Kroatien-Reisebericht :Kulturland TÜRKEI - 2010

Primosten / Kroatien

Wir fahren nun an Dubrovnik vorbei ...

Wir fahren nun an Dubrovnik vorbei ...

An der Makarska-Riviera ...

An der Makarska-Riviera ...

... diese schöne Steilküste in Dalmatien ist wunderschön.

... diese schöne Steilküste in Dalmatien ist wunderschön.

Warten - das ist mein Los, wenn Rolf fotografiert. Denn das kann dauern ... bis die Sonne so steht, wie er es braucht ....

Warten - das ist mein Los, wenn Rolf fotografiert. Denn das kann dauern ... bis die Sonne so steht, wie er es braucht ....

Sonntag, 30. Mai 2010 31. Tag Primosten/Kroatien

Heute Morgen lassen wir uns Zeit. Das hervorragende Frühstück (Omelett mit Schinken und Käse, Spiegelei mit Schinken und Tee) ist im Preis inbegriffen. Um 10.30 Uhr verlassen wir den schönen Ort, nachdem wir noch eine längere Unterhaltung mit einem Rentner aus München hatten, der in dem schönen Hotel Urlaub macht. Die dunklen Regenwolken sind inzwischen verschwunden. Wir hoffen, dass es ein schöner Tag wird. Am Hafen von Bijela treffen wir einen Einheimischen, der 1964 nach Deutschland kam, um bei VW zu arbei-ten. Jetzt lebt er mit seiner deutschen Frau von April bis November in Monte-negro und die Wintermonate verbringt er in Kassel, in der Nähe seiner Söhne. Rolf stellt fest, dass er vergessen hat, einen Cappuccino (1,50 Euro) im Hotel zu zahlen. Er fühlt sich als Zechpreller. Und dann der nächste Schock: Unsere Uhr am Motorrad ist gestohlen. Das Motorrad war im bewachten und verschlossenen Hof des Hotels untergebracht. Security lief auch herum. Wir sind wirklich geschockt. Während der gesamten Zeit in der Türkei ist nichts weggekommen und jetzt das. Die Uhr ist ja nur ein Gag für uns und nicht viel wert. Trotzdem ist es schade. Weiter geht die Fahrt an der schönen Küste entlang und gegen 11.30 Uhr erreichen wir Kroatien. Bis Dubrovnik ist die Straße nicht schön, alles total zugebaut. Dubrovnik schauen wir uns nur von oben an und fahren bald weiter. Uns nerven die vielen Reisebusse. Jetzt wird es wieder sehr schön. Die Landschaft ist unberührt, kaum Verkehr und Rolf können wieder normal fahren, denn die Straße ist sehr gut. Wir passieren die Grenze nach Bosnien-Herzegowina ohne Kontrolle. Nur ein paar Kilometer, dann sind wir wieder in Kroatien. Gegen 14 Uhr halten wir in Ploce in einem Cafe. Rolf fährt in den Ort, einen Geldautomaten suchen. Ich bleibe als "Pfand" im Cafe zurück. Für 1 l Wasser zahlen wir 2,80 Euro. Die Weiterfahrt geht entlang der "Makarska-Riviera" (60 km lang, in Dalmatien), ganz phantastisch. Steile Fels-küste, kaum bewohnt, viel blühender gelber Ginster. Leider ändert sich das wieder ab Brela, Richtung Split. Scheußliche Betonbauten verhunzen die schöne Küste. Hier gefällt es uns gar nicht. Nach Trogir wird es wieder schön. Wir fahren nun nach Primosten, ca. 60 km nördlich von Split. Das ehemalige Fischerdorf mit seiner pittoresken, auf einer Halbinsel gelegenen Altstadt ist ein beliebtes Touristen- und Ferienziel in Dalmatien. Die Einwohner leben ü-berwiegend vom Tourismus, Fischfang und vom Wein- und Oliven-Anbau. Der Inhaber eines selbsternannten "Touristenbüros" vermietet uns in seinem Haus ein privates Zimmer mit Bad, mit 28 Euro total überteuert. Wir duschen erst einmal und laufen dann in die Altstadt. Rolf ist enttäuscht, auch dieser Ort hat sich zum Negativen verändert. Alle Geschäfte und Lokale sind nur auf Tourismus ausgerichtet. Jeder versucht, uns ins Geschäft oder Lokal zu ziehen. Doch wir finden ein nettes Lokal, mit Dachterrasse, essen einigermaßen gut (Kosten 35 Euro, in der Türkei war es besser!) und lernen eine Gruppe Österreicher kennen, die hier vor der Küste segeln. Doch sie sind zerstritten. Nur einer hat Ahnung vom Segeln und die anderen richten sich nicht nach seinen Anweisungen. Erinnert uns an unsere Tour in USA im letzten Jahr. Gegen 21.30 Uhr sind wir zurück in unserem Zimmer. Der Wirt hat uns einen super guten Grappa spendiert. Ich bin halb high, da ich auch Rolfs Grappa noch getrunken habe.
Gefahrene Meilen: 213 (343 km) - bis heute waren es 10.421 km!

In dem ehemals kleinen Fischerdorf - heute großer Touristenort - Primosten in Kroatien haben wir auf einer Dachterrasse ein einigermassen gutes Fischessen. Wir sind nun verwöhnt von dem meist sehr guten Essen in der Türkei.

In dem ehemals kleinen Fischerdorf - heute großer Touristenort - Primosten in Kroatien haben wir auf einer Dachterrasse ein einigermassen gutes Fischessen. Wir sind nun verwöhnt von dem meist sehr guten Essen in der Türkei.

© Uschi Agboka, 2010
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Mit dem Motorrad von Niederbayern über Österreich, Italien, Griechenland in die Türkei und zurück über Griechenland, Mazedonien, Kosovo, Montenegro, Kroatien, Österreich
Details:
Aufbruch: 30.04.2010
Dauer: 5 Wochen
Heimkehr: 01.06.2010
Reiseziele: Italien
Griechenland
Türkei
Serbien
Montenegro
Kroatien
Der Autor
 
Uschi Agboka berichtet seit 11 Jahren auf umdiewelt.
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Uschi über sich:
Anonyme Eintragungen in meine Gästebücher werden von mir sofort gelöscht. Menschen, die beleidigen, unqualifizierte Äußerungen von sich geben und dabei nicht den Mut haben, mit ihrem Namen gerade zu stehen, haben bei mir nichts zu suchen.

Die Menschen in ihrer wirklichen Welt erleben, abseits der normalen Touristenwege, das ist unser Motto.

Meine schönste Beschäftigung: mit meinem Lebensgefährten auf dem Motorrad die Welt abseits der Touristenpfade zu erkunden.
Da ich oft vom Motorrad aus fotografiere, sind die Bilder manchmal etwas krumm .

Es lohnt sich, die homepage meines Mannes anzusehen: www.harley-rolf.de. Dort gibt es Bilder und Diashows zu den einzelnen Reisen.

Hinter mir liegt ein interessantes und ungewöhnliches Leben, doch trotzdem bin ich neugierig, auf das, was vielleicht noch kommt.

Wer möchte, kann mich auch auf Facebook finden - Uschi Agboka.