Anmeldung:
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Nach unserer erlebnisreichen und imposanten Alpenüberquerung haben wir als nächstes eine langersehnte Tour durch Österreich, Slowenien, Kroatien, Montenegro und Bosnien-Herzegowina unternommen.
Den Reisetermin Oktober 2007 hatten wir wegen der angenehmen Temperaturen und der wenigen Touristen gewählt.
So . . . und jetzt lehnt Euch zurück (evtl. mit einem Schluck Roten) und genießt diese Reise.
Nicht vergessen, es gibt auch ein Gästebuch.
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Reisebericht-Extras:
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zum Gästebuch dieses Reiseberichts |
Auch am heutigen Tag fuhren wir weiter südlich auf der Magistrale und entlang dem Meer durch hübsche Ferienorte. Schöne Buchten landeinwärts zwingen uns Autofahrer zu einer gemächlichen Fahrt. Dabei kann man idyllische Plätzchen sehen und die herrliche Landschaft geniessen. Dieser Küstenabschnitt gestaltete sich landschaftlich äußerst reizvoll, ist aber deutlich kurvenreicher als die letzten Tage es waren. Wir umrunden einige kleine Buchten, in denen Boote dümpeln und man sogar vom Auto aus durch das kristallklare Wasser den Grund erkennen kann.
Allmählich nähern wir uns der Adriaperle Primosten.
Primošten war ursprünglich eine kleine Insel in unmittelbarer Nähe zum Festland. Zunächst war der Ort mit dem Festland durch eine mobile Brücke verbunden, später wurde die Brücke durch einen Deich ersetzt. Daher bekam der Ort im Jahre 1564 den heutigen Namen nach dem Verb primostiti, was "überbrücken" bedeutet. Am höchsten Punkt der Halbinsel befindet sich die im 15. Jahrhundert errichtete Pfarrkirche Sv.Juraj (St.Georg). Umgeben wird der Ort von der im 17. Jahrhundert erbauten Stadtmauer. Seeleute nannten den Ort oft "das trockene Kap" wegen der langen Dürreperioden, die hier vorherrschen.
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Blick auf Primosten.
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Ein wirklich nettes, verträumtes kleines Fischerdorf mit engen Gassen und alten Häusern, nur für Fußgänger erlaubt. Natürlich waren wir auch essen. Wir entschieden uns für eine Fischplatte. ABER mit den in diesem Urlaub gewonnenen Erfahrungen was Essensqualität und Preis/Leistung angeht müssen wir sagen, hier hat uns etwas übervorteilt.
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der dominierende Wehrturm in dem kleinen Ort Marina.
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ein erhaltener Stadtturm - mit Kaffeeterasse oben drauf.
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ist erreicht und wir legten einen Stop ein.
Einpaar Takte zur Geschichte von Trogir:
Trogir war schon im 3. Jahrhundert v. Chr. als griechische Siedlung Tragurion bekannt. Ab dem 9. Jahrhundert ist die Bevölkerung den kroatischen Herrschern tributpflichtig. Die Stadt wird im 11. Jahrhundert Bischofssitz (Bistum 1828 aufgehoben), im Jahr 1107 erkennt der ungarische König Koloman der Stadt die Autonomierechte zu. 1123 wird Trogir von den Sarazenen eingenommen und fast bis auf die Grundmauern zerstört. Die Stadt erholt sich schnell und erlebt im 12. und 13. Jahrhundert einen starken wirtschaftlichen Aufschwung. Im Jahr 1420 beginnt die lange Zeit der venezianischen Herrschaft. Nach dem Fall Venedigs im Jahr 1797 ist Trogir bis 1918 österreichisch (mit Ausnahme der französischen Besetzung von 1806-14) und fällt danach an das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen. Seit 1990 gehört Trogir zum unabhängigen Staat Kroatien.
Welterbe und Sehenswürdigkeiten.
Die gesamte Altstadt von Trogir zählt seit 1997 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Der Ort gilt als herausragendes Beispiel für städtebauliche Kontinuität.
Die romanische Stadt Trogir stellt nicht nur an der Adria den am besten erhaltenen romanisch-gotischen Komplex dar, sondern in ganz Osteuropa. In dem mittelalterlichen, von Mauern umgebenen Stadtkern befinden sich ein erhaltenes Schloss, ein Turm, etwa zehn Kirchen und eine Reihe von Wohnhäusern und Palästen aus den Perioden der Romanik, Gotik, Renaissance und des Barocks.
Zu den Hauptsehenswürdigkeiten zählen:
* St.-Laurentius-Kathedrale aus dem 13. Jahrhundert. Das westliche Hauptportal ist ein Meisterwerk von Radovan und das wichtigste Werk im romanisch- gotischen Stil in Kroatien.
* Stadttor und Stadtmauer
* Festung Kamerlengo aus dem 15. Jahrhundert
* Fürstenpalast aus dem 13. Jahrhundert
* Groß- und Kleinpalast Cipiko aus dem 15. Jahrhundert
* Stadtloggia aus dem 15. Jahrhundert
* Fußballplatz an der Festung Kamerlengo und direkt am Meer.
Dank unserem WOMO-Campingplatzführer fanden wir einen guten Tipp - den Campingplatz "Solaris".
Koord.: N 43°, 41.979, E 15°,52.796.
Überall begegnen uns die Leute, die Einheimischen wie auch die Reisenden sehr freundlich und hilfsbereit.
Um das auch einmal anzusprechen, trotz der späten Jahreszeit oder vielleicht gerade deswegen sind relativ viele Senioren/innen mit WOMO's unterwegs. Auch hier kann man sagen, alles nette Leute. Vom ehemaligen Busfahrer bis zu ehemaligen Vorständen ist jede Spezies antreffen.
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