Anmeldung:
Navigation:
Anreise über Österreich und Slowenien
Dubrovnik - die Perle an der Adria
Rückreise - Bosnien Herzegowina . . .
Anmeldung:
.
Nach unserer erlebnisreichen und imposanten Alpenüberquerung haben wir als nächstes eine langersehnte Tour durch Österreich, Slowenien, Kroatien, Montenegro und Bosnien-Herzegowina unternommen.
Den Reisetermin Oktober 2007 hatten wir wegen der angenehmen Temperaturen und der wenigen Touristen gewählt.
So . . . und jetzt lehnt Euch zurück (evtl. mit einem Schluck Roten) und genießt diese Reise.
Nicht vergessen, es gibt auch ein Gästebuch.
.
Reisebericht-Extras:
|
|
|
zum Gästebuch dieses Reiseberichts |
Die Stadt Trebinje
hat heute etwa 36.000 Einwohner. Diese sind zu fast 100 % Serben. Nach der letzten Volkszählung in Bosnien-Herzegowina 1991 lebten in der Gemeinde Trebinje 30.372 Menschen, darunter 21.387 Serben (69,2 %), 5.542 Bosniaken (17,9 %), 1.625 Jugoslawen (5,3 %), 1.226 Kroaten (3,9 %) und 1.099 sonstige Nationalitäten (3,7 %).
Trebinje stand im Grunde durch die Nähe zu Dubrovnik (liegt ca. 25 km entfernt) ständig im Schatten dieser einst bedeutenden Handelsstadt und war eine Art Vorposten zur "Perle der Adria".
Sehenswürdigkeiten
.
* Das serbisch-orthodoxe Kloster Tvrdoš (15. Jahrhundert),
* Arslanagic most (heute Perovic most), die Brücke von Trebinje (16. Jahrhundert),
* Die serbisch-orthodoxe Kirche Hercegovaska Grasanica, eine Stiftung von Jovan Duic,
* Der Uhrturm (Sahat Kula) am Ufer der Trebišnjica,
* Die rekonstruierte Resulbegovic-Moschee.
.
die Brücke von Trebinje aus dem 16. Jahrhundert.
.
.
Die Kirche des Hlg. Klemens (Hercegovacka Gracanica).
.
Der Uhrturm (Sahat Kula),
.
Resulbegovic-Moschee, innen.
.
Die Weiterfahrt, zurück bis Dubrovnik aus den Bergen kommend, war immer wieder mit herrlichen Ausblicken zu genießen.
In Dubrovnik suchten wir wieder den einzigen Campingplatz Solitudo auf, um das Mobil zu ver-/entsorgen.
Abendessen mit Fini und Peter, unseren treuen österreichischen "Verfolgern", im zum Campingplatz gehörenden Restaurant.
.
Altstadt von Dubrovnik, der Perle an der Adria, aufgenommen von den Bergen aus dem Süden kommend.
.
Am nächsten Tag gingen wir dann auf die Magistrale, zurück in Richtung Norden.
.
Als nächstes Fernziel haben wir das Städtchen Zadar ausgewählt, was wir in einem Tag nicht schaffen konnten.
Zum übernachten suchten wir uns dann vorher noch einen auf der Strecke liegenden geeigneten Platz in Omnis. Die Fahrt ging über 209 Km an der herbstlich sich veränderden Küste entlang.
Stellplatz: am Hafen bzw. an einem Fluss.
.
Der Spaziergang in Omnis, inzwischen ist das Wetter deutlich kühler geworden, war eher von kurzer Dauer. Zu sehen direkt gab es auch nichts besonderes, also suchten wir uns ein nettes Restaurant in der sehr engen Altstadt.
Nach dem Abendessen und gefälligem Ratsch mit Fini und Peter gingen wir dann alle zu unseren Mobilen und beendeten den Tag. Die Nacht war sehr windig bis stürmisch sogar. Das kommende schlechte Wetter der nächsten Tage kündigte sich schon an. Es sollte noch schlimmer kommen.
Nach ca. 200 Km erreichten wir dann am folgenden Tag unser Ziel - Zadar. Als erstes suchten und fanden einen alten, aufgelassenen Campingplatz, still und bestens geeignet für eine Nacht.
Koord.: N 44°,05.763,E 15°,14.933.
Wegen der doch größeren Entfernung zur Altstadt von Zadar, nahmen wir einen Bus.
Hier zeigen wir einige Bilder - die muß man auf sich wirken lassen.
Das Hafentor der Stadtmauer in Zadar.
.
Plan der Altstadt von Zadar.
.
Für unseren Rundgang durch die Altstadt haben wir uns mit einem Stadtplan ausgestattet. Die Altstadt mit Hafen ist überschaubar, so blieb uns auch Zeit für einen Kaffee in einem der unzähligen und einladenden Cafes.
.
Archäologisches Museum.
.
das reich verzierte Landtor.
.
einer der 5 Brunnen am gleichnamigen Platz in einer schönen Parkanlage.
.
die zweigeschossige Rundkirche Sv. Donat.
.
Die Strecke am Tag darauf waren nur 54 Km auf der kurvigen Magistrale, dafür boten sich immer wieder schöne Fleckchen, die eigentlich zum verweilen einluden.
Geschafft, unser Ziel der National Park Paklenica.
Der Nationalpark Paklenica ist im Velebit-Gebirgsmassiv 40 km nördlich der Stadt Zadar an der kroatischen Adria und ca. 1 km entfernt von Starigrad-Paklenica. Er wurde bereits im Jahre 1949 zum Nationalpark erklärt.
Paklenica bedeutet im Kroatischen "kleine Hölle". Der Name entstand vermutlich aufgrund der rauen und steilen Karstfelsen, die zahlreiche versteckte Höhlen beherbergen und von der Sonne angestrahlt die Assoziation mit der Unterwelt erwecken.
Da findet man auch die bekannte einmalige Paklenica Schlucht.
Der Nationalpark bietet Lebensraum für zahlreiche seltene und geschützte Tierarten: Braunbären, Luchse, Schlangenadler, Gänsegeier leben im Nationalpark. Daneben leben auch zahlreiche Reptilien im Velebit: giftige Hornvipern und Kreuzottern kommen im Karst Kroatiens relativ häufig vor. Leider oder Gott sei Dank haben nichts von alledem gesehen.
Noch am gleichen Tag machten wir eine 2h (+ 2h zurück) Wanderung durch eine Schlucht zu einer Hütte im NP Paklenika.
Direkt am NP auf den Parkplätzen ist striktes Parkverbot in der Nacht, d.h. man muß auf die privaten Stellplätze ein bis zwei Kilometer zurück zur Landstraße fahren. Hier bot sich der kleine private Stellplatz von "Marko", einen Park-Ranger(deshalb Parkverbot am NP) an.
Koord.: N 44°,17.198, E 15°,27.137.
Zum Abendessen bekamen wir nebenan eine herrliche Fischplatte, die uns 4 über das immer schlechter werdende Wetter wieder versöhnte. Die Nacht war die bisher schlimmste, die wir auf dieser Reise erlebt hatte. Es stürmte und die Böen schüttelten unser Mobil so durch, daß an ein ruhiges schlafen nicht zu denken war.
Dieser sehr starke und böige Fallwinde aus den Bergen, genannt "Bora" zwang uns dann einen Ruhetag einzulegen. Man kann sagen, der ganze Verkehr in dieser Region kam zum erliegen.
Von der Polizei gab es ein striktes Fahrverbot für Fahrzeuge aller Art, wiegesagt wegen der "BORA". Gesperrt war nicht nur die Magistrale(Küstenstrasse) sondern auch die in den Bergen oben verlaufende neue Autobahn. Laut Aussagen der Einheimischen sind an diesem Tag schon 2 Wohnmobile umgestürzt.
Tags darauf war der ganze Spuk vorbei und es durfte wieder gefahren werden. Fini und Peter verabschiedeten sich, sie sind rauf zur Autobahn gefahren um so schneller heimwärts zu kommen. Wir hingegen wählten die Magistrale, weil wir ja dieses Stück bei der Herfahrt über die Berge nicht erlebt hatten.
Unsere Wahl stellte sich sehr bald heraus, war die bessere. Per SMS meldete sich Fini und sagte sich stehen kurz vor der Autobahn, haben Schnee und mit Ihnen ca. 30 weitere Mobile.
Wir hingegen fuhren in Richtung - Rijeka - Opatija - nach Porec auf der Halbinsel Istrien. Bei uns blies zwar der Wind auch noch teilweise sehr heftig und böig, aber mit vermindertem Tempo war es zu keinem Moment gefährlich.
.
Vor uns Rijeka, die Stadt hat uns nun überhaupt nicht gereizt zum verweilen. Kaffee ja, aber dann lieber weiter.
Das Land, die Vegetation hier im Norden von Kroatien ist schon unterschiedlich zum Süden, d.h. hier ist es mehr grün.
Letztendlich kamen wir dann in dem mondänen, aber sehr stark an bessere Zeiten erinnernden Bade- und Kurort Opatija an. Der obligatorische Spaziergang an der Promenade, nachdem wir unser Mobil auf einem bewachten Parkplatz einem jungen P-Wärter anvertrauten, war erholsam und wir konnten bei einem Cappoccino relaxen.
.
irgendwo und überall.
.
Stellplatz nach Opatija in den Bergen.
.
Ein freier, wunderschöner Stellplatz auf Istrien, zwischen Opatija und Porec, schon in den Bergen, mit herrlichem Blick auf das Meer und vorgelagerten Inseln erwies sich bestens als ruhiger Stellplatz an.
Von Fini und Peter erfuhren wir per SMS, dass sie erst am Nachmittag weiterfahren durften. Was für ein Glück wir wieder hatten. Was man auf den folgenden Bildern auch sehen kann. Durch herrliche Gegenden mit netten kleinen Dörfern ging die Fahrt dann tags darauf weiter durch die Berge nach Porec an der Adria.
.
irgendwo bei Pazin in den Bergen von Istrien.
.
verträumtes Gässchen in Porec.
.
Einkaufsstrasse von Porec, menschenleer Ende Oktober.
.
Jetzt war es schon spürbar nahe das Ende unserer Reise. Also entschlossen wir uns in Richtung Grenze nach Slowenien zu fahren und suchten uns noch einen vielleicht sogar Übernachtungsplatz. In Buje, einem kleinen Ort waren wir dann fündig.
Der Stellplatz war am Rande des Ortes und die
Koordinaten sind: N 45°,24.946, E 13°,39.546.
Der Ort war es wert durch zu spazieren. Nach erstem Fehlversuch fanden wir dann doch noch ein wirklich nettes und landesspezifisches Speiselokal.
.
Reiseberichte suchen:
