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Anreise über Österreich und Slowenien
Dubrovnik - die Perle an der Adria
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Nach unserer erlebnisreichen und imposanten Alpenüberquerung haben wir als nächstes eine langersehnte Tour durch Österreich, Slowenien, Kroatien, Montenegro und Bosnien-Herzegowina unternommen.
Den Reisetermin Oktober 2007 hatten wir wegen der angenehmen Temperaturen und der wenigen Touristen gewählt.
So . . . und jetzt lehnt Euch zurück (evtl. mit einem Schluck Roten) und genießt diese Reise.
Nicht vergessen, es gibt auch ein Gästebuch.
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Reisebericht-Extras:
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zum Gästebuch dieses Reiseberichts |
Auf zu neuen Ufern - auf nach Dubrovnik.
Die Fahrt auf der Magistrale in den Süden ging durch eine traumhaft schöne Inselwelt mit immer wieder neuen und herrlichen Ausblicken, wunderschöner Küstenlandschaft, kleinen versteckten Buchten mit türkis-blauem Wasser ... Es war für mich als Fahrer des öfteren nicht leicht, mich auf die Strasse zu konzentrieren. Manchmal blieben wir einfach stehen um dies alles in Ruhe in uns aufzusaugen.
Trotz Navigationsgerät war es nicht leicht, den einzigen Campingplatz (Solitudo) in Dubrovnik zu finden.
Der Verkehr ist obendrein chaotisch, eben südländisch. Wer die Nerven behält, meine Frau Gisela hatte Probleme ruhig zu bleiben, kommt auch mit einem 6m Gefährt zum Ziel.
Ziel war der Campingplatz Solitudo(in 2004 neu eröffnet).
Dies ist auch die beste Möglichkeit, in Ruhe und zu Fuß eine Stadtbesichtigung zu starten. Mit dem Bus Nr. 6 (alle 15 Min.) kamen wir direkt in die Altstadt von Dubrovnik.
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Westtor - Pile vrata mit einer Statue des Stadtheiligen "Sveti Vlaho".
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Die Stadt Dubrovnik
(lateinisch Rausium später Ragusium, italienisch und deutsch Ragusa) ist eine Stadt im Süden Kroatiens an der Adria. Die Stadt wird aufgrund ihrer kulturellen Bedeutung und der jahrhundertelangen politischen Sonderstellung oft auch als "Perle der Adria" und "Kroatisches Athen" bezeichnet. Im Jahr 1997 wurde die gesamte Altstadt von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.
Dubrovnik ist heute der Verwaltungssitz der Gespanschaft Dubrovnik-Neretva und Sitz der katholischen Diözese Dubrovnik. Die Stadt hat 48.770 Einwohner (2005). Die Mehrheit der Bevölkerung stellen mit 88,39 % die Kroaten. Daneben gibt es noch einige Serben und Montenegriner, Bosniaken, Albaner sowie eine kleine jüdische Gemeinschaft. Die Stadt Dubrovnik war eines der Zentren in der Geschichte der Entwicklung der kroatischen Sprache und Literatur. Zahlreiche bedeutende kroatische Dichter, Künstler, Gelehrte, Mathematiker und Physiker stammen aus dieser Stadt. Dubrovnik kann heutzutage zu Recht auch als kulturelle Hauptstadt Kroatiens bezeichnet werden.
Der heutige Haupt-Hafen von Dubrovnik, in dem auch Kreuzfahrtschiffe anlegen, befindet sich im nordwestlichen Stadtteil Gru˛ (ital. Gravosa), wo auch die Franjo-Tudman-Brücke steht. Obwohl zirka 500 Jahre alt, liegt westlich der Altstadt (kroat. Luka Gru˛) der 'neue' Hafen. Etliche Kreuzfahrtschiffe ankern allerdings wegen des malerischen Panoramas auf Reede vor dem 'alten' Hafen, der zur Altstadt gehört.
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die neue Franj-Tudman-Brücke.
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Blick auf die Altstadt von Dubrovnik, vom Süden aus aufgenommen.
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Mittelalter
Die kroatische Bezeichnung der Stadt ist von dem slawischen Wort dubrava (Eichenhain) hergeleitet; die romanische Bezeichnung Ragusa/Rausa geht auf den Namen der kleinen Insel zurück, auf der die erste Siedlung (Lave, Lausa) entstanden war.
Dubrovnik stand seit seiner Gründung unter dem Schutz von Byzanz (einige Zeit residierte hier ein byzantinischer Stratege). An der Wende vom 12. zum 13. Jahrhundert war Dubrovnik mit dem bosnischen Ban Kulin verbündet. Bosnien wurde zum wichtigen Rohstofflieferanten der Stadt (Holz und Metalle). Gleichzeitig verliefen durch Bosnien wichtige Handelsrouten ins Innere Südosteuropas. Zur Zeit der Kreuzzüge stand die Stadt zeitweise unter der Herrschaft Venedigs (1205-1358).
Dubrovnik, Blick auf's Meer
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Segelschiff vor Anker.
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großes Kreuzfahrtschiff vor Anker.
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Schutzheiliger der Stadt wurde der Hl. Blasius (in Dubrovnik: sveti Vlaho; sonst kroatisch: sv. Bla˛), der der Überlieferung zufolge Dubrovnik bei einem Angriff der Republik Venedig rettete.
Osmanische Epoche
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Im 15. und 16. Jahrhundert erlebte Dubrovnik seinen größten wirtschaftlichen Aufschwung durch den ertragreichen Handel mit den Osmanen im Hinterland und den Küstenstädten des Mittelmeerraums.
Dubrovnik war weltweit der erste Staat, der die Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten von Amerika im Jahr 1776 international anerkannte. Im 18. Jahrhundert befanden sich in Dubrovnik über 85 Konsulate.
Im Jahr 1806 marschierten die Franzosen unter Napoléon Bonaparte in die Stadt ein, und 1808 proklamierte Marschall Marmont die Aufhebung der Republik (die Bezeichnung war seit dem 15. Jahrhundert in Gebrauch).
Jüngere Geschichte
Der Brockhaus von 1886 schildert die Stadt als einer Festung ähnlich, doch ziemlich gut gebaut und, obwohl eng und uneben, doch sehr reinlich. Die Industrie beschränke sich auf etwas Seide und Leder und einige Likörfabriken sowie auf vortreffliches Öl. Dreimal wöchentlich komme eine türkische Karawane zum dortigen Basar.
Noch zu Zeiten der Habsburgerherrschaft begann sich der Fremdenverkehr am Anfang des 20. Jahrhunderts zu entwickeln.
Von 1918 bis 1941 gehörte Dubrovnik zum "ersten" Jugoslawien. Im Rahmen der Umstrukturierung der inneren Landesgrenzen wurde Dubrovnik 1939 aufgrund historischer Gründe und mehrheitlich kroatischer Bevölkerung zum Teil der Banschaft Kroatien (Banovina Hrvatska). Während des Zweiten Weltkriegs war die Stadt Teil des so genannten Unabhängigen Staates Kroatien. Die Stadt wurde in der Nachkriegszeit eines der wichtigsten Ziele des Adria-Tourismus.
Im Kroatien-Krieg wurde die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärte Stadt von serbisch-montenegrinischen Streitkräften belagert und massiv beschossen. Laut dem kroatischen Roten Kreuz kamen dabei insgesamt 114 Zivilisten ums Leben.
Die materiellen Schäden sind mittlerweile fast vollständig behoben und die Stadt gilt wieder als das beliebteste Urlaubsziel in der Region.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Dubrovnik ist eine der schönsten Städte des gesamten Mittelmeerraumes und somit ein Zentrum des Fremdenverkehrs. Die Stadt entwickelt sich zunehmend zu einem internationalen Treffpunkt des internationalen Jetsets und der High Society.
Die Altstadt ist autofrei und steht auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. Die Stadt wurde während des kroatischen Unabhängigkeitskrieges 1991 von der Jugoslawischen Bundesarmee bzw. den serbisch-montenegrinischen Truppen schwer beschossen und stark beschädigt, die Schäden sind aber heute zum großen Teil behoben.
Die Stadtmauern von Dubrovnik sind das besterhaltene Fortifikationssystem in Europa.
Die Stadtmauern von Dubrovnik sind 1940 Meter lang sowie bis zu sechs Meter breit und (gegen eine Gebühr) komplett begehbar. Sie sind das besterhaltene Fortifikationssystem in Europa und umfassen einen perfekt erhaltenen Komplex öffentlicher und privater, sakraler und säkularer Bauwerke aus allen Perioden der Stadtgeschichte, beginnend mit seiner Gründung im siebten Jahrhundert.
Hier seien vor allem die Hauptpromenade (der "Stradun"), der Fürsten-Palast, die Kirche des Hl. Blasius (sv. Vlaho), die Kathedrale, drei große Klöster, das Zollhaus und das Rathaus hervorgehoben.
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Stradun (Hauptgasse).
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Sponza Palast, der u.a. auch als Zollamt verwendet wurde.
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Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die Rolandsäule.
Der Ritter Roland symbolisiert, wie auch in anderen europäischen Städten, Marktfreiheit und eigene Gerichtsbarkeit.
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die Rolandsäule auf dem Platz der Loggia.
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Seit dem Jahr 1317 befindet sich im Franziskanerkloster der Stadt die älteste Apotheke Europas. Außerdem gibt es in Dubrovnik eines der ältesten kommunalen Theater Europas, in dem immer noch Aufführungen stattfinden.
Auf der vorgelagerten Insel Lopud und in der Vorstadt Ploce befinden sich Lazarette, in denen erstmalig in Europa ab dem Jahr 1377 ankommende Reisende zum präventiven Schutz der Stadt vor der Pest 40 Tage isoliert in Quarantäne verweilen mussten.
Das weltweit älteste Arboretum, Arboretum Trsteno, das etwa im Jahr 1492 angelegt wurde, befindet sich nahe der Stadt Dubrovnik.
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das Dominikanerkloster.
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Nach dieser gewaltigen Tagestour waren wir begeistert und auch geschafft. Wir sind zum Auto zurück gefahren.
Dem sehr modernen Campingplatz gehört auch ein Restaurant an, in dem wir zu Abend gegessen haben.
Wie jeden Abend planten wir die Tour für den nächsten Tag. Gisela wollte noch weiter in den Süden Richtung Flugplatz und noch weiter.
Soviel sei schon einmal verraten. Auf kleinen und engen Strassen fuhren wir ganz allein und besuchten noch einen Naturpark ganz am Ende einer Landzunge in Prevlaka. Plötzlich standen wir vor dem Grenzbaum nach Montenegro.
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