Kroatien-Reisebericht :Schwarzmeerrunde 2015

Dubrovnik (Kroatien) - Korenica (Kroatien) 448 km

Die unendlich Suche nach dem Spannferkel am Grill

Heute (04. Juni, Donnerstag) empfing uns Dubrovnik mit schwachen 29 Grad um 9 Uhr morgens. Dies sollte dann doch ein recht warmer Tag für uns werden. Nach einem ausgiebigen Frühstück auf der hoteleigenen Terasse (im Schatten!) haben wir aufgesattelt und sind gestartet nach Mostar. Zunächst sind wir an der Küstenstraße an der Marina vorbeigefahren und siehe da, die wirklich großen Pötte (Queen Elisabeth, Aida, TUI etc) standen an der riesigen Pier. Nachdem wir die große Hängebrücke über die Marina überquert hatten, sind wir noch ca. 20 km auf der kurvenreichen Küstenstraße entlanggefahren. Das überragende war das glasklare, tiefblaue Wasser und die See war absolut glatt. Viele Schiffe haben den Hafen Dubrovnik verlassen bzw. ankerten an den vorgelagerten Inseln.

Unser Navigator Norbert ist dann abgebogen und eine wirklich kleine Straße entlanggefahren und siehe da nach kurzer Zeit waren wir am Grenzübergang zu BIH. Dieser Übergang war so nicht besetzt, somit haben wir einen illegalen Grenzübertritt begangen und hofften, das uns dies bei der Wiedereinreise so nicht zum Nachteil gereicht wird.

Wir dachten ja, dass es in den Bergen etwas kühler werden könnte, aber falsch gedacht, die Quecksilbersäule stieg unaufhaltsam, bis in der Spitze auf 35 Grad. Das dies so nicht mehr angenehm ist, kann sich jeder selbst vorstellen. Durch schöne Täler und immer wieder Bergaufstiege erreichten wir zur Mittagszeit die Stadt Mostar. Also Touriprogramm und die berühmte Brücke in der Altstadt besuchen. Mehr "Le Plus de Touristique" geht nicht, dachten wir jetzt noch ... Dort standen absprungbereit die "Acapulcospringer", die für ein kleines Trinkgeld die 24 Meter sich in das kühle Nass stürzen würden. Der massive Besucherstrom hat uns nicht zu lange verweilen lassen und wir fuhren im landesinneren Richtung Norden.

Kurz vor der BIH / kroatischen Grenze haben wir relativ günstig getankt (EUR 1,08 für 98 Oktan) und wir fuhren diesmal ohne Probleme über die Grenze 200 km Richtung Nationalpark Plitvicer Seen. Da der Tag leider schon wieder zur Neige ging, haben wir 20 km vor dem Endziel, bedingt durch ein gutes Hotel und ein Spanferkel am Spieß, unseren Vorwärtsdrang gestoppt. Einchecken, kultivieren und dann lecker Essen. Die Juniorchefin spricht hervorragend Deutsch mit Bischemmer Färbung, was auf 6 Jahre Aufenthalt in unserer Heimat zurückzuführen ist. Da sind uns so ein paar Geschäftsideen gekommen ... Das war mal richtig Kultur, da kann sich der Nachbau der Brücke von Mostar klar hinten anstellen!

Nun sitzen wir zusammen, rauchen Zigarren und probieren den guten, klaren, kroatischen Schnaps. Morgen wollen bzw. sollen wir bis nach Slowenien kommen, um unseren Zeitplan nicht zu gefährden. Das sollte machbar sein. Bobby kann also für Samstagabend schon mal die Championsleaguefinallocation klar machen in der Münchener City. Allerdings muss sie unseren globalen Ansprüchen genügen. Irgendeinen Tourinepp werden wir nicht akzeptieren bzw. nicht (selbst) bezahlen

Dubrovnik empfängt uns mit 29 Grad

Dubrovnik empfängt uns mit 29 Grad

Na die sind ja mal richtig groß!
Wie klein da ein Reisebus wirkt

Na die sind ja mal richtig groß!
Wie klein da ein Reisebus wirkt

überall, wo Platz war stand einer der Riesenpötte. Bild rechts die AIDA direkt unter der Hängebrücke, wobei die Aufbauten fast bis zur Brücke reichten. . .

überall, wo Platz war stand einer der Riesenpötte. Bild rechts die AIDA direkt unter der Hängebrücke, wobei die Aufbauten fast bis zur Brücke reichten. . .

das ist die Queen Elisabeth !

das ist die Queen Elisabeth !

die Brücke von Mostar, die 1993 komplett zerstört war und heute ein Touristenmagnet ist!

die Brücke von Mostar, die 1993 komplett zerstört war und heute ein Touristenmagnet ist!

hier die beiden Möchtegernacapulcospringer!

hier die beiden Möchtegernacapulcospringer!

Mostar mit den vielen Kirchen und Moscheen

Mostar mit den vielen Kirchen und Moscheen

heute touristisch voll durchgestylt !

heute touristisch voll durchgestylt !

die Perspektive der Turmspringer. . .

die Perspektive der Turmspringer. . .

hier der Grund für unseren abrupten Einkehrschwung !

hier der Grund für unseren abrupten Einkehrschwung !

© Matthias B., 2015
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Wir fahren mit vier Motorrädern von Offenbach über München durch 16 Länder zum Kaukasus und zurück. Dauer 38 Tage, ca. 10000 km.
Details:
Aufbruch: 30.04.2015
Dauer: 6 Wochen
Heimkehr: 07.06.2015
Reiseziele: Deutschland
Österreich
Ungarn
Rumänien
Moldau
Bulgarien
Türkei
Georgien
Armenien
Griechenland
Mazedonien
Albanien
Montenegro
Bosnien und Herzegowina
Kroatien
Slowenien
Italien
Der Autor
 
Matthias B. berichtet seit 30 Monaten auf umdiewelt.