Kroatien-Reisebericht :Mit Kind und Kegel in den Süden

Heimreise: Primosten, 4.8. - 7.8.

Weiter geht es in Richtung Österreich. Vom Campingplatz in Prapratno fahren wir zuerst nach Ston, wo wir noch ein wenig Wein einkaufen, und dann die Küstenstrasse in Richtung Norden. Die Grenzübergänge nach Bosnien und dann wieder nach Kroatien sind problemlos, wir werden an beiden einfach durchgewunken. Danach passiert nicht wahnsinnig viel, wir fahren nach Norden, zuerst auf der Autobahn bis Split, und dann die Küstenstrasse weiter zum Camping Adriatic bei Primosten. Und hier kam ein richtiger Kulturschock. Irgendwie können wir uns ja noch von früher an die kroatischen Campingplätze im Sommer erinnern, aber dass es sooo voll und laut sein wird, war dann nicht ganz geplant. Dachten wir in Prapratno schon dass dort viele Leute sind, werden wir hier eines besseren belehrt. Man kann sich nicht mal seinen Stellplatz selbst aussuchen, an der Rezeption bekommt man einen zugewiesen. Wir sitzen ein wenig perplex am Platz herum und sehen uns das Treiben rund um uns an, Georg spielt mit seinem Traktor, ihm ist das alles egal. Eines fällt auch sofort auf, wenn man aus dem Süden kommt. Obwohl das Wasser glasklar ist, gibt es hier praktisch keine Fische mehr. In Prapratno sind noch kleine Fische um unsere Füsse herumgeschwommen, aber hier ist totale Fehlanzeige.

Der Strand bei Primosten am Camp Adriatic

Der Strand bei Primosten am Camp Adriatic

Wir geniessen die letzten Tage am Strand...

Wir geniessen die letzten Tage am Strand...

... und wunderschöne Sonnenuntergänge

... und wunderschöne Sonnenuntergänge

Wir treffen zufällig Max, einen Freund von Markus, mit seiner Familie auf dem Campingplatz. Damit rechnet man auch nicht alle Tage, bei all den Campingplätzen an der kroatischen Küste dann ausgerechnet zur selben Zeit am selben Ort zu sein. Wir haben ein wenig zusammengesessen, getratscht und kroatisches Bier getrunken.

Zufälle gibt´s.

Zufälle gibt´s.

Wir sind dann noch nach Primosten gefahren, eine kleine Stadt, schon touristisch, aber verglichen mit Trogir oder Split doch sehr beschaulich. So richtig im Sightseeing Modus waren wir nicht mehr, aber wir haben zumindest noch einmal Kalamari gegessen, und Georg hat ein paar Cevapcici verdrückt.

Die Kirche von Primosten

Die Kirche von Primosten

Primosten ist eine kleine Hafenstadt.

Primosten ist eine kleine Hafenstadt.

Fischerboote, aber auch eine Menge grosser Motorjachten.

Fischerboote, aber auch eine Menge grosser Motorjachten.

Das Wetter ist durchwachsen, mal Regen mal Sonne.

Das Wetter ist durchwachsen, mal Regen mal Sonne.

Cevapcici und Kalamari, unser kroatisches Einsermenü.

Cevapcici und Kalamari, unser kroatisches Einsermenü.

Der zentrale Platz von Primosten

Der zentrale Platz von Primosten

Und hier das Eingangstor in die Altstadt.

Und hier das Eingangstor in die Altstadt.

Es bleibt auch Zeit um am Strand ein wenig zu faulenzen und Steine zu schmeissen.

Es bleibt auch Zeit um am Strand ein wenig zu faulenzen und Steine zu schmeissen.

© Julia und Markus, 2016
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Vier Monate Zeit, ein altes Wohnmobil unter dem Hintern, Nachwuchs eingepackt, und nur einen ungefähren Plan. In den Süden ans Meer soll es gehen, Montenegro, Albanien, Griechenland, vielleicht Türkei. Mal sehen wo es uns dann wirklich hintreibt. Hier zum Mitlesen.
Details:
Aufbruch: 10.04.2016
Dauer: 4 Monate
Heimkehr: 15.08.2016
Reiseziele: Kroatien
Montenegro
Albanien
Griechenland
Slowenien
Österreich
Der Autor
 
Julia und Markus berichtet seit 10 Jahren auf umdiewelt.
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Julia und über sich:
Geboren in Wien und Neumarkt, aufgewachsen im Mühlviertel und der Oststeiermark, haben wir uns in Graz, als goldener Mitte sozusagen, auch wenns geographisch nicht ganz stimmt, getroffen. Eine wunderbare Stadt übrigens, und nach einigen Jahren in der Ferne sind wir wieder hierher zurückgekehrt. Es zieht uns aber trotzdem immer wieder raus, neuerdings sogar mit Anhang.