wird sehr anschaulich die Vegetation und auch die Tierwelt erklärt.
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Dieser Wasserfall ist einer der grössten im Park = Krka. Bei Schneeschmelze im Frühjahr ist er richtig mächtig, erzählte uns ein Parkranger voller Stolz.
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